Erika Scharer

Erika Scharer

Erika Scharer (* 11. Februar 1952 in Kaprun) war von 2007 bis 2011 Landesrätin für die SPÖ.

Leben

In Kaprun im Pinzgau besuchte sie die Volksschule, später die Hauptschule Zell am See. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer 1974 zum Arbeitsmarktservice AMS Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice, ab 2001 bis zur Nationalratswahl, leitete sie die AMS-Geschäftsstelle für den Pinzgau.

Ihre politische Karriere startete Scharer 1998 als Gemeinderätin in Kaprun. Erstmals einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie im Jahr 2000 bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der Seilbahnkatastrophe in Kaprun mit 155 Toten. 2002 wechselte sie aus der Gemeindestube ins Parlament nach Wien. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der Wahl 2006 Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am 1. Oktober 2006 "Vorzugsstimmenkaiserin".

Am 7. Februar 2007 folgte sie dem als Sozialminister nach Wien berufenen Erwin Buchinger als Sozialreferentin in der Landesregierung nach. Bis 2009 war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt in der Landesregierung verantwortlich. Nach der Landtagswahl 2009 war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.

Wie bereits vor der Wahl bekanntgegeben erklärte Erika Scharer am 9. Juni 2011 ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom 6. Juli. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.

1997 wurde Erika Scharer mit dem Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis ausgezeichnet.

Landesrätin

In der Salzburger Landesregierung war Landesrätin Erika Scharer für folgende Ressorts verantwortlich:

  • Gesundheit
  • Soziales
  • Landesheime und Landesanstalten

Quelle

  • Salzburger Landesregierung
  • Salzburger Nachrichten

Weblinks