Kunstprojekt Salzburg
Das Kunstprojekt Salzburg ist eine Serie von Skulpturenprojekten im öffentlichen Raum der Stadt Salzburg.
Träger des Projekts ist die Salzburg Foundation gemeinsam mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn.
Seit 2002 lädt die Salzburg Foundation alljährlich einen international renommierten Künstler ein, die Stadt Salzburg zu besuchen, sich eingehend mit ihr zu beschäftigen und im öffentlichen Raum ein Werk zu hinterlassen.
Das Anliegen ist es, die kulturelle Tradition Salzburgs durch zeitgenössische Kunst zu erweitern und der Öffentlichkeit die Möglichkeit einer unmittelbaren Auseinandersetzung auch mit dieser Form der Kunst zu bieten.
Die Auswahl der Künstler erfolgt durch ein internationales, unanhängiges Expertenteam unter der künstlerischen Leitung von Dr. h.c. Walter Smerling.
Die Kunstwerke werden zwar der Stadtgemeinde übergeben, aber vollständig aus privaten Mitteln finanziert.
Bisher wurden folgende Kunstprojekte verwirklicht:
- 2002: Anselm Kiefer: Kunst-Haus „A.E.I.O.U.“; im Wilhelm-Furtwängler-Park
- 2003: Mario Merz: Installation „Ziffern im Wald“ auf dem Mönchsberg
- 2004: Marina Abramović: „Spirit of Mozart“, interaktive Installation aus Stühlen an der Staatsbrücke
- 2005: Markus Lüpertz: Skulptur „Hommage à Mozart“ auf dem Ursulinenplatz
- 2006: James Turrell: „SKY-SPACE“ auf dem Mönchsberg
- 2007: Stephan Balkenhol: „Sphaera“– eine riesigen Goldkugel auf dem Kapitelplatz, darauf eine seiner typischen männlichen Figuren mit schwarzer Hose und weißem Hemd, weibliches Gegenstück in der Felswand des Toscaninihofs
- 2008: Tony Cragg: Bronzeskulptur „Caldera“ auf dem Makartplatz
- 2009: Christian Boltanski: Installation „Vanitas“ in der (eigens wiederhergestellten) Krypta des Doms