Heiliger Nepomuk auf der Glanbachrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Maxglan wird vom [[Glanbach]] durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die | + | Maxglan wird vom [[Glanbach]] durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die Nepomukbrücke. Die [[barock]]e 3,2 m hohe Figur aus Stein steht auf der flussabwärtigen Seite der Brücke. Der Figurensockel (H: 0,6 m, B: 0,75 m, T: 0,7 m) ist aus [[Untersberger Marmor]] und auf einem einfachen [[Konglomerat]]<nowiki>postament</nowiki> (H: 1 m, B: 0,85 m, T: 0,8 m) aufgesetzt. Auf seiner Südseite ist eine hochrechteckige [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> eingelassen: ''"Nepomuk / Brücke / verbreitert / im Jahre / 1960"''. Der Figurensockel zeigt vorne die Aufschrift: "Heiliger Joannes / Nepomucene / Bitte vor uns!", im Osten steht "Renovirt 1849 von Joseph und Thekla Reiner" und im Westen "Gewidmet von Benedikt und Maria Trautmann im Jahre 1875 der Gemeinde...". |
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2725#.XlP3tEpCeQM Marterl.at] | * [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2725#.XlP3tEpCeQM Marterl.at] | ||
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2025, 10:06 Uhr
Heiliger Nepomuk auf der Glanbachbrücke ist eine Plastik im Salzburger Stadtteil Maxglan.
Geschichte
1896 erwarb der bisherige "Gruberwirt" Benedikt Trautmann († 24. Juli 1899[1]) den an der Straße nach Reichenhall gelegenen Gasthaus zur Kassupp'n. Trautmann bewirkte 1875 die Versetzung der vom bedeutenden Salzburger Barockbildhauer Josef Anton Pfaffinger (* 1684; † 1758) geschaffene Statue des "Brückenheiligen", des hl. Johannes Nepomuks (Schutzpatrons vor Wassergefahren) von der alten Karolinenbrücke an die steinerne Nepomukbrücke.[2]
Beschreibung
Maxglan wird vom Glanbach durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die Nepomukbrücke. Die barocke 3,2 m hohe Figur aus Stein steht auf der flussabwärtigen Seite der Brücke. Der Figurensockel (H: 0,6 m, B: 0,75 m, T: 0,7 m) ist aus Untersberger Marmor und auf einem einfachen Konglomeratpostament (H: 1 m, B: 0,85 m, T: 0,8 m) aufgesetzt. Auf seiner Südseite ist eine hochrechteckige Marmortafel eingelassen: "Nepomuk / Brücke / verbreitert / im Jahre / 1960". Der Figurensockel zeigt vorne die Aufschrift: "Heiliger Joannes / Nepomucene / Bitte vor uns!", im Osten steht "Renovirt 1849 von Joseph und Thekla Reiner" und im Westen "Gewidmet von Benedikt und Maria Trautmann im Jahre 1875 der Gemeinde...".
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 26. Juli 1899, Seite 3
- ↑ Artikel "Gasthof zum Noisternig", beruhend auf Peter Kramml, Franz Lauterbacher, Guido Müller (Hrsg.): Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof. Mit 120 Biographien bekannter, bemerkenswerter und berühmter Persönlichkeiten. Salzburg 2007.