Ernst Ritter von Pachmann

Version vom 13. August 2012, 21:12 Uhr von Karl Irresberger (Diskussion | Beiträge) (Bezirkshauptmann von Zell am See)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ernst Ritter von Pachmann (* 3. Mai 1877 in Frankenmarkt (); † 19. November 1924) war von 1918 bis 1924 Bezirkshauptmann von Zell am See.[1]

Leben und Wirken

Der Sohn eines Notars studierte im Konvikt St. Peter und in Kremsmünster, dann die Rechtswissenschaften in Wien.[1]

Im Jahr 1900 trat er in den Salzburger Landesdienst ein und war bei mehreren Bezirkshauptmannschaften und bei der Landesregierung tätig.[1]

1918 wurde er vom Kriegsdienst enthoben und zur Leitung der Bezirkshauptmannschaft Zell am See berufen, die er bis zu seinem – durch ein langes Herzleiden herbeigeführten – ausübte.[1]

Pachmann konnte gut mit Menschen umgehen und war bei der Bevölkerung sehr beliebt,[1] „ein überragender Gauvater“[2].

Er wurde mit dem Goldenen Verdienstkreuz und der Ehrenbürgerschaft mehrerer Gemeinden geehrt.[2]

Bald nach seinem Amtsantritt begann er die Abfassung eines Pinzgauer Heimatbuches und bearbeitete vorerst die Gegend von Zell am See bis Krimml. Das Werk erschien erst nach seinem Tod.[1]

Werk

  • Aus dem Pinzgau. Historische Wanderung vom Zeller See nach Krimml. Zell am See, Selbstverlag des Bürgermeisteramtes, 1925.

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Nekrolog auf Ernst Ritter von Pachmann, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 65 (1925), S. 219 f.
  2. 2,0 2,1 Josef Lahnsteiner: Mitterpinzgau – Saalbach, Saalfelden, Lofer. Selbstverlag, Hollersbach 1962. S. 26; hier zitiert nach Hochhold Rainer, Chronik von Zell am See.
Zeitfolge