Gasthof Daxlueg: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Erstmals erwähnt wird ''Dax Lueg'' am Heuberg im Jahre [[1350]] als "Dachslueg" bzw. "Dachs Lueg". Im Namen ''Lueg'' leitet sich | Erstmals erwähnt wird ''Dax Lueg'' am Heuberg im Jahre [[1350]] als "Dachslueg" bzw. "Dachs Lueg". Im Namen ''Lueg'' leitet sich von "lugen" (spähen, beobachten) ab (vgl. mittelhochdeutsch ''luogen'', siehe auch "''Paß Lueg''"). Solche Namen sind an Aussichtspunkten in Salzburg nicht selten. Die Wachehäuschen entlang der Wehrmauer auf dem Mönchsberg (nicht erhalten) und auf dem Kapuzinerberg (großteils erhalten) wurden einst Auslug genannt. Der Name müsste wie beim "''pass luag''" richtig "''daxluag''" ausgesprochen werden. | ||
Der Namensteil "Dachs" bzw. "Dax" lässt sich sehr gut von "Tax", dem dort seit langem verbreiteten wirtschaftlich wertvollen Nadelwaldanteilen ableiten (vgl "Taxen" = Fichten- oder Tannenzweige, lat. "Taxus" = Eibe, vgl. aber auch den Salzburger Stadtteil Taxham). Der Einzelhof Dax Lueg war seit der Gemeindebildung um 1825 das höchst gelegene Bauerngut des [[Hallwang]]er Gemeindegebietes. Von der dortigen größeren Waldinsel aus konnte man sehr gut das umliegende Gebiet überblicken. | |||
Im Jahre [[1565]] wurde das Gut Dax Lueg vom [[Erzstift St. Peter|Stift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Benedikt Obergasser]] angekauft bzw. im Tauschwege vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Erzbischof]]es erworben. Ein gewisser Hans Poschinger war zu dieser Zeit dort "Maier", also Bewirtschafter des Gutes. | Im Jahre [[1565]] wurde das Gut Dax Lueg vom [[Erzstift St. Peter|Stift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Benedikt Obergasser]] angekauft bzw. im Tauschwege vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Erzbischof]]es erworben. Ein gewisser Hans Poschinger war zu dieser Zeit dort "Maier", also Bewirtschafter des Gutes. | ||