Mirabellplatz mit Blick zur Festung Hohensalzburg
Stolperstein für Rudolf Erich Müller am Mirabellplatz Nr. 6
Stolperstein für Franz Rosenkranz und Ferdinand Köck an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Mirabellplatz

Der Mirabellplatz ist ein Platz in der Neustadt von Salzburg, auch als Andräviertel bezeichnet.

Geschichte

Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den Stadttoren und war somit nicht verbaut. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ 1606 das Schloss Altenau für Salome Alt errichten. 1684 entstand auf der damals als Paradeplatz genutzten Fläche der Mirabellstall, aus dem später das k.k. Maut- und Zollamt wurde.

Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges das 1788 erbaute Getreidemagazin, die Schranne.

Im 19. Jahrhundert entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die Rainerstraße wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem Salzburger Hauptbahnhof verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell.

Gebäude

Am Mirabellplatz befinden sich das Schloss Mirabell und in der südwestlichen Ecke grenzt das alte Borromäum an den Platz, gleich daneben die Kast Villa. Weiters steht hier die Stadtpfarrkirche St. Andrä.

Heute

Der Mirabellplatz stellt einen wichtigen Verkehrsknoten für öffentliche Verkehrsmittel dar. Wichtige Buslinien verlaufen von hier in den Flach- und Tennengau, die Stadtbusse, von verschiedenen äußeren Stadtteilen kommend, haben hier Umsteigehaltestellen in die Altstadt.

Die beiden Ausflugsunternehmen Salzburg Panorama Tours und Salzkraft haben am Mirabellplatz ihren Standplatz.

Jeden Donnerstag findet am Mirabellplatz der Schrannenmarkt statt, in der Adventzeit ein Adventmarkt.

Erreichbarkeit

Nächste Haltestelle

Quellen