Brandweinbrennerhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. Mai 2019, 07:58 Uhr
Als Brandweinbrennerhaus werden in der Stadt Salzburg zwei Gebäude in der rechtsufrigen Altstadt im Äußeren Stein bezeichnet. Sie zählen zu den denkmalgeschützten Objekte in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Die beiden Häuser Arenbergstraße 17 und 19 liegen oberhalb der Straße und deren Gärten steigen steil zu den Felswänden des Kapuzinerberges auf.
1523 wird das „Haus und der Garten zu Pyrgla“ erstmals erwähnt. Weitere Bezeichnungen waren „Ingerl“ oder „Pretzenbehausung“, da der Besitzer Wenger ein Bäcker war. 1559 wird der Domherr Johann Ramminger neuer Hausherr. Es folgten als Besitzer die Familien Kiene und Grembs, 1736 dem ersten in Salzburg ansässigen Kaufmann aus der Familie Spängler, Franz Anton Spangler. Von Hans Kellenberger wurde Mitte des 17. Jahrhunderts hinter dem Haus eine Franziskuskapelle erbaut.
1801 hieß es „Branntweinmacher-Haus“, da sein damaliger Besitzer Johann Holztrattner eine Konzession zum Branntweinbrennen erhalten hatte. 1810 erstand der Besitzer des Kuglbräu Anton Zellner das Haus und richtete eine Gartenausschank von Kugelbräu-Bier ein. 1851 erwarb Dr. Heinrich Losy von Losenau das Haus und verwendete es zu einer Familienstiftung zu Gunsten einer Bettenstiftung für arme Handwerker im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Von Losenau ließ sich in der im Garten befindlichen Franziskuskapelle 1858 in einer Gruft, erbaut von Ferdinand Laschenzky, begraben.
Quellen
- ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 12. April 1924, Seite 5
- www.grazwiki.at