Heiliger Nepomuk auf der Glanbachrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Steinplastik stammt aus der Zeit um 1780 und wurde von  [[Josef Anton Pfaffinger]] (* [[1684]]; † [[1758]]) geschaffen.
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[[1896]] erwarb der bisherige "Gruberwirt" Benedikt Trautmann († [[24. Juli]] [[1899]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18990726&query=%22Benedikt+Trautmann%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 26. Juli 1899, Seite 3</ref>) den an der Straße nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] gelegenen [[Gasthof zum Noisternig|Gasthaus zur Kassupp'n]]. Trautmann bewirkte [[1875]] die Versetzung der vom bedeutenden Salzburger Barockbildhauer [[Josef Anton Pfaffinger]] (* [[1684]]; † [[1758]]) geschaffene Statue des "Brückenheiligen", des hl. [[Johannes Nepomuk]]s (Schutzpatrons vor Wassergefahren) von der alten [[Karolinenbrücke]] an die steinerne [[Nepomukbrücke]].<ref>Artikel "[[Gasthof_zum_Noisternig#Geschichte|Gasthof zum Noisternig]]", beruhend auf [[Peter Kramml]], [[Franz Lauterbacher]], [[Guido Müller]] (Hrsg.): ''Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof. Mit 120 Biographien bekannter, bemerkenswerter und berühmter Persönlichkeiten.'' Salzburg 2007.</ref> 
 
 
1875 (oder 1879?) wurde diese auf Veranlassung des Gruberwirts, vulgo "Kassuppenwirt" , Benedikt Trautmann, von der alten [[Nonntaler Brücke]] beim heutigen [[Künstlerhaus]] auf die Glanbachbrücke versetzt.  
 
  
 
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== Beschreibung ==
Maxglan wird vom [[Glanbach]] durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die [[Nepomukbrücke]] (Glanbachbrücke). Die [[barock]]e 3,2 m hohe Figur aus Stein steht auf der flussabwärtigen Seite der Brücke. Der Figurensockel (H: 0,6 m, B: 0,75 m, T: 0,7 m) ist aus [[Untersberger Marmor]] und auf einem einfachen  [[Konglomerat]]<nowiki>postament</nowiki> (H: 1 m, B: 0,85 m, T: 0,8 m) aufgesetzt. Auf seiner Südseite ist eine hochrechteckige [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> eingelassen: ''"Nepomuk / Brücke / verbreitert / im Jahre / 1960"''. Der Figurensockel zeigt vorne die Aufschrift: ''"Heiliger Joannes / Nepomucene / Bitte vor uns!"'', im Osten steht ''"Renovirt 1849 von Joseph und Thekla Reiner"'' und im Westen: ''"Gewidmet von Benedikt und Maria Trautmann im Jahre 1875 der Gemeinde..."''.
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Maxglan wird vom [[Glanbach]] durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die Nepomukbrücke. Die [[barock]]e 3,2 m hohe Figur aus Stein steht auf der flussabwärtigen Seite der Brücke. Der Figurensockel (H: 0,6 m, B: 0,75 m, T: 0,7 m) ist aus [[Untersberger Marmor]] und auf einem einfachen  [[Konglomerat]]<nowiki>postament</nowiki> (H: 1 m, B: 0,85 m, T: 0,8 m) aufgesetzt. Auf seiner Südseite ist eine hochrechteckige [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> eingelassen: ''"Nepomuk / Brücke / verbreitert / im Jahre / 1960"''. Der Figurensockel zeigt vorne die Aufschrift: "Heiliger Joannes / Nepomucene / Bitte vor uns!", im Osten steht "Renovirt 1849 von Joseph und Thekla Reiner" und im Westen "Gewidmet von Benedikt und Maria Trautmann im Jahre 1875 der Gemeinde...".
  
 
== Quelle ==
 
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2725#.XlP3tEpCeQM Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2725#.XlP3tEpCeQM Marterl.at]
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2025, 10:06 Uhr

Statue des hl. Johannes Nepomuk
auf der Maxglaner Glanbachbrücke (Nepomukbrücke)

Heiliger Nepomuk auf der Glanbachbrücke ist eine Plastik im Salzburger Stadtteil Maxglan.

Geschichte

1896 erwarb der bisherige "Gruberwirt" Benedikt Trautmann († 24. Juli 1899[1]) den an der Straße nach Reichenhall gelegenen Gasthaus zur Kassupp'n. Trautmann bewirkte 1875 die Versetzung der vom bedeutenden Salzburger Barockbildhauer Josef Anton Pfaffinger (* 1684; † 1758) geschaffene Statue des "Brückenheiligen", des hl. Johannes Nepomuks (Schutzpatrons vor Wassergefahren) von der alten Karolinenbrücke an die steinerne Nepomukbrücke.[2]

Beschreibung

Maxglan wird vom Glanbach durchzogen, der von mehreren Brücken überspannt wird. Die Brücke östlich der Pfarrkirche ist die Nepomukbrücke. Die barocke 3,2 m hohe Figur aus Stein steht auf der flussabwärtigen Seite der Brücke. Der Figurensockel (H: 0,6 m, B: 0,75 m, T: 0,7 m) ist aus Untersberger Marmor und auf einem einfachen Konglomeratpostament (H: 1 m, B: 0,85 m, T: 0,8 m) aufgesetzt. Auf seiner Südseite ist eine hochrechteckige Marmortafel eingelassen: "Nepomuk / Brücke / verbreitert / im Jahre / 1960". Der Figurensockel zeigt vorne die Aufschrift: "Heiliger Joannes / Nepomucene / Bitte vor uns!", im Osten steht "Renovirt 1849 von Joseph und Thekla Reiner" und im Westen "Gewidmet von Benedikt und Maria Trautmann im Jahre 1875 der Gemeinde...".

Quelle

Einzelnachweise

  1. ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 26. Juli 1899, Seite 3
  2. Artikel "Gasthof zum Noisternig", beruhend auf Peter Kramml, Franz Lauterbacher, Guido Müller (Hrsg.): Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof. Mit 120 Biographien bekannter, bemerkenswerter und berühmter Persönlichkeiten. Salzburg 2007.