Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See

Das Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See fand zum ersten Mal 1952 statt und wurde dann je nach der Eisdecke auf dem Zeller See bis 1961 veranstaltet.

Geschichte

Zu den Traditionsveranstaltungen des Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Clubs (SAMTC) gehörte auch das zunächst als Skijöring und später in memoriam Prof. Dr. hc. Ferdinand Porsche auf dem zugefrorenen Zeller See durchgeführte Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See.

Aus Sicherheitsgründen wurden Skifahrer nur mehr von Solomotorrädern bis 250 cm³ Hubraum und Tourenwagen am Strick "nachgezogen", während alle schnelleren Fahrzeuge ohne einen Skifahrer fuhren.

Eine Runde auf dem Zeller See war 1000 Meter lang bei einer Breite bis zu vier Meter.

Beim Rennen am 5. Februar 1956 war Hans Kinigadner, der Vater des späteren Motocross-Weltmeisters Heinz Kinigadner, auf KTM der Schnellste bei den Motorrädern mit einer BMW R 68. Bei den Sportwagen erreichte der Berchtesgadener Fred Hartmann zwei Klassensiege auf DKW.

Für das Rennen 1957 wurde die Strecke auf 1250 Meter verlängert und 5000 Zuschauer erlebten wieder spannende Rennen auf dem zugefrorenen See. Der einarmige Innsbrucker Otto Mathé fuhr bei den Automobilen die schnellste Runde mit 102,3 km/h.

Die unsicheren Witterungsverhältnisse und unerfüllbare behördliche Auflagen führten aber dann nach wenigen Jahren zum Aus dieser beliebten und gut besuchten Veranstaltung.

Quelle