Südtiroler Platz: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Name des Platzes erinnert an den Verlust des heutigen [[Südtirol]]s, das nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich losgelöst und Italien zugeschlagen wurde. Die Benennung des Platzes mit seinem heutigen Namen erfolgte im Jahr [[1926]].
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Der Name des Platzes erinnert an den schmerzlichen Verlust des heutigen [[Südtirol]]s, das nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich losgerissen und Italien zugeschlagen wurde. Die Benennung des Platzes mit seinem heutigen Namen erfolgte im Jahr [[1926]] und zeigt noch heute die Solidarität gegenüber Südtirols.
  
 
==Geschichte==
 
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Version vom 9. April 2010, 12:23 Uhr

Der Südtiroler Platz 2009
Datei:Suedtirolerplatz.jpg
Der "alte" Südtiroler Platz vor seinem Umbau: 1: Hauptbahnhof-Hauptgebäude, 2: die Gleisanlagen usw. 3: Bahnhof-Postamt, 4: Postturm, 5: Bahnhofszollamt, 6: früher Ischlerbahn-Bahnhof, dann: Salzburg Lokalbahnhof, aber noch über der Erde gelegen; 7: Autobusbahnhof - die Bahnsteige; 7a: Autobusbahnhof - Verwaltungsgebäude, Imbiss, im kleinere Bau die Fahrkartenschalter; 8: Hotel Europa, 9: Porschehof, heute Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung, 10: Firma Meindl, heute Hotel Renaissance 11: Konsum Union, 12: Zyla-Türme (ehem. Forum-Kaufhaus) H - Obus-Haltestellen

Der Südtiroler Platz liegt in der Elisabeth-Vorstadt und ist der zentrale Platz vor dem Salzburger Hauptbahnhof.

Zum Namen

Der Name des Platzes erinnert an den schmerzlichen Verlust des heutigen Südtirols, das nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich losgerissen und Italien zugeschlagen wurde. Die Benennung des Platzes mit seinem heutigen Namen erfolgte im Jahr 1926 und zeigt noch heute die Solidarität gegenüber Südtirols.

Geschichte

Als am 12. August 1860 die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn von Salzburg nach Wien eröffnet wurde, stand der Hauptbahnhof noch recht verwaist am Südtiroler Platz. 1865 folgte das Grand Hôtel de l'Europe. Der Bahnhof für die Ischlerbahn wurde 1891 errichtet und zwar gegenüber vom Hauptbahnhof.

Im 20. Jahrhundert wurde der Platz im Zuge der Motorisierung von Salzburg stetig ausgebaut. Gegenüber vom Hauptausgang des Hauptbahnhofes wurde ein Gebäude für die Postbusse errichtet, dahinter in schräger Anordnung, befanden sich die Busbahnsteige, der Straßenbelag: Stöcklsteinpflaster.

Zwischen diesem Postbusbahnhof und dem Hauptbahnhof befanden sich Parkplätze und Straßen. Von der Innenstadt kommend fuhren die Obusse direkt entlang des Hauptbahnhofgebäudes und hatten ihre Haltestellen etwa dort, wo heute die Taxistände sind. Von dort konnten die Busse entweder vorbei am Porschehof in Richtung Lehen abfahren oder in einer Schleife wieder ins Stadtzentrum. Mit der Feinheit, dass alle stadteinwärts fahrenden Busse zunächst unmittelbar vor dem Hauptausgang vom Hauptbahnhof eine Station hatten und dann gegenüber, 100 m weiter, vor dem Busbahnhof, nochmals eine Station.

Weiters befand sich am Südtiroler Platz noch das Hauptpostamt mit Parkplätzen unmittelbar vor dem Eingang. In einem 90° Winkel waren die Garagentoren für die Anlieferung und Abholung der gesamten Post (was zu Spitzenzeiten zu Problemen zwischen den PKW's und den LKW's führte).

Bis in die 1970er war am Südtirolerplatz auch eine Anmietstelle von Dienstmännern.

Nach dem umstrittenen Umbau des gesamten Platzes in den 1990er Jahren wurden die Verkehrsprobleme eher größer. Vor allem fehlten seither notwendige Parkplätze für Post- und Bahnkunden. Die Tiefgarage wurde nur sehr zögerlich angenommen.

Bildergalerie

Quelle