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<blockquote>''Der Talübergang wird 345 Meter lang. Die Fahrbahnbreite wird auf der Brücke 24,50 Meter messen. Das ist die Autobahnbreite zwischen den beiden äußersten Kanten der beiden Fahrbahnen. Abgesehen von den Brückenbauten ist jedoch die Fahrbahnbreite der Reichsautobahn ganz allgemein auf 28,50 Meter verbreitert worden, nach dem sie anfangs nur 24,50 Meter und dann vorübergehend 26 Meter messen sollte. Die in Bau befindlichen Strecken wurden auf das neue Maß vergrößert, und nur bei den Brücken blieb es bei der ursprünglichen Fahrbahnbreite von 24,50 Meter.  
 
<blockquote>''Der Talübergang wird 345 Meter lang. Die Fahrbahnbreite wird auf der Brücke 24,50 Meter messen. Das ist die Autobahnbreite zwischen den beiden äußersten Kanten der beiden Fahrbahnen. Abgesehen von den Brückenbauten ist jedoch die Fahrbahnbreite der Reichsautobahn ganz allgemein auf 28,50 Meter verbreitert worden, nach dem sie anfangs nur 24,50 Meter und dann vorübergehend 26 Meter messen sollte. Die in Bau befindlichen Strecken wurden auf das neue Maß vergrößert, und nur bei den Brücken blieb es bei der ursprünglichen Fahrbahnbreite von 24,50 Meter.  
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''Der Talübergang Söllheim besteht aus einem durchlaufenden Stahlträger über sechs Öffnungen von 40, 45, 50, 55, wieder 50 und 45 Meter. Die Gesamtlänge des Überbaues ist also 285 Meter, wozu noch die Länge der Widerlager — der Laie würde dafür wahrscheinlich „Brückenköpfe" sagen — von 60 Meter, so dass sich eine Gesamtlänge der Brücke von 345 Meter ergibt. Der größte Pfeiler, der Pfeiler IV, hat eine Höhe von 38 Metern über dem Erdboden; mit den 9 Metern bis zur Baugrundsohle misst er 47 Meter. Die Fahrbahnplatte wird für die beiden Fahrtrichtungen nicht abgeteilt sein; man wird also nicht, wie bei anderen Brückenbauten der Reichsautobahn, zwischen den beiden Fahrbahnen hinabblicken können. Die Pfeiler dagegen sind geteilt, jede Fahrbahn wird also gewissermaßen auf eigenen Pfeilern ruhen. Das ist aber nur bildlich gesprochen, denn die Stahlkonstruktion über den Pfeilern bildet ja für beide Fahrbahnen eine einzige Brücke.   
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''Der Talübergang Söllheim besteht aus einem durchlaufenden Stahlträger über sechs Öffnungen von 40, 45, 50, 55, wieder 50 und 45 Meter. Die Gesamtlänge des Überbaues ist also 285 Meter, wozu noch die Länge der Widerlager — der Laie würde dafür wahrscheinlich "Brückenköpfe" sagen — von 60 Meter, so dass sich eine Gesamtlänge der Brücke von 345 Meter ergibt. Der größte Pfeiler, der Pfeiler IV, hat eine Höhe von 38 Metern über dem Erdboden; mit den 9 Metern bis zur Baugrundsohle misst er 47 Meter. Die Fahrbahnplatte wird für die beiden Fahrtrichtungen nicht abgeteilt sein; man wird also nicht, wie bei anderen Brückenbauten der Reichsautobahn, zwischen den beiden Fahrbahnen hinabblicken können. Die Pfeiler dagegen sind geteilt, jede Fahrbahn wird also gewissermaßen auf eigenen Pfeilern ruhen. Das ist aber nur bildlich gesprochen, denn die Stahlkonstruktion über den Pfeilern bildet ja für beide Fahrbahnen eine einzige Brücke.   
    
''Die Pfeiler werden aus jeweils zwei schmalen Trägern bestehen, damit sie nicht so plump wirken. Dadurch, dass zwischen den beiden Trägern breitere Zwischenräume sind, werden sie viel schmucker aussehen. Sie gliedern sich dadurch auch vorteilhaft in die Landschaft ein. Außerdem wird sich die [[Nagelfluh]]-Bekleidung der Pfeiler sehr gut ausnehmen.''  
 
''Die Pfeiler werden aus jeweils zwei schmalen Trägern bestehen, damit sie nicht so plump wirken. Dadurch, dass zwischen den beiden Trägern breitere Zwischenräume sind, werden sie viel schmucker aussehen. Sie gliedern sich dadurch auch vorteilhaft in die Landschaft ein. Außerdem wird sich die [[Nagelfluh]]-Bekleidung der Pfeiler sehr gut ausnehmen.''  
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''Mit den 450 Arbeitern an der Baustelle selbst sind etwa 525 Mann am Talübergang Söllheim allein beschäftigt. Unter ihnen auch Italiener, 32 Steinhauer, deren Arbeit besonders gelobt wird.  
 
''Mit den 450 Arbeitern an der Baustelle selbst sind etwa 525 Mann am Talübergang Söllheim allein beschäftigt. Unter ihnen auch Italiener, 32 Steinhauer, deren Arbeit besonders gelobt wird.  
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''Zur Baustellen-Einrichtung gehören auch zwei Kabelkrane für Lasten bis zu eineinhalb Tonnen, mit einer Spannweite von je 360 Meter. Aus der Nußdorfer Seite stehen die Turmgerüste mit den Maschinenhäusern. In jedem Seilturm sitzt ein Mann, der eine verantwortungsvolle Arbeit zu leisten hat: Mit den Kabelkranen werden sowohl die Steinblöcke vom Lagerplatz, als auch die Betonmengen von den Mischmaschinen weg in ziemlicher Höhe zu den Einbaustellen an den Pfeilern transportiert. Diese Seilbahnführer müssen über 300 Meter hinweg die Tätigkeit der Kabelkrane auf den Meter genau beherrschen; keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass die Fahnensignale über solche Entfernungen hinweg beachtet und die Krane mit ihren Lasten genau an die Bestimmungsplätze dirigiert werden müssen. So wird ein Steinblock nach dem andern und ein Betonbehälter nach dem andern hochgehoben, das Seil entlang gezogen und an der Einbaustelle wieder niedergelassen. Die Signalgeber an den Entnahme- und Einbauplätzen winken mit ihren zwei Fahnen so lange, bis der Seilführer die gewünschte Stelle getroffen hat. Jede der beiden Seilbahnen schafft in der Stunde 12 bis 15 „Spiele": „Spiel" nennt man den Weg von der Mischmaschine zur Einbaustelle und zurück, oder von der Lagerstelle der Steinblöcke bis zur Einbaustelle und ebenfalls wieder zurück; also ein einmaliges Hin und Her. Tag und Nacht wird gearbeitet. Die Zufuhr von Beton darf nicht unterbrochen werden.''</blockquote>  
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''Zur Baustellen-Einrichtung gehören auch zwei Kabelkrane für Lasten bis zu eineinhalb Tonnen, mit einer Spannweite von je 360 Meter. Aus der Nußdorfer Seite stehen die Turmgerüste mit den Maschinenhäusern. In jedem Seilturm sitzt ein Mann, der eine verantwortungsvolle Arbeit zu leisten hat: Mit den Kabelkranen werden sowohl die Steinblöcke vom Lagerplatz, als auch die Betonmengen von den Mischmaschinen weg in ziemlicher Höhe zu den Einbaustellen an den Pfeilern transportiert. Diese Seilbahnführer müssen über 300 Meter hinweg die Tätigkeit der Kabelkrane auf den Meter genau beherrschen; keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass die Fahnensignale über solche Entfernungen hinweg beachtet und die Krane mit ihren Lasten genau an die Bestimmungsplätze dirigiert werden müssen. So wird ein Steinblock nach dem andern und ein Betonbehälter nach dem andern hochgehoben, das Seil entlang gezogen und an der Einbaustelle wieder niedergelassen. Die Signalgeber an den Entnahme- und Einbauplätzen winken mit ihren zwei Fahnen so lange, bis der Seilführer die gewünschte Stelle getroffen hat. Jede der beiden Seilbahnen schafft in der Stunde 12 bis 15 "Spiele": "Spiel" nennt man den Weg von der Mischmaschine zur Einbaustelle und zurück, oder von der Lagerstelle der Steinblöcke bis zur Einbaustelle und ebenfalls wieder zurück; also ein einmaliges Hin und Her. Tag und Nacht wird gearbeitet. Die Zufuhr von Beton darf nicht unterbrochen werden.''</blockquote>  
    
In der Facebook-Gruppe "Historisches Salzburg" erzählte ein Mitglied folgende Geschichte:
 
In der Facebook-Gruppe "Historisches Salzburg" erzählte ein Mitglied folgende Geschichte: