Braunbär: Unterschied zwischen den Versionen
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Selten wandert von Slowenien auf alten Bärenwanderwegen ein Bär in den [[Lungau]], 1993 streifte ein Bär durch den Lungau am Weg in die steirischen Sölktäler. Im Sommer 2002 waren drei Bären im Nationalparkgebiet unterwegs, ein ausgewachsener im Raum [[Rauris]], ein weiterer auf der Walchenalm in [[Fusch]] und eine Bärin im Raum der [[Glocknergruppe]]. Braunbären sind ganzjährig geschont und aufgrund mehrerer internationaler Abkommen streng geschützt: | Selten wandert von Slowenien auf alten Bärenwanderwegen ein Bär in den [[Lungau]], 1993 streifte ein Bär durch den Lungau am Weg in die steirischen Sölktäler. Im Sommer 2002 waren drei Bären im Nationalparkgebiet unterwegs, ein ausgewachsener im Raum [[Rauris]], ein weiterer auf der Walchenalm in [[Fusch]] und eine Bärin im Raum der [[Glocknergruppe]]. Braunbären sind ganzjährig geschont und aufgrund mehrerer internationaler Abkommen streng geschützt: | ||
Es wäre sehr zu begrüßen, wenn Bär und der Luchs, aber ebenso der Wolf wieder eine Heimat in Salzburg erhalten würden. Experten sind sich einig, dass Luchse, Wölfe und Bären auch im Land Salzburg einen für sie geeigneten Lebensraum finden. Die jüngste Sichtung eines Luchses gelang dem Sohn des Direktors des Hauses der Natur Klaus Winding im [[ | Es wäre sehr zu begrüßen, wenn Bär und der Luchs, aber ebenso der Wolf wieder eine Heimat in Salzburg erhalten würden. Experten sind sich einig, dass Luchse, Wölfe und Bären auch im Land Salzburg einen für sie geeigneten Lebensraum finden. Die jüngste Sichtung eines Luchses gelang dem Sohn des Direktors des Hauses der Natur Klaus Winding im [[Fuscher Tal]]; er konnte sogar ein Foto des auf einer Lichtung sitzenden Tieres machen. Im Lungau hat ein Jäger einen Wolf im [[Kendlbruckgraben]] in [[Ramingstein]] beobachtet. | ||
[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und bedeutende Wolfexpertin ([[Radstadt]], [[Pongau]]) und Peter Sürth aus [[Deutschland]], Wissenschaftler für Tier- und Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. Auch der Österreichische Naturschutzbund und der Pinzgauer Arzt und Bauer Willi Schwarzenbacher setzen sich im Bundesland sehr für die Wiedereinbürgerung dieser großen aber in der Regel äußerst scheuen Beutegreifer ein. | [[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und bedeutende Wolfexpertin ([[Radstadt]], [[Pongau]]) und Peter Sürth aus [[Deutschland]], Wissenschaftler für Tier- und Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. Auch der Österreichische Naturschutzbund und der Pinzgauer Arzt und Bauer Willi Schwarzenbacher setzen sich im Bundesland sehr für die Wiedereinbürgerung dieser großen aber in der Regel äußerst scheuen Beutegreifer ein. | ||