Schlachthof Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
K (+ Bild) |
K (+ Kategorie(n)) |
||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
[[Kategorie:Unternehmen]] | [[Kategorie:Unternehmen]] | ||
| + | [[Kategorie:Unternehmen (historisch)]] | ||
| + | [[Kategorie:Wirtschaft]] | ||
| + | [[Kategorie:Geschichte]] | ||
| + | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | ||
| + | [[Kategorie:Froschheim]] | ||
| + | [[Kategorie:Bergheim]] | ||
Version vom 28. Januar 2016, 09:01 Uhr
Der Schlachthof Salzburg befand sich zunächst in der Stadt Salzburg und ist heute in Bergheim angesiedelt.
Geschichte
Der erste Salzburger Schlachthof der Stadt wurde – soweit bekannt – von Fürsterzbischof Wolf Dietrich erbaut und lag im "Griesstöckl" am Gries (im Bereich der heutigen Griesgasse).
Der zweite Schlachthof entstand 1816 im "Rösslstadel" des Mödlhamerwirtes in Lehen.
Der dritte Schlachthofbetrieb wurde nach 1884/1885 im Bereich des heutigen Gebirgsjägerplatzes gebaut. Dieser Schlachthof wurde als neue Organisation dann 1930 neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen.
Der vierte und aktuelle Schlachthof: Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges übersiedelte bereits ein Teil des Schlachthofes nach Bergheim an seinen heutigen Standort, da der Schlachthofbetrieb im zunehmend dicht besiedelten Froschheim vielfach zum Ärgernis geworden war. 1950 tauschte die Stadt mit der Gemeinde Bergheim zur Sicherung seiner Viehverwertung das Gebiet des Schlachthofes gegen den flächenmäßig viel größeren Plainberg. Bereits 1951 wurde der Neubau des Schlachthofes in Bergheim im Salzburger Gemeinderat beschlossen, es sollten aber bis zur Umsetzung noch Jahre vergehen. Der Bau des neuen Schlachthofes wurde zunächst 1961 begonnen und erst 1968 das alte Schlachthofgelände am Gebirgsjägerplatz aufgelassen. Der Betrieb nächst dem Ortszentrum von Bergheim war stark erweitert und als moderner Bau neu errichtet worden.