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| − | Von [[1847]] bis [[1855]] war [[Karl Krackowitzer]] Hausmeister im Leprosenhaus. | + | [[Johann Peter Metzger]], der vorletzte amtierende [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der Stadt Salzburg vor dem endgültigen Übergang des Landes an das [[Österreich#Kaisertum Österreich|Kaisertum Österreich]], war [[1764]] Verwalter des Siechen- und Leprosenhauses. Von [[1847]] bis [[1855]] war [[Karl Krackowitzer]] Hausmeister im Leprosenhaus. |
Bis [[2012]] war in diesem Gebäude die [[Landespflegeanstalt]] untergebracht. Im Sommer 2012 gab die [[Erzdiözese Salzburg]] bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem [[Land Salzburg]], (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am [[29. November]] [[2013]] übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit [[31. Dezember]] 2013 geschlossen. | Bis [[2012]] war in diesem Gebäude die [[Landespflegeanstalt]] untergebracht. Im Sommer 2012 gab die [[Erzdiözese Salzburg]] bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem [[Land Salzburg]], (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am [[29. November]] [[2013]] übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit [[31. Dezember]] 2013 geschlossen. | ||
Version vom 24. Februar 2020, 10:55 Uhr
Das Leprosenhaus Salzburg ist ein historisches Gebäude in der Stadt Salzburg in Mülln, das zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt zählt.
Geschichte
Das Leprosenhaus und die Leprosenhauskirche werden als "Sundersiechenhaus" erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Der heute bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Bis etwa 1920 wurden Einrichtung und Gebäude als Leprosenhaus[1] bezeichnet.
Johann Peter Metzger, der vorletzte amtierende Bürgermeister der Stadt Salzburg vor dem endgültigen Übergang des Landes an das Kaisertum Österreich, war 1764 Verwalter des Siechen- und Leprosenhauses. Von 1847 bis 1855 war Karl Krackowitzer Hausmeister im Leprosenhaus.
Bis 2012 war in diesem Gebäude die Landespflegeanstalt untergebracht. Im Sommer 2012 gab die Erzdiözese Salzburg bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem Land Salzburg, (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am 29. November 2013 übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit 31. Dezember 2013 geschlossen.
Im Oktober 2014 hatte die Caritas Salzburg in diesem Gebäude eine Unterkunft für 40 syrische Kriegsflüchtlinge eröffnet.
Das Gebäude befindet sich an der Müllner Hauptstraße (Nummer 6) nahe dem Salzachufer auf einem 3 007 Quadratmeter großen Grundstück mit einem 1 800 Quadratmeter großer Garten, der als Grünland ausgewiesen ist. Der Rest ist auf erweiterte Wohnnutzung gewidmet.
Bildergalerie
- Salzburg Kupferstich 1750 Detail Leprosenhaus Mülln.jpg
Quellen
- www.salzburg.gv.at, dies war ein Quellenlink, dessen Inhalt jedoch nach der Schließung im Dezember 2013 gelöscht wurde
- www.visit-salzburg.net
- "Salzburger Nachrichten", 27. Juli 2012
- salzburg.orf.at, 21. August 2012