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Vor seinem Engagement in Salzburg hatte er keine Probleme mit dem nationalsozialistischen Regime. Er trat sogar in [[Deutschland]] auf. Er war seit [[12. Dezember]] [[1939]] in der der Stadt Salzburg gemeldet und debütierte am [[Salzburger Landestheater]] in der Spielzeit 1939–[[1940]] in Carl Michael Ziehrers Operette ''Die Landstreicher''. Er zählte zum Opern- und Operettenensemble, das der Intendant Dr. [[Herbert Furreg]] für die Spielzeit 1940–[[1941]] neu aufstellte.
 
Vor seinem Engagement in Salzburg hatte er keine Probleme mit dem nationalsozialistischen Regime. Er trat sogar in [[Deutschland]] auf. Er war seit [[12. Dezember]] [[1939]] in der der Stadt Salzburg gemeldet und debütierte am [[Salzburger Landestheater]] in der Spielzeit 1939–[[1940]] in Carl Michael Ziehrers Operette ''Die Landstreicher''. Er zählte zum Opern- und Operettenensemble, das der Intendant Dr. [[Herbert Furreg]] für die Spielzeit 1940–[[1941]] neu aufstellte.
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Im März 1940 stellte die Zweigstelle Wien der "Reichsstelle für Sippenforschung“ fest, dass Friedrich Josef Tannenberger [[Juden|jüdische]] Vorfahren habe, nämlich eine jüdische Urgroßmutter mütterlicherseits. Fritz Tannenberger blieb dennoch Mitglied des Landestheaters Salzburg. Im Jänner 1942 wurde ihm sogar von der Reichskanzlei in Berlin bescheinigt, dass er "deutschblütigen Personen“ gleichgestellt sei. Außerdem war er noch immer Mitglied der Fachschaft Bühne in der Reichstheaterkammer.
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Im März 1940 stellte die Zweigstelle Wien der "Reichsstelle für Sippenforschung" fest, dass Friedrich Josef Tannenberger [[Juden|jüdische]] Vorfahren habe, nämlich eine jüdische Urgroßmutter mütterlicherseits. Fritz Tannenberger blieb dennoch Mitglied des Landestheaters Salzburg. Im Jänner 1942 wurde ihm sogar von der Reichskanzlei in Berlin bescheinigt, dass er "deutschblütigen Personen" gleichgestellt sei. Außerdem war er noch immer Mitglied der Fachschaft Bühne in der Reichstheaterkammer.
    
Mit dem Stigma "Judenstämmling" blieb der Schauspieler jedoch dem Regime verdächtigt. Nach dem Attentat auf [[Adolf Hitler|Hitler]] am [[20. Juni]] [[1944]] wurde er von der Gestapo verhaftet. Seit Juli 1944 war er im Polizeigefängnis Salzburg inhaftiert und starb dort am 25. Oktober 1944 an den Folgen der Gestapohaft. Offizielle Todesursache war Diphterie, es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass er an den Folgen der Haftbedingungen im Polizeigefängnis gestorben ist. Sein Grab befand sich auf dem Salzburger [[Kommunalfriedhof]], wurde aber inzwischen aufgelöst.  
 
Mit dem Stigma "Judenstämmling" blieb der Schauspieler jedoch dem Regime verdächtigt. Nach dem Attentat auf [[Adolf Hitler|Hitler]] am [[20. Juni]] [[1944]] wurde er von der Gestapo verhaftet. Seit Juli 1944 war er im Polizeigefängnis Salzburg inhaftiert und starb dort am 25. Oktober 1944 an den Folgen der Gestapohaft. Offizielle Todesursache war Diphterie, es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass er an den Folgen der Haftbedingungen im Polizeigefängnis gestorben ist. Sein Grab befand sich auf dem Salzburger [[Kommunalfriedhof]], wurde aber inzwischen aufgelöst.