Pfarrkirche zum hl. Dionysius: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Johann Jakob Khuen von Belasi“ durch „Johann Jakob Khuen von Belasy“
Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung
K Textersetzung - „Johann Jakob Khuen von Belasy“ durch „Johann Jakob Kuen von Belasy“
Zeile 12: Zeile 12:
Die Kanzel der Pfarrkirche Bad Vigaun ist [[1567]] datiert und ein Indiz für die beginnende [[Gegenreformation]]. Immerhin war wenige Jahre davor das Trienter Konzil zu Ende gegangen, das manche Antworten auf die [[Reformation]] fand, die vor 500 Jahren begann! Dies berichtet [[Michael Neureiter]] über eine Kostbarkeit in seiner Heimatgemeinde.
Die Kanzel der Pfarrkirche Bad Vigaun ist [[1567]] datiert und ein Indiz für die beginnende [[Gegenreformation]]. Immerhin war wenige Jahre davor das Trienter Konzil zu Ende gegangen, das manche Antworten auf die [[Reformation]] fand, die vor 500 Jahren begann! Dies berichtet [[Michael Neureiter]] über eine Kostbarkeit in seiner Heimatgemeinde.


Die Kanzel besteht aus [[Adneter Marmor]] – die Stufen, die Brüstung auf vier Seiten eines Sechsecks, die sechsseitige Tragsäule… Das Wappen erinnert an den Spender der Kanzel, den damaligen [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasy]], der im Zuge der katholischen Reform ein [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]] gründete, die Ansiedlung des Jesuitenordens in Salzburg verhinderte und häufig mit Bauernunruhen zu tun hatte.   
Die Kanzel besteht aus [[Adneter Marmor]] – die Stufen, die Brüstung auf vier Seiten eines Sechsecks, die sechsseitige Tragsäule… Das Wappen erinnert an den Spender der Kanzel, den damaligen [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy]], der im Zuge der katholischen Reform ein [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]] gründete, die Ansiedlung des Jesuitenordens in Salzburg verhinderte und häufig mit Bauernunruhen zu tun hatte.   


Unterhalb des Wappens, das in zwei Feldern das Wappen des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und in zwei Feldern aus dem Wappen der Familie Khuen-Belasi den stehenden Löwen und einen Turm mit offenem Tor zeigt, befindet sich in Latein die Inschrift: „''Johann Jakob durch Gottes Gnaden Erzbischof der Salzburger Kirche und des apostolischen Stuhls Legat im Jahr 1567.''“ Interessant, dass die Inschrift vermutlich seit 450 Jahren einen Schreibfehler aufweist: „''Anstelle von ‚Dei gratiae‘ müsste es wohl richtig ‚Dei gratia‘ heißen?''“ meint Neureiter.
Unterhalb des Wappens, das in zwei Feldern das Wappen des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und in zwei Feldern aus dem Wappen der Familie Khuen-Belasi den stehenden Löwen und einen Turm mit offenem Tor zeigt, befindet sich in Latein die Inschrift: „''Johann Jakob durch Gottes Gnaden Erzbischof der Salzburger Kirche und des apostolischen Stuhls Legat im Jahr 1567.''“ Interessant, dass die Inschrift vermutlich seit 450 Jahren einen Schreibfehler aufweist: „''Anstelle von ‚Dei gratiae‘ müsste es wohl richtig ‚Dei gratia‘ heißen?''“ meint Neureiter.