Berchtesgadener Ache - Königsseeache
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| Datei:Königsseeache in Marktschellenberg Panoramaaufnahme 01.jpg | |
| Basisdaten | |
| Länge: | 17,6 km |
| Quelle: | Königssee |
| Quellhöhe: | ca. 603 m ü. A. |
| Mündung: | beim Kraftwerk Urstein in die Salzach |
| Mündungshöhe: | ca. 434 m ü. A. |
| Höhenunterschied: | 169 m |
Die Königsseeache ist ein Fließgewässer im Norden des Landes Salzburg. Im Berchtesgadener Land wird sie Berchtesgadener Ache genannt.
Verlauf
Die Königsseeache entspringt am Königssee im Berchtesgadener Land und mündet nach 17,6 Kilometern im Bundesland Salzburg in die Salzach. Im Land Salzburg bildet sie die natürliche Grenze zwischen dem Flachgau und dem Tennengau westlich der Salzach und mündet beim Kraftwerk Urstein auf dem Gemeindegebiet von Anif-Niederalm in diese.
Zusammen mit der Ramsauer Ache, Bischofswiesener Ache und Königsseer Ache heißt sie ab dem Zusammenfluss am Bahnhof Berchtesgaden die Berchtesgadener Ache, in Salzburg ist sie unter dem Namen Königsseeache bekannt.
Bauten entlang des Flusses
Die ältesten Korrekturbauten an der Berchtesgadener Ache dienten der Verbesserung der Holztrift für das Salzbergwerk Berchtesgaden und der ehemaligen Saline in Marktschellenberg. Nach Einstellung der Holztrift um 1950 wechselte die Zielsetzung der wasserbaulichen Maßnahmen zum Objektschutz.
Kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze wird der Almkanal von der Königsseeache abgeleitet.
Aus dem Flussbett der Königsseeache wurden 2008 rund 30 000 m³ Sand und Kies ausgebaggert, im Winter 2009/2010 waren es nochmals 10 000 m². Diese Aktionen dienen auch dem Schutz vor Hochwasser.
Nasse Wand
| Lage der Nasse Wand (Königsseeache) auf Googlemaps |
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Die Nasse Wand ist eine markante Felsformation am Wanderweg[1] von Berchtesgaden an der Berchtesgadener Ache entlang nach Schönau am Königssee.
Namensgebend für diese (und ähnliche) Stellen ist das natürliche Phänomen, dass stetig Wasser aus dem Felsen austritt, welches im Sommer in kleinen Rinnsalen die Wand herunterläuft und im Winter bei Frost zu mächtigen Eiszapfen gefriert. Die natürliche Schönheit dieses Ortes inspirierte viele Künstler, wie etwa den Wiener Maler Friedrich Gauermann, einen der bedeutendsten Maler des Österreichischen Biedermeier in der Mitte des 19. Jahrhundert.[2]
Bildergalerie
- Berchtesgadener Land
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Berchtesgadener Ache bei Schönau am Königssee
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Berchtesgadener Ache, dahinter das Berchtesgadener Salzbergwerk, südliche Ansicht
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Berchtesgadener Ache und Watzmann bei Berchtesgaden
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Berchtesgadener Ache bei Marktschellenberg
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Berchtesgadener Ache in Marktschellenberg
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Wehranlage in Marktschellenberg, Panoramabild
- Flachgau / Tennengau
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Königsseeache in Hallein-Rif, Ansicht: West nach Ost
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Junge Stockenten auf der Königsseeache in Anif-Niederalm
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Königsseeache in Anif-Niederalm, Panoramaaufnahme
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Mündung der Königsseeache in die Salzach bei der Urstein-Autobahnbrücke
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Verlauf der Königsseeache von Gartenau bis zur Einmündung in die Salzach bei der Autobahnbrücke nahe Urstein
Quellen
- Flüsse und Seen
- Salzburger Woche, Ausgabe Flachgauer Nachrichten, 25. November 2010
Fußnoten
- ↑ Königsseer Fußweg
- ↑ Quelle Mag. Thomas Schmiedbauer, eigene Wahrnehmung und Recherche