Giacomo Manzù
Giacomo Manzù (* 22. Dezember 1908 in Bergamo, Italien; † 17. Jänner 1991 in Ardea bei Rom) war ein italienischer Bildhauer, Medailleur, Grafiker und Zeichner.
Leben
Auf Vermittlung des Galeristen Friedrich Welz kam einer der weltweit berühmtesten Künstler seiner Zeit nach Salzburg. In den Anfangsjahren der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst war Manzù neben Otto Kokoschka die prägende Erscheinung. In dieser Zeit schuf er das "Tor der Liebe" als Haupteingang des Salzburger Doms. Neben kleineren Auftragsarbeiten wie der Medaille für das Mozartjahr 1956, das Stille-Nacht-Lied 1958 schuf er 1986 die überlebensgroße Skulptur des Fürsterzbischofs Paris Graf Lodron für die Naturwissenschaftliche Fakultät.
Friedrich Welz organisierte 1959 eine Wanderausstellung, die sehr zum internationalen Durchbruch von Manzù beitrug.
Werke von Manzù in Salzburg
- die "Porta dell'Amore" ("Tor der Liebe") des Salzburger Doms, 1958
- der "Kardinal" vor den Dombögen des Salzburger Doms
- die "Tänzerin" am Rosenhügel, im Kurgarten
- "Tanzschritt", Bronzeplastik, 1976, im Furtwänglerpark
- "Erzbischof Paris Lodron", Bronzeskulptur , 1986, Naturwissenschaftliche Fakultät, Freisaal
Bildergalerie
Datei:Giacomo Manzù Erzbischof Paris Lodron 01.jpg Erzbischof Paris Lodron |
Bilder von Werken des Künstler
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Quellen
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Giacomo Manzù"