EC Red Bull Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Red Bulls Salute ist ein international besetztes Eishockey-Einladungsturnier, das seit 2005 vom EC Red Bull Salzburg veranstaltet und in der Eisarena Salzburg ausgetragen wird. Im Sommer 2010 wurde dieses Highlight zu Saisonbeginn mit der Integration in die neu gegründete [[European Trophy]] noch einmal auf eine neue Ebene gehoben und bildet nun das große Finale des besten europäischen Pre-Season-Turniers, das es je gegeben hat.
 
Das Red Bulls Salute ist ein international besetztes Eishockey-Einladungsturnier, das seit 2005 vom EC Red Bull Salzburg veranstaltet und in der Eisarena Salzburg ausgetragen wird. Im Sommer 2010 wurde dieses Highlight zu Saisonbeginn mit der Integration in die neu gegründete [[European Trophy]] noch einmal auf eine neue Ebene gehoben und bildet nun das große Finale des besten europäischen Pre-Season-Turniers, das es je gegeben hat.
  
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==Fanclubs==
 
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*[http://www.dietreuen.at/ Fanclub "Die Treuen"]
 
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Version vom 2. August 2010, 17:29 Uhr

Red Bulls
Logo
Voller Name EC Red Bull Salzburg
Spitzname(n) Red Bulls
Gegründet 2000
Stadion Eisarena Salzburg
Plätze/Mitglieder 3.200
Präsident/Obmann Rudolf Theierl
Trainer Pierre Pagé
Adresse Gaisbergstraße 4A
5020 Salzburg
Tel: (0 662) 62 96 56 – 4311
E-Mail {{{email}}}
Homepage {{{homepage}}}

Der EC Red Bull Salzburg ist ein Eishockeyclub in der Erste Bank Eishockey Liga.


Geschichte

Der heutige EC Red Bull Salzburg ging als EC Kaindl Salzburg aus der Fusion des EC Morzg und des EC Tiefenbach hervor, beides Mannschaften der dritten Leistungsstufe. Der EC Morzg war seinerseits ein Nachfolgeverein des 1988 in Konkurs geschlitterten Salzburger Eissportclubs (SEC) gewesen. In jenem Jahr hatten die Salzburger nach zwischenzeitlicher Tabellenführung Rang sechs in der Abschlusstabelle belegt und mit einer hochkarätigen Truppe, denen die russischen Stürmer Viktor Schalimow und Sergej Kapustin oder der kanadische Torhüter Mike Zanier angehörten, 10 Jahre nach dem sensationellen dritten Platz des Hockeyclubs Salzburg (HCS), endlich wieder einmal Eishockey Euphorie an der Salzach entfacht. Bereits 1988 hieß der Sponsor wie heute Red Bull.

Im Jahr 2000 stieg Red Bull wieder als Sponsor beim Klub ein und verewigte sich nun auch im Klubnamen. In der Saison 2000/01 schaffte der EC Red Bull Salzburg den Meistertitel in der Oberliga, entschied sich aber gegen einen Aufstieg in die höchste Spielklasse, der den Salzburgern angeboten worden war. Fortan konnten sich Salzburgs Eishockeyfans vor allem an den Derbys gegen den EK Zell am See erfreuen. 2001/02 verlor man das Finale gegen den EC Supergau Feldkirch, 2002/03 unterlag man Zell am See, ein Jahr später gewann der EC Red Bull Salzburg aber die Finalserie gegen den EC Dornbirn und entschied sich zum Aufstieg. Ein Farmteam blieb aber auch der Nationalliga erhalten.

Im ersten Jahr der Bundesligazugehörigkeit musste der EC Red Bull Salzburg viel Lehrgeld zahlen, es reichte nur zum 7. und letzten Platz in der Erste Bank Eishockeyliga. In der Saison 2005/06 wurde man bereits als Favorit gehandelt, hatte man den Kader doch nochmals deutlich verstärkt und mit Hardy Nilson einen Meistermacher als Trainer nach Salzburg geholt. Als Sieger des Grunddurchganges verloren die Salzburger aber dann die Finalserie gegen den Villacher SV (VSV) durch ein Sudden Death Tor im sechsten Spiel.

Im dritten Bundesligajahr war es dann endlich soweit. Nach einem souveränen Grunddurchgang mit insgesamt acht Mannschaften, in dem die Red Bulls von 28 Heimspielen nur ein einziges verloren, gaben sie sich auch in den Play-Offs keine Blöße. Nach drei Siegen en suite gegen die Vienna Capitals im Halbfinale (best of five) mussten die Red Bulls auch im Finale gegen den VSV letztlich auch nur ein Spiel in Villach abgeben, ehe sie sich mit dem Gesamtscore von 4:1 Siegen (best of seven) zum ersten Mal in der Salzburger Eishockeygeschichte zum Österreichischen Meister kürten. Besonders die Finalspiele in Villach, wo der VSV mit einem unglaublich enthusiastischen Publikum einen siebenten Mann neben dem Eis hat, mussten dabei aber wirklich hart erkämpft werden. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war u.a. die homogene Mannschaft, die vom Head Coach Hardy Nilsson perfekt auf dieses Ziel vorbereitet wurde. Der 59-jährige Schwede beendete danach seine aktive Trainerlaufbahn, mit den Red Bulls feierte er seinen insgesamt zehnten Meistertitel als Trainer.

In der vierten Bundesligasaison der Red Bulls kamen mit Pierre Pagé ein neuer Head Coach und Sportdirektor sowie einige neue internationale Trainer nach Salzburg. Der 59-jährige Kanadier legte in den Anfangsmonaten mit dem International Icehockey Development Model (IIDM) eine neue Basis für zukunftsorientierte Nachwuchsarbeit und baute wie nie zuvor junge Spieler in die Bundesligabewerbe ein. Nach einem durchwachsenen Grunddurchgang starteten die Red Bulls zunächst als Dritter in die erstmals durchgeführte Zwischenrunde und rutschten dort noch um einen Platz ab. Im Play-Off gab es dann aber kein Vorbeikommen an den Salzburgern: Nach einem voll ausgereizten „Best-of-Five“ im Viertelfinale gegen Villach ließen sie die Vienna Capitals im Halbfinale mit vier Siegen (Best-of-Seven) klar hinter sich. Das Finale gegen den slowenischen Vertreter Olimpija Ljubljana entwickelte sich aber zu einem Krimi, an dessen Ende die Red Bulls mit 4:2 Siegen letztlich die besseren Nerven hatten. Der Salzburger Eishockeyclub wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg und zeigte auch mit dem zweiten Platz des Farmteams in der Österreichischen Nationalliga groß auf.

In der Saison 2008/2009 schrammten die Red Bulls haarscharf an der Titelverteidigung vorbei. Nach einer unglaublich spannenden Finalserie über sieben Spiele unterlagen sie in der letzten Partie in Klagenfurt knapp mit 1:2 und wurden damit vom KAC entthront. Die Red Bulls beendeten die Saison dennoch erhobenen Hauptes, zeigten sie doch als die mit Abstand jüngste Mannschaft der Erste Bank Eishockey Liga schnellen und kraftvollen Eishockeysport und begeisterten damit immer mehr Salzburger Fans, die im Play-Off schließlich immer für ein volles Haus sorgten. Im zweiten Jahr seiner Regentschaft als Head Coach und Sportdirektor war die Handschrift von Pierre Pagé noch deutlicher als im Vorjahr zu lesen: viele junge Talente aus dem In- und Ausland gemischt mit einigen starken österreichischen Leistungsträgern – Kapitän Thomas Koch wurde u.a. zum MVP der Saison gekürt – entwickelten sich im Verlaufe der Saison zu einem schlagkräftigen Team, das mit einem Altersdurchschnitt von nur 23,8 Jahren in die Meisterschaft gestartet war. Dabei spielten im Rahmen des Red Bull Hockey Models auch wieder etliche Talente aus dem Farmteam in der Bundesliga bzw. standen dort selbst in den Finalspielen ihren Mann. Insgesamt setzten die Red Bulls in der Bundesliga 43 Spieler ein. Das Farmteam, das zum Großteil aus U20-Spielern bestand, schied im Viertelfinale der Österreichischen Nationalliga gegen den EK Zell am See aus.


Vereinsstruktur

Vereinsvorstand

Geschäftsstelle

  • Assistentinnen GF: Afra Hinterhöller, Veronika Niederreiter
  • Marketing: Rupert Zamorsky
  • Presse: Guido Stapelfeldt
  • Ticketing: Christine Wagner

Spieler und Trainer

Kader Saison 2010/11




Trainer

Bekannte ehemalige Spieler

Titel und Erfolge

Österreichischer Meister

Mit einem 4:2 im fünften Finalspiel holt der EC Red Bull Salzburg am 5. April 2007 erstmals eine österreichische Eishockeymeisterschaft an die Salzach. Die Mozartstädter gewinnen die Finalserie 4:1.

In der Saison 2007/08 musste man sich vor den Play-Offs mit Platz 4 zufrieden geben, die Vienna Capitals, der KAC und die Black Wings Linz dominierten den Grunddurchgang. Aber im Play-Off setzte sich der starke Kader der Red Bulls neuerlich durch, man bezwang im Viertelfinale den VSV mit 3:2 Siegen und im Halbfinale die Vienna Capitals klar mit 4:0. Da Olimpija Laibach die Black Wings Linz im anderen Halbfinale bezwang krönte sich Salzburg am 9. März 2008 bereits vor Beginn der Finalserie zum Österreichischen Meister.

Die Finalserie selbst war geprägt von engen Spielen und einer Strafverifizierung gegen Laibach. Nach dieser gewann Salzburg alle Partien und krönte sich am 25. März 2008 auch zum EBEL Meister.

Die Saison 2008/2009 beendete der Klub nach dem Grunddurchgang mit einem stark verjüngten Kader an dritter Stelle, um dann doch wieder in den Play-Offs mit starken Leistungen bis ins Finale durchzudringen. Dort verlor man am 5. April 2009 das entscheidende 7. Finalspiel gegen den KAC in Klagenfurt mit 1:2 und musste sich somit nach drei Jahren wieder einmal mit dem Vizemeistertitel begnügen.

Die Saison 2009/2010 war nach dem Gewinn des Red Bull Salute Turniers und dem Titel im Continental Cup in der Meisterschaft von durchwachsenen Leistungen gekennzeichnet. Erst gegen Ende schafften die Salzburger noch den Sprung auf den zweiten Platz im Grunddurchgang und nach dem überraschenden Aus der Graz 99ers in der ersten Play-Off Runde den Heimvorteil bis ins Finale. Dort traf man ebenso überraschend auf die Black Wings Linz und verlor zu Beginn die ersten beiden Spiele. Mit einem Sieg in der zweiten Verlängerung des 6. Finalsspiels am 6. April 2010 sicherten sich die Salzburger allerdings dann doch den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

International

Am 16. Jänner 2010 sicherten sich die Bullen in Grenoble als erstes österreichisches Team den Sieg im IIHF Continental Cup. Nach Erfolgen gegen Minsk und Sheffield stand man bereits vor dem abschließenden Spiel als Gewinner fest. Es war der erst zweite Erfolg einer österreichischen Mannschaft, nach der VEU Feldkirch 1998 (European Hockey League), in einem europäischen Klubbewerb.

Titel

Weitere Erfolge

  • Finalist Erste Bank Eishockeyliga: 2006, 2009
  • 3. Runde IIHF Continental Cup: 2006/07
  • 2. Runde IIHF Continental Cup: 2007/08

Red Bulls Salute

Hauptartikel: Red Bulls Salute

Das Red Bulls Salute ist ein international besetztes Eishockey-Einladungsturnier, das seit 2005 vom EC Red Bull Salzburg veranstaltet und in der Eisarena Salzburg ausgetragen wird. Im Sommer 2010 wurde dieses Highlight zu Saisonbeginn mit der Integration in die neu gegründete European Trophy noch einmal auf eine neue Ebene gehoben und bildet nun das große Finale des besten europäischen Pre-Season-Turniers, das es je gegeben hat.

Logo des Red Bulls Salute Logo der European Trophy

Fanclubs

Quelle

  • Homepage des Vereins
  • Salzburger Nachrichten Sportarchiv
  • Homepage des Red Bulls Salute Turniers

Weblinks