Schlachthof Salzburg

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Ansicht des heutigen Schlachthofareals vom Voggenberg in Bergheim aus, rechts im Bild befindet sich das Bergheimer Freibad

Der erste Salzburger Schlachthof der Stadt wurde – soweit bekannt – von Erzbischof Wolf Dietrich erbaut und lag im "Griesstöckl" am Gries (im Bereich der heutigen Griesgasse).

Der zweite Schlachthof wurde 1816 im "Rösslstadel" des Mödlhamerwirtes in Lehen errichtet.

Der dritte Schlachthof: Nach 1884/1885 fand der Schlachthofbetrieb im Bereich des heutigen Gebirgsjägerplatzes statt. Dieser Schlachthof wurde als neue Organisation dann 1930 neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen.

Der vierte Schlachthof: Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges übersiedelte bereits ein Teil des Schlachthofes nach Bergheim an seinen heutigen Standort, da der Schlachthofbetrieb im zunehmend dicht besiedelten Froschheim vielfach zum Ärgernis geworden war. 1950 tauschte die Stadt mit der Gemeinde Bergheim zur Sicherung seiner Viehverwertung das Gebiet des Schlachthofes gegen den flächenmäßig viel größeren Plainberg. Bereits 1951 wurde der Neubau des Schlachthofes in Bergheim im Salzburger Gemeinderat beschlossen, es sollten aber bis zur Umsetzung noch Jahre vergehen. Der Bau des neuen Schlachthofes wurde zunächst 1961 begonnen und erst 1968 das alte Schlachthofgelände am Gebirgsjägerplatz aufgelassen. Der Betrieb nächst dem Ortszentrum von Bergheim war stark erweitert und als moderner Bau neu errichtet worden.

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