Filialkirche hl. Maria: Unterschied zwischen den Versionen

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Das einschiffige [[Gotik|gotische Bauwerk]] mit seinem mächtigen Turm an seiner Westseite steht auf einem Terrassenabhang  und wird vom Ortsfriedhof umgeben. Als Pfarrkirche des Früh- und Hochmittelalters konnte sie lange in Ausstattung und Gottesdienstordnung eine Stellung behaupten, die über eine Filialkirche deutlich hinausging.
 
Das einschiffige [[Gotik|gotische Bauwerk]] mit seinem mächtigen Turm an seiner Westseite steht auf einem Terrassenabhang  und wird vom Ortsfriedhof umgeben. Als Pfarrkirche des Früh- und Hochmittelalters konnte sie lange in Ausstattung und Gottesdienstordnung eine Stellung behaupten, die über eine Filialkirche deutlich hinausging.
 
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Durch eine mit Lilienbeschlag verzierte Eichentür aus dem [[15. Jahrhundert]] betritt  man das gotische Kirchenschiff. Die Innenausstattung ist [[Barock|barock]] und wurde von den gleichen Künstlern wie in der Pfarrkirche St. Georg geschaffen.(Lex, [[Wolf Weißenkirchner|Weißenkirchner]] und die [[Rottmayerin]]) waren auch hier am Werk. Da in St. Georgen davon nichts mehr erhalten geblieben ist, kommt dieser Kirche eine umso höhere Bedeutung zu.
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Durch eine mit Lilienbeschlag verzierte Eichentür aus dem [[15. Jahrhundert]] betritt  man das gotische Kirchenschiff. Die Innenausstattung ist [[Barock|barock]] und wurde von den gleichen Künstlern wie in der Pfarrkirche St. Georg geschaffen.(Lex, [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Weißenkirchner]] und die [[Rottmayerin]]) waren auch hier am Werk. Da in St. Georgen davon nichts mehr erhalten geblieben ist, kommt dieser Kirche eine umso höhere Bedeutung zu.
 
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Zentralfigur des Hochaltares ist [[Johann Georg Itzlfeldner]]s „Maria vom Siege“ (1776). Die mit den Beigaben Sense und Heurechen hervortretenden „Bauernheiligen“ Isidor und Notburga  wurden von der ländlichen Echinger Bevölkerung stark verehrt.
 
Zentralfigur des Hochaltares ist [[Johann Georg Itzlfeldner]]s „Maria vom Siege“ (1776). Die mit den Beigaben Sense und Heurechen hervortretenden „Bauernheiligen“ Isidor und Notburga  wurden von der ländlichen Echinger Bevölkerung stark verehrt.
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Ein kleiner, in seiner ursprünglichen Bemalung erhaltener Altar steht im früheren Beinhaus der Portalvorhalle. Margareta Magdalena Rottmayr gilt als Malerin dieses Altares.
 
Ein kleiner, in seiner ursprünglichen Bemalung erhaltener Altar steht im früheren Beinhaus der Portalvorhalle. Margareta Magdalena Rottmayr gilt als Malerin dieses Altares.
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[http://www.sanktgeorgsbg.at/unsere-kirchen/obereching/#.XMkbQ6TgrIU Pfarre St. Georgen bei Salzburg]
 
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Version vom 1. Mai 2019, 06:03 Uhr

Kath. Filialkirche hl. Maria Obereching.JPG

Die Filialkirche hl. Maria steht in Obereching in der Flachgauer Gemeinde St. Georgen bei Salzburg. Sie ist eine Filialkirche der Dekanatskirche St. Georg und steht ebenso wie diese unter Denkmalschutz.

Geschichte

Obereching ist die älteste Siedlung mit Kirche, Friedhof und Taufstein in der Pfarrgemeinde und wurde erstmals 743 urkundlich erwähnt. Bis 1297 war Obereching die Pfarrkirche ehe St. Georgen diese Funktion übernahm. Die Kirche wurde im 20. Jahrhundert auch oft renoviert. 1965 wurden die beiden Seitenaltartische entfernt und die Altaraufbauten auf Steinkonsolen gestellt, 1968 die Kommunionbank entfernt. 1993 wurde ein neuer Volksaltar aufgestellt und ein Holzboden im Altarraum verlegt.

Architektur

Das einschiffige gotische Bauwerk mit seinem mächtigen Turm an seiner Westseite steht auf einem Terrassenabhang und wird vom Ortsfriedhof umgeben. Als Pfarrkirche des Früh- und Hochmittelalters konnte sie lange in Ausstattung und Gottesdienstordnung eine Stellung behaupten, die über eine Filialkirche deutlich hinausging.

Ausstattung

Durch eine mit Lilienbeschlag verzierte Eichentür aus dem 15. Jahrhundert betritt man das gotische Kirchenschiff. Die Innenausstattung ist barock und wurde von den gleichen Künstlern wie in der Pfarrkirche St. Georg geschaffen.(Lex, Weißenkirchner und die Rottmayerin) waren auch hier am Werk. Da in St. Georgen davon nichts mehr erhalten geblieben ist, kommt dieser Kirche eine umso höhere Bedeutung zu.

Hochaltar

Zentralfigur des Hochaltares ist Johann Georg Itzlfeldners „Maria vom Siege“ (1776). Die mit den Beigaben Sense und Heurechen hervortretenden „Bauernheiligen“ Isidor und Notburga wurden von der ländlichen Echinger Bevölkerung stark verehrt.

Seitenaltäre

Hier sind die Heiligen Rupert, Panataleon, Florian und Sebastian dargestellt.

Kanzel

Die Kanzel stammt aus der Zeit des Rokkokos.

Altar

Ein kleiner, in seiner ursprünglichen Bemalung erhaltener Altar steht im früheren Beinhaus der Portalvorhalle. Margareta Magdalena Rottmayr gilt als Malerin dieses Altares.

Quelle

Pfarre St. Georgen bei Salzburg