Badergässchen

Version vom 8. Oktober 2012, 22:52 Uhr von Karl Irresberger (Diskussion | Beiträge) (endet beim Sterngässchen, nicht bei der Getreidegasse)
Bild
Badergässchen
Länge: ca. 100 m
Startpunkt: Münzgasse
Endpunkt: Sterngässchen
Karte: Googlemaps
Datei:Kastenfenster 03.jpg
Haus im Badergässchen mit so genannten Salzburger Kastenfenstern
Gedenktafel für Barbara Thenn im Badergässchen

Das Badergäßchen ist eine kleine Gasse in der Altstadt von Salzburg.

Benennung

Ursprünglich hieß die Gegend dort "in der Zell", vermutlich weil dieser damals außerhalb der Tore gelegene Teil der befestigten Stadt, mit der alten Blasiuskapelle als Mittelpunkt, bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts zu einer Niederlassung des Benediktinerstiftes Admont gehörte.

Das Gässchen erhielt seinen Namen nach dem hier einst befindlichen Seelen- oder Armenbad des Bürgerspitals, dessen Anlage durch den nahen Almkanal ermöglicht wurde.

Da die absichtliche Namensgebung bei Straßen erst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzte und das Badergässchen wohl schon in der Zeit davor so genannt wurde, liegen keine Angaben zu einer offiziellen Beschlussfassung zur Namensgebung vor. Interessant ist die Tatsache, dass das Gässchen (nach der alten Rechtschreibregelung) mit "ß" geschrieben wird.

Lage und Verlauf

Das kurze Badergässchen liegt in der Altstadt zwischen der Griesgasse und der Getreidegasse. Es verläuft als Verbindungsweg von der Münzgasse zum Sterngässchen.

Quellen

  • Magistrat der Stadt Salzburg

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974