Wie man mit Salzburger Politikern spricht: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | [[Arbeiterkammer]]-Präsident [[Siegfried Pichler]] oder Gemeindebund-Präsident [[Helmut Mödlhammer]] sowie die Mitglieder der Stadtregierung reden in der Regel ohne Umweg mit Journalisten. | + | [[Arbeiterkammer]]-Präsident [[Siegfried Pichler]] oder [[Salzburger Gemeindebund|Gemeindebund]]-Präsident [[Helmut Mödlhammer]] sowie die Mitglieder der [[Salzburger Stadtrat|Stadtregierung]] reden in der Regel ohne Umweg mit Journalisten. |
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Version vom 19. Juli 2015, 13:56 Uhr
In diesem Artikel erfährst du, wie man mit Salzburger Politikern spricht.
Auf Landesebene
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) hat − ohne Chauffeur − 15 Mitarbeiter außerhalb der Beamtenschaft zur Verfügung. Elf Personen sind es bei ihrem Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer (ÖVP). Beide sprechen nur in Ausnahmefällen direkt mit Journalisten. Das gilt auch − oder gerade − in Krisensituationen. Meistens kommunizieren die Pressesprecher Wolfgang Schmidbauer und Thomas Kerschbaum, teils mündlich, teils schriftlich. Anrufe auf die Mobiltelefone der Politiker führen in der Regel zu Rückrufen von Büromitarbeitern. So hatte es sich auch beim bisherigen [Infostand Ende Jänner 2013] LH-Stv. David Brenner (SPÖ) verhalten. Agrarlandesrat Sepp Eisl ist für Medien über Mobiltelefone gar nicht direkt erreichbar. Es antwortet Büroleiter Franz Wieser.
Anders hält es etwa Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner (SPÖ). Ihn können Medienvertreter in der Regel am Mobiltelefon erreichen. Ansonsten gibt seine rechte Hand Myriam Insam Auskunft.
Stadtebene
Salzburgs Bürgermeister Dr. Heinz Schaden (SPÖ) hat keinen Pressesprecher und will auch keinen. Schaden redet selbst. Anrufe bei Büromitarbeitern haben oft einen Rückruf des Bürgermeisters zur Folge − mit der mürrischen Frage: "Wieso rufen Sie mich nicht gleich selbst an?"
Arbeiterkammer-Präsident Siegfried Pichler oder Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer sowie die Mitglieder der Stadtregierung reden in der Regel ohne Umweg mit Journalisten.
Quelle
- "Salzburger Nachrichten", 30. Jänner 2013