Moriz Gelinek: Unterschied zwischen den Versionen

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Moriz Gelinek wurde im [[Gasthof Alte Post]] in Hallein geboren. Er maturierte [[1906]] in Villach und studierte anschließend in Graz.
Moriz Gelinek wurde im [[Gasthof Alte Post]] in Hallein geboren. Er maturierte [[1906]] in Villach und studierte anschließend in Graz.


Als Diplomingenieur fand er im Außenbüro der Motorenfabrik ''Langen & Wolff'' Arbeit. Er wurde ein versierter Techniker und Erfinder. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er mit der Entwicklung von benzin- und dieselelektrischer Kraftübertragung bei Lokomotiven beschäftigt. [[1920]]/[[1921|21]] baute er seine erste Lokomotive, die im Torfwerk [[Lamprechtshausen]]-[[Bürmoos]] zum Einsatz kam. Es folgten Lokomotiven für Waldbahnen, Kohlengruben und andere Einsatzgebiete.
Als Diplomingenieur fand er [[1913]] im Außenbüro der Motorenfabrik ''Langen & Wolff'' Arbeit. Er wurde ein versierter Techniker und Erfinder. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er mit der Entwicklung von benzin- und dieselelektrischer Kraftübertragung bei Lokomotiven beschäftigt. Nebenbei war er als Fahrlehrer in der ersten Salzburger Fahrschule tätig. [[1920]]/[[1921|21]] baute er seine erste Lokomotive, die im Torfwerk [[Lamprechtshausen]]-[[Bürmoos]] zum Einsatz kam. Es folgten Lokomotiven für Waldbahnen, Kohlengruben und andere Einsatzgebiete.


Sein erstes Patent betraf [[1924]] dieselelektrische Kraftübertragung, mit deren Hilfe der "Fliegende Hamburger" mit einer Geschwindigkeit bis zu 160 km/h gebaut wurde.
[[1923]] gründete Gelinek die ''Ing. Gellinek & Co OHG''. Aus den Anfangsbuchstaben der Gesellschafter Gelinek, [[Adolf Buchleitner]] und [[Strizek]] wurde der Name der Lokomotiven abgeleitet: ''GeBuS''. Sein erstes Patent betraf [[1924]] dieselelektrische Kraftübertragung, mit deren Hilfe der "Fliegende Hamburger" mit einer Geschwindigkeit bis zu 160 km/h gebaut wurde.


Doch sein bekanntestes Patent betraf die "Gebus-Lokomotiven". [[1931]] war sein System bereits in 13 europäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten von Amerika durch Patente geschützt. Die Produktionsstätten befanden sich abwechselnd in Wien und Salzburg.
NAch Liquidierung seiner Salzburger Firma gründete Gelinek mit Ing. O. Judtmann]] in Wien die Firma ''Ing. Gelinek & Ing. O. Judtmann''. Man verlegte sich auf die Ausgabe von Lizenzen und überließ den Lokomotiv-Bau weitgehend anderen Firmen. Das bekannteste Patent von Gelinek betraf die "GEBUS-Lokomotiven". [[1931]] war sein System bereits in 13 europäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten von Amerika durch Patente geschützt. [[1947]] welebte Gelinek den Firmensitz nach Salzburg und eröffnete eine Werkstätte in der [[Alpenstraße]] 40. Der Standort Wien blieb jedoch bestehen. [[1956]] wurde der Standort in Salzburg geschlossen, [[1961]] ging die Firma in Konkurs, [[1965]] wurde sie liquidiert.


Gelinek war seit [[1919]] mit seiner Frau Elsa verheiratet. Der Ehe entsprangen zwei Töchter.
Gelinek war seit [[1919]] mit seiner Frau Elsa verheiratet. Der Ehe entsprangen zwei Töchter.