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'''Gasteiner Mineralwasser''' ist neben ''Römerquelle'' und ''Vöslauer'' eine der drei bedeutendsten Mineralwassermarken Österreichs. Abgefüllt und vertrieben wird es seit [[1929]] von der [[Gasteiner Mineralwasser GmbH]] in [[Bad Gastein]]. Das Mineralwasser aus dem [[Gasteinertal]] ist auf Grund seines niedrigen Natriumgehalts auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung und für natriumarme Ernährung geeignet.  
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'''Gasteiner Mineralwasser''' ist neben ''Römerquelle'' und ''Vöslauer'' eine der drei bedeutendsten Mineralwassermarken Österreichs. Abgefüllt und vertrieben wird es seit [[1929]] von der [[Gasteiner Mineralwasser GmbH]] in [[Bad Gastein]]. Das Mineralwasser aus dem [[Gasteinertal]] ist auf Grund seines niedrigen Natriumgehalts auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung und für natriumarme Ernährung geeignet. Das Gasteiner Wasser besitzt mit 186 mg/l den niedrigsten.
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Mineralisierungsgrad aller anerkannten österreichischen Mineralwassermarken. 
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Ursprung des Mineralswassers findet sich im kristallinen Urgestein des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]]. Dort tritt das sich seit Jahrtausenden in einer Tiefe von tausenden Metern im  Schiefergestein gesammelte Wasser an den berühmten Quellen des Kurotes Bad Gastein zu Tage. Die Quellen, deren erste Erwähnungen noch in die [[Römer]]zeit fallen, wurden [[1886]] von Mitgliedern des Hauses Habsburg erworben und tragen heute noch Großteils deren Namen. Die bekannteste dieser Quellen ist die [[Elisabethquelle]], die neben der [[Kristallquelle]], auch der Abfüllung des Mineralwassers dient. Um an diese Quellen zu gelangen wurden bereits seit dem [[16. Jahrhundert]] kurze Stollen angelegt, mit deren Hilfe man diese direkt an der Austrittstelle aus dem gewachsenen Fels erfassen konnte. Die Geschichte des Mineralwassers ist eng mit jener der des gesamten Gasteinertales und dessen Aufschwung zum Kur- und Tourismuszentrum verbunden.  
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Der Ursprung des Mineralwassers findet sich im kristallinen Urgestein des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]]. Dort tritt das sich in einer Tiefe von vielen hundert Metern im  Schiefergestein gesammelte Wasser an den berühmten Quellen des Kurortes Bad Gastein zu Tage. Die Quellen, deren erste Erwähnungen noch in die [[Römer]]zeit fallen, wurden [[1886]] von Mitgliedern des Hauses Habsburg erworben und tragen heute noch Großteils deren Namen. Die bekannteste dieser Quellen ist die [[Elisabethquelle]], die neben der [[Kristallquelle]], auch der Abfüllung des Mineralwassers dient. Um an diese Quellen zu gelangen wurden bereits seit dem [[16. Jahrhundert]] kurze Stollen angelegt, mit deren Hilfe man diese direkt an der Austrittstelle aus dem gewachsenen Fels erfassen konnte. Die Geschichte des Mineralwassers ist eng mit jener der des gesamten Gasteinertales und dessen Aufschwung zum Kur- und Tourismuszentrum verbunden.  
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Den ersten Versuch einer kommerziellen Vertreibung des Gasteiner Heilwassers unternahm [[Alois Windischbauer]] [[1887]]. Im Jahr [[1912]] kaufte die Gemeinde Bad Gastein die Heilquellen von den Habsburgern zurück und versuchte ab [[1919]] ihrerseits einen wirtschaftlichen Erlös aus dem Vertrieb des Wassers zu erzielen. Die industrielle Vertreibung des vorerst noch als ''Tafelwasser'' titulierten Wassers setzte aber erst [[1929]] mit der Gründung der ''Gasteiner Mineralwasser Gesellschaft'' ein. Seit diesem Jahr wird das Mineralwasser in Flaschen gefüllt und in ganz Österreich verkauft. Die Produktions- und Abfüllmenge hielt sich bis zu Ende der [[1970er]] Jahre auf Grund des relativ kleines Betriebsstandortes im Ortszentrum in engen Grenzen und konnte erst mit dem Bau eines neuen und den modernen Ansprüchen gerechten Produktions- und Betriebsgebäudes am Erlengrund vervielfacht werden. Heute verfügt die ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' über einen der modernsten Mineralwasser-Abfüllbetriebe Österreichs und über eine Kapazität von 500.000 abgefüllten Flaschen pro Tag. Jährlich werden an dem Standort in [[Gastein]] rund 55 Millionen Glas- und Pet-Leichtflaschen für die Bereiche Lebensmittelhandel, Gastronomie und Convenience (=Fertiggericht) produziert und über das Verkaufsbüro in Schwechat sowohl in Österreich als auch weltweit vertrieben.
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Den ersten Versuch einer kommerziellen Vertreibung des Gasteiner Mineralwassers unternahm [[Alois Windischbauer]] [[1887]]. Im Jahr [[1912]] kaufte die Gemeinde Bad Gastein die Quellen von den Habsburgern zurück und versuchte ab [[1919]] ihrerseits einen wirtschaftlichen Erlös aus dem Vertrieb des Wassers zu erzielen. Die industrielle Vertreibung des vorerst noch als ''Tafelwasser'' titulierten Wassers setzte aber erst [[1929]] mit der Gründung der ''Gasteiner Mineralwasser Gesellschaft'' ein. Seit diesem Jahr wird das Mineralwasser in Flaschen gefüllt und in ganz Österreich verkauft. Die Produktions- und Abfüllmenge hielt sich bis zu Ende der [[1970er]] Jahre auf Grund des relativ kleines Betriebsstandortes im Ortszentrum in engen Grenzen und konnte erst mit dem Bau eines neuen und den modernen Ansprüchen gerechten Produktions- und Betriebsgebäudes am Erlengrund vervielfacht werden. Heute verfügt die ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' über einen der modernsten Mineralwasser-Abfüllbetriebe Österreichs und über eine Kapazität von 500.000 abgefüllten Flaschen pro Tag. Jährlich werden an dem Standort in [[Gastein]] rund 55 Millionen Glas- und Pet-Leichtflaschen für die Bereiche Lebensmittelhandel, Gastronomie und Convenience (=Fertiggericht) produziert und über das Verkaufsbüro in Schwechat sowohl in Österreich als auch weltweit vertrieben.
    
==Sortiment ==
 
==Sortiment ==
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Gasteiner zählt laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes ''Spectra'' mit einem Bekanntheitsgrad von 95% zu den drei imagestärksten Mineralwassermarken Österreichs und hat am österreichischen Mineralwassermarkt einen Anteil von ca. 7%. Alle Sorten des Gasteiner Mineralwassers und der ''Near-Water''-Getränke werden sowohl im Lebensmittelhandel als auch in der Gastronomie verkauft.
 
Gasteiner zählt laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes ''Spectra'' mit einem Bekanntheitsgrad von 95% zu den drei imagestärksten Mineralwassermarken Österreichs und hat am österreichischen Mineralwassermarkt einen Anteil von ca. 7%. Alle Sorten des Gasteiner Mineralwassers und der ''Near-Water''-Getränke werden sowohl im Lebensmittelhandel als auch in der Gastronomie verkauft.
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Das Absatz stärkste Produkt in der Gastronomie ist die erst [[2001]] eingeführte Sorte „Gasteiner Natur“ mit einem Marktanteil von 35 %. Diese Sorte ist damit im Segment Kohlensäure freier Mineralwässer unangefochtener Marktführer in der österreichischen Gastronomie. Auf der Schiene der Wellness-Getränke erzielten die ''Near-Water''-Getränke ''Gasteiner Elements'' vom Start der Einführung im Mai [[2004]] an eine Distribution von 70%. In den Bundesländern [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Tirol]] ist die ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' absoluter Marktführer in der Gastronomie, wobei dieses Ziel laut Geschäftsführer Wolfgang Kubinger mittelfristig auch bundesweit erreicht werden sollte.  
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Das Absatz stärkste Produkt in der Gastronomie ist die [[2001]] eingeführte Sorte „Gasteiner Natur“ mit einem Marktanteil von 35 %. Diese Sorte ist im Segment Kohlensäure freier Mineralwässer Marktführer in der österreichischen Gastronomie. Unter den Wellness-Getränken erzielten die ''Near-Water''-Getränke ''Gasteiner Elements'' von der Einführung im Mai [[2004]] an eine Distribution von 70%. In den Bundesländern [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Tirol]] ist die ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' Marktführer in der Gastronomie.
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Im Geschäftsjahr [[2003]] verkaufte Gasteiner 46,7 Mio. Liter Mineralwasser in der Gastronomie und im Lebensmittelhandel, [[2004 ]]setzte der Betrieb über die Vertriebsschienen Lebensmittelhandel, Gastronomie und Convenience<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Convenience_Food Wikipedia  Convenience Food]</ref> 41,2 Mio. Liter Gasteiner Mineralwasser sowie Gasteiner Elements ab. Damit lag der Absatz der ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' im Trend des österreichischen Mineralwassermarktes, der 2004 um rund 10% rückläufig war. Auf die Marke Gasteiner zählen u. a. bekannte Betriebe wie die Wienerwald-Kette, die Möbelkette Lutz, das [[Schlosshotel Mondsee]] und das Hotel Goldener Adler in Innsbruck. Dazu ist die Gasteiner Mineralwasser AG Sponsor in zahlreichen Sportarten und das offizielle Mineralwasser im alpinen Ski-Weltcup. Die Gasteiner Mineralwasser GmbH stellt im Gasteiner Tal einen der ganz wenigen Produktionsbetriebe dar und ist daher ein wichtiger Faktor der sonst fast ausschließlich auf den Tourismus ausgerichteten Region.
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Im Geschäftsjahr [[2003]] verkaufte Gasteiner 46,7 Mio. Liter Mineralwasser in der Gastronomie und im Lebensmittelhandel, [[2004]] setzte der Betrieb über die Vertriebsschienen Lebensmittelhandel, Gastronomie und Convenience<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Convenience_Food Wikipedia  Convenience Food]</ref> 41,2 Mio. Liter Gasteiner Mineralwasser sowie Gasteiner Elements ab. Damit lag der Absatz der ''Gasteiner Mineralwasser GmbH'' im Trend des österreichischen Mineralwassermarktes, der 2004 um rund 10% rückläufig war. Auf die Marke Gasteiner zählen u. a. bekannte Betriebe wie die Wienerwald-Kette, die Möbelkette Lutz, das [[Schlosshotel Mondsee]] und das Hotel Goldener Adler in Innsbruck. Dazu ist die Gasteiner Mineralwasser AG Sponsor in zahlreichen Sportarten und das offizielle Mineralwasser im alpinen Ski-Weltcup. Die Gasteiner Mineralwasser GmbH stellt im Gasteiner Tal einen der wenigen Produktionsbetriebe dar und ist daher ein wichtiger Faktor der fast ausschließlich auf den Tourismus ausgerichteten Region.
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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