Steinerne Kapuzinerstiege: Unterschied zwischen den Versionen
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Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] schon im Jahre [[1596]] aus dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen. | Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] schon im Jahre [[1596]] aus dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen. | ||
| − | In den Jahren nach [[1744]] hatte ein [[Salzburger Bäcker]]<nowiki>meister</nowiki> das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus [[Marmor]] und weiter hinauf mit Stufen aus [[Kalkstein]] ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht | + | In den Jahren nach [[1744]] hatte ein [[Salzburger Bäcker]]<nowiki>meister</nowiki> das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus [[Marmor]] und weiter hinauf mit Stufen aus [[Kalkstein]] ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden.<ref>[https://books.google.at/books?id=e2YAAAAAcAAJ&pg=PA327&dq=steinerne+kapuzinerstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4n6GUqsrgAhVFM-wKHQ3vApMQ6AEIKzAA#v=onepage&q=steinerne%20kapuzinerstiege&f=false [[Lorenz Hübner]], 1792, books.google.at]</ref> |
Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg. | Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg. | ||
Version vom 6. März 2019, 09:29 Uhr
Die steinerne Kapuzinerstiege führt in der Stadt Salzburg am Kapuzinerberg entlang des Stefan-Zweig-Weges und der Kreuzwegstationen vom Haus Linzer Gasse 9 zum Kapuzinerkloster.
Beschreibung
Den Aufgang auf den Kapuzinerberg bezeichnet man auch als steinerne Kapuzinerstiege. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die Imbergstiege, die von der Steingasse auf den Berg hinauf führt.
Geschichte
Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte Fürsterzbischof Wolf Dietrich schon im Jahre 1596 aus dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus Holz belegen lassen.
In den Jahren nach 1744 hatte ein Salzburger Bäckermeister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus Marmor und weiter hinauf mit Stufen aus Kalkstein ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden.[1]
Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen barocker Frömmigkeit in Salzburg.
1887 wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 Gulden von der Stadtgemeinde Salzburg durchgeführt.[2]
Bilder
Steinerne Kapuzinerstiege – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Literatur
- Dr. Reinhard Medicus
Quelle
Fußnoten
- ↑ Lorenz Hübner, 1792, books.google.at
- ↑ anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887