Hans Glavenberger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hans Glavenberger''', (auch: ''Gla'''f'''enberger'') war ein der [[Stadt Salzburg]]er [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] im [[15. Jahrhundert]].  
  
Glafenberger war Bürger und Rat ([[1482]]-[[1485]]), sowie von [[1486]] bis [[1488]] und ein weiteres Mal von [[1491]] bis [[1492]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]].  
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Glavenberger war Bürger und Rat ([[1482]] - [[1485]]), sowie von [[1486]] bis [[1488]] und ein weiteres Mal von [[1491]] bis [[1492]] Bürgermeister der Stadt Salzburg.  
  
Daran anschließend fungierte er als [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Stadtrichter (1494, 1497-1500).  
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Daran anschließend fungierte er als [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Stadtrichter ([[1494]], [[1497]] - [[1500]]).  
  
In die Amtszeit Glafenbergers fielen unter anderem zwei für die damalige Zeit als Großprojekte zu bezeichnende Bauvorhaben: Einerseits der Zwinger auf dem Mönchsberg (1487) und anderseits der Bau der städtischen Wasserleitungen vom Gersberg.  
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In die Amtszeit Glafenbergers fielen unter anderem zwei für die damalige Zeit als Großprojekte zu bezeichnende Bauvorhaben: Einerseits der Zwinger auf dem [[Mönchsberg]] (1488) und anderseits der Bau der städtischen [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserleitungen]] vom [[Gersberg]].  
  
Aus den Jahren[[ 1486]] bis [[1488]] sind noch die Rechnungen des Bürgermeisters Glafenberger erhalten. Obwohl diese über einen Zeitraum von drei Jahren geführten Rechnungen nur eine brüchstückhafte Quelle darstellen, geben sie einen interessanten Einblick in die Finanzgebarung der Stadt im Spätmittelalter. Der größte Posten unter den Einnahmen stellte z. B. 1487 das Ungeld dar, bei dem es sich um eine von [[Erzbischof]] eingeführte Getränkesteuer handelte, die großteil dem Erzbischof selbst, aber auch der Stadt zugute kam.  
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Aus den Jahren 1486 bis 1488 sind noch die Rechnungen des Bürgermeisters Glavenberger erhalten. Obwohl diese über einen Zeitraum von drei Jahren geführten Rechnungen nur eine bruchstückhafte Quelle darstellen, geben sie einen interessanten Einblick in die Finanzgebarung der Stadt im Spätmittelalter. Der größte Posten unter den Einnahmen stellte z. B. 1487 das ''Ungeld '' dar, bei dem es sich um eine von [[Erzbischof]] eingeführte [[Getränkesteuer]] handelte, die großteils dem Erzbischof selbst, aber auch der Stadt zugute kam.  
  
 
Diese Rechnungen, in denen sich unter anderem auch ein Eintrag über die Anfertigung der "[[Judensau]]" durch [[Hans Valkenauer]] findet, stehen heute im Besitz des [[Salzburg Museum]]s.  
 
Diese Rechnungen, in denen sich unter anderem auch ein Eintrag über die Anfertigung der "[[Judensau]]" durch [[Hans Valkenauer]] findet, stehen heute im Besitz des [[Salzburg Museum]]s.  
  
 
==Quelle==
 
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Heinz Dopsch: Geschichte Salzburgs
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[[Heinz Dopsch]]: Geschichte Salzburgs
  
[[Kategorie:Bürgermeister (Salzburg)]]
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[[Kategorie:Geschichte|Glavenberger, Hans]]

Aktuelle Version vom 23. November 2020, 17:33 Uhr

Hans Glavenberger, (auch: Glafenberger) war ein der Stadt Salzburger Bürgermeister im 15. Jahrhundert.

Leben

Glavenberger war Bürger und Rat (1482 - 1485), sowie von 1486 bis 1488 und ein weiteres Mal von 1491 bis 1492 Bürgermeister der Stadt Salzburg.

Daran anschließend fungierte er als erzbischöflicher Stadtrichter (1494, 1497 - 1500).

In die Amtszeit Glafenbergers fielen unter anderem zwei für die damalige Zeit als Großprojekte zu bezeichnende Bauvorhaben: Einerseits der Zwinger auf dem Mönchsberg (1488) und anderseits der Bau der städtischen Wasserleitungen vom Gersberg.

Aus den Jahren 1486 bis 1488 sind noch die Rechnungen des Bürgermeisters Glavenberger erhalten. Obwohl diese über einen Zeitraum von drei Jahren geführten Rechnungen nur eine bruchstückhafte Quelle darstellen, geben sie einen interessanten Einblick in die Finanzgebarung der Stadt im Spätmittelalter. Der größte Posten unter den Einnahmen stellte z. B. 1487 das Ungeld dar, bei dem es sich um eine von Erzbischof eingeführte Getränkesteuer handelte, die großteils dem Erzbischof selbst, aber auch der Stadt zugute kam.

Diese Rechnungen, in denen sich unter anderem auch ein Eintrag über die Anfertigung der "Judensau" durch Hans Valkenauer findet, stehen heute im Besitz des Salzburg Museums.

Quelle

Heinz Dopsch: Geschichte Salzburgs

Zeitfolge