Wehrgeschichtliches Museum Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Salzburger Wehrgeschichtliche Museum (SWGM)''' wurde von einem [[1992]] gegründeten [[Wehrgeschichtliche Forschung - Salzburger Wehrgeschichtliches Museum|Museumsverein]] getragen. Die Ausstellungsräume befanden sich bis 2014 auf dem Gelände der [[Riedenburgkaserne|Kaserne Riedenburg]] in [[Salzburg]] und werden derzeit (Stand Februar 2015) in der [[Schwarzenbergkaserne]] neu eingerichtet. Es bietet Informationen über die Militärgeschichte Salzburgs und Traditionen des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]], der Miliz, der Schützen, der Landwehr, der [[Bürgergarde]]n in Stadt und Land Salzburg.
[[Datei:Wehrgeschichtliches Museum Salzburg Haslauer.jpg|thumb|2019: [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] zu Besuch im Salzburger Wehrgeschichtlichen Museum in der [[Schwarzenbergkaserne]], im Bild: Oberst [[Kurt Mitterer]] (Obmann des SWGM und Kurator der Ausstellung), Harald Gredler (Kurator der Ausstellung), LH Wilfried Haslauer, Oberstveterinär Ulrike Winter und Landesveterinärdirektor [[Josef Schöchl]].]]Das '''Salzburger Wehrgeschichtliche Museum''' (SWGM) in der [[Schwarzenbergkaserne]] in [[Wals-Siezenheim]] bietet in seiner Ausstellung über viele Exponate und Informationen einen intensiven Einblick in zweitausend Jahre Militärgeschichte aus allen historisch bedeutenden Epochen.  


==Die Sammlung==
== Museum und Ausstellungen ==
Neben Uniformen, Ausrüstungsgegenständen, Orden und Ehrenzeichen sind es vor allem Waffen und Munition.


Themenbereiche des Museums betreffen das Österreichische Bundesheer  einschließlich der aktuellen Maßnahmen zur Friedenserhaltung aufgrund von [[UN]]-Beschlüssen, die Militärgeschichte Salzburgs, das Militär in der k.u.k. Monarchie und das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer in der ersten Republik]].
=== Eigene Ausstellungen ===
Es beginnt mit dem ''Gladius'' (Kurzschwert) eines römischen Legionärs und geht über verschiedenste alte Blankwaffen, Steinschlosspistolen und Gewehre bis zu den Waffen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und der Gegenwart.


Dazu wird alles gesammelt, präsentiert und dokumentiert, was damit zu tun hat: Bücher, Bilder, Uniformen, alte und neue Waffen, Landkarten, Munition, Vorschriften,   Großgeräte wie Panzer, Kanonen und Fahrzeuge, Medien, Ausrüstung, Dokumente und vieles mehr - insgesamt weit über 11 000 Objekte.
Weitere Themenbereiche des Museums betreffen das [[Österreichisches Bundesheer|Österreichische Bundesheer]] einschließlich der aktuellen Maßnahmen zur Friedenserhaltung aufgrund von UN-Beschlüssen, die Militärgeschichte [[Salzburg (Bundesland)|Salzburgs]] unter den [[Fürsterzbischöfe]]n, das Militär in der [[Habsburgermonarchie|k.u.k.  Monarchie]] und das Bundesheer in der Ersten Republik. Dazu wird alles gesammelt, präsentiert und dokumentiert, was damit zu tun hat: Bücher, Bilder, Uniformen, alte und neue Waffen, Landkarten, Munition, Vorschriften, Großgeräte wie Panzer, Kanonen und Fahrzeuge, Medien, Ausrüstung, Dokumente und vieles mehr insgesamt weit über 13 000 Objekte. Im Außengelände sind Großgeräte des Bundesheeres aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen.  


Die Sammlung gibt in drei Ausstellungssälen sowie einem Außengelände einen Einblick in die Militärgeschichte von Stadt und Land Salzburg in historisch bedeutenden Epochen. Das Österreichische Bundesheer und seine Traditionen stellen den Mittelpunkt dar. In regelmäßigen Abständen werden in Sonderausstellungen einzelne Gebiete der Militärgeschichte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Darüber hinaus sind noch viele andere Ausstellungsobjekte zu besichtigen. Darunter befinden sich seltene Urkunden, wie der Trachtenberger Kriegsplan des österreichischen Generalstabschefs Josef Graf Radetzky, eine absolute Rarität aus militärhistorischer Sicht.


Im Außengelände wird ein Überblick über Großgeräte des Bundesheeres in den vergangenen Jahrzehnten gegeben: Fahrzeuge, Kampf- und Schützenpanzer, Kanonen, Fliegerabwehrgeschütze, schwere Infanteriewaffen.
Im Wechsel werden Sonderausstellungen gezeigt (Auszug):
* [[2019]]: Salzburger Kontingente im Dienste des Kaisers<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=62074 6. August 2019]</ref>
* [[2018]]: Zeitenwende - "....der Rest ist Österreich". Die Geschichte der 1. Republik von 1918 - 1938.
* [[2017]]: [[Maria Theresia]] – Kämpferische Regentin in bewegten Zeiten.
* [[2016]]: [[1816]] – Schicksalsjahr für Salzburg. Säbelrasseln an Salzburgs Grenzen.
* [[2015]]: Von der Besatzungszeit zu den internationalen Einsätzen – Das Österreichische Bundesheer im Wandel der Zeit.


Das Museum verfügt über eine große Sammlung von militärhistorischen Dokumenten, Büchern und Zeitschriften aus den und über die verschiedensten Epochen von der Monarchie bis zur Gegenwart.
=== Externe Ausstellungen ===
Ergänzend zur eigenen Ausstellung hat das SWGM an verschiedenen Ausstellungen mitgewirkt, so z.&nbsp;B. an
* "Salzburg 1945 bis 1955: Zerstörung und Wiederaufbau" ([[Museum Carolino Augusteum]], 1995,
* "40 Jahre Bundesheer – vom Exerzierplatz in den Einsatz 1956" (1996),
* "Die vergessene [[Schlacht am Walserfeld|Schlacht im Jahre 1800]]: Militärisches Großereignis vor den Toren Salzburgs" (2000),
* "Salzburger Militär einst und jetzt – Militärwesen vom Fürsterzbistum bis in die Gegenwart" (2004),
* "1809 – [[Salzburg unter Napoleon|Napoleons]] Armee vor Salzburg – Der schwere Weg vom [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistum]] zum [[Kronland Salzburg|Kronland]]" (2009),
* "Österreich und die Völkerschlacht von Leipzig 1813" (2013 gemeinsam mit dem [[Museum Torhaus Markkleeberg]]),
* "Salzburger Soldatenschicksale im [[Ersten Weltkrieg]]" (2014/15 in der [[Die Bachschmiede|Bachschmiede]]).
 
== Forschung==
Mit der Veröffentlichung<ref>[https://www.wehrgeschichte-salzburg.at/publikationen/ Wehrgeschichtliche Publikationen] auf der Seite des Wehrgeschichtlichen Museums, abgerufen am 26. Jänner 2017</ref> der eigenen Forschungsergebnisse, fachlichen Beiträgen in schriftlicher oder Vortragsform unterstützt das SWGM andere Institutionen wie Universitäten, Schulen, Museen bzw. Projekte im Salzburger Land. Auch die Mitarbeit der gut vernetzten Mitglieder an einschlägigen militärwissenschaftlichen Publikationen findet im In- und Ausland eine hohe Anerkennung. Die Betreuung von Studenten bei Ihren wissenschaftlichen Arbeiten ergänzt diese Tätigkeit.
 
==Sammlung==
Die Sammlung ist das Kernstück und stellt die Exponate dem Museum und der Forschung zur Verfügung. Dazu sammelt, sichtet, ordnet, bewertet, dokumentiert und lagert das SWGM werterhaltend für künftige Generationen.
 
Zu dieser umfangreichen Sammlung gehören auch alte Bilder und Drucke, Landkarten und einzigartiger Fotografien, sowie eine auch für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugängliche und nutzbare Bibliothek.
 
== Verein und Vereinsgeschichte ==
Das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum wird von einem 1992 gegründeten privaten Museumsverein getragen.
   
   
Dienstgradabzeichen, Orden, Auszeichnungen gehören ebenso zum Bestand wie eine große Sammlung von Uniformen. Eine umfangreiche Kollektion von Waffen, militärischer Ausrüstung, künstlerischen Arbeiten von Soldaten sowie Landkarten, Bildern, Fotos und Schautafeln komplettiert das vorhandene Material.
Alle Mitarbeiter arbeiten auf ehrenamtlicher Grundlage. Nur die Museumsräume werden von der Republik Österreich zur Verfügung gestellt. Das SWGM steht mit der Registrierungsnummer MP-10580 auf der Liste begünstigter Einrichtungen, womit Spenden an das Museum steuerlich geltend gemacht werden können.


== Ausstellungen ==
Der volle Vereinsname lautet ''Wehrgeschichtliche Forschung – Salzburger Wehrgeschichtliches Museum''. In Verfolgung dieses zweiten Aufgabengebietes haben Vereinsmitglieder zahlreiche wehrgeschichtliche Publikationen veröffentlicht.
Ergänzend zur eigenen Ausstellung hat das SWGM an verschiedenen Ausstellungen mitgewirkt, so z.&nbsp;B. an
* „Salzburg 1945 bis 1955: Zerstörung und Wiederaufbau“ ([[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]], 1995),
* „40 Jahre Bundesheer – vom Exerzierplatz in den Einsatz 1956“ (1996),
* „Die vergessene [[Schlacht am Walserfeld|Schlacht im Jahre 1800]]: Militärisches Großereignis vor den Toren Salzburgs“ (2000),
* „Salzburger Militär einst und jetzt – Militärwesen vom Fürsterzbistum bis in die Gegenwart“ (2004),
* „1809 – [[Napoleon]]s Armee vor Salzburg – Der schwere Weg  vom Fürsterzbistum zum Kronland“ (2009),
* „Österreich und die Völkerschlacht von Leipzig 1813“ (2013 gemeinsam mit dem Museum Torhaus Markkleeberg),
* „Salzburger Soldatenschicksale im Ersten Weltkrieg“ (2014/15 in der [[Die Bachschmiede|Bachschmiede]]).  


==Öffnungszeiten==
Die Gründung des Museumsvereins für das SWGM wurde durch den damaligen Militärkommandanten von Salzburg, Generalmajor [[Engelbert Lagler]], angeregt. Von 1996 bis 2014 war das Museum mit Ausstellungs- und Archivräumen in Räumlichkeiten der ehemaligen [[Riedenburgkaserne|Kaserne Riedenburg]] in der [[Stadt Salzburg]] untergebracht. Nach der Schließung der Riedenburgkaserne zog das SWGM in die [[Schwarzenbergkaserne]] um. Seit 2003 leitet Oberst i. R. Prof. Dr. [[Kurt Anton Mitterer| Kurt A. Mitterer]] das Museum.
Mai bis Oktober: jeden Mittwoch von 10 - 12 und von 13 - 15 Uhr mit Führungen;


Dienstag, Donnerstag und Freitag nach Vereinbarung: +43 664 7508 2717 und 050201 80 40643
==Museumsinformationen==
===Adresse===
{{googlemapsadr|Salzburger_Wehrgeschichtliches_Museum_SWGM|5071+Wals}}
:''Kaserne Schwarzenberg''
:''Gebäude 21''
:''5071 Wals''
:''Telefon: (06 64) 75 08-27 17 und 05 02 01-80-4 06 43''
:''E-Mail: museum@swgm.at''


Eintritt frei, Spenden erbeten
===Öffnungszeiten===
:Mitte Jänner bis Mitte Dezember: jeden Mittwoch von 10 Uhr bis 12 Uhr  und von 13 Uhr bis 15 Uhr mit Führungen;
:Dienstag, Donnerstag und Freitag nach Vereinbarung
:Eintritt frei, Spenden erbeten


Zum Besuch in der Schwarzenberg-Kaserne bitte telefonisch anmelden! Sie werden dann bei der Wache am Haupttor der Kaserne abgeholt.
:Zum Besuch in der Schwarzenberg-Kaserne bitte telefonisch anmelden! Du wirst dann bei der Wache am Haupttor der Kaserne abgeholt.


Zufahrt: Mit dem Auto nehmen Sie die [[Westautobahn|Autobahnausfahrt]] „Flughafen“; oder fahren Sie mit dem [[Obus]] {{Symbol-Obuslinie|2}} oder {{Symbol-Obuslinie|10}}, bzw. [[Postbus|Bus]] {{Symbol-Buslinie|32}} bis zur [[Schwarzenbergkaserne (Haltestelle)|Haltestelle Schwarzenbergkaserne]]
:Zufahrt: Mit dem Auto über  [[A&nbsp;1 West Autobahn]] [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Flughafen]] oder mit dem [[Obus]] {{Symbol-Obuslinie|2}} oder {{Symbol-Obuslinie|10}}, sowie  [[Postbus|Bus]] {{Symbol-Buslinie|32}} bis zur [[Schwarzenbergkaserne (Haltestelle)|Haltestelle Schwarzenbergkaserne]];


==Adresse==
== Literatur ==
{{googlemapsadr|Schwarzenberg-Kaserne|5071+Wals}}
* ''2000 Jahre Wehrgeschichte – Von den Römern bis ins 21. Jahrhundert.'' Museumsflyer 2015.
:Kaserne Schwarzenberg
* Kurt Mitterer: ''Das Wehrgeschichtliche Museum in Salzburg.'' In: ''Bastei – Magazin des Stadtvereins Salzburg'', Frühjahr 2012, S. 24.
:Postfach 500
:5071 Wals
:Telefon: 06 64 7508 2717 und 050201 80 40643
:E-Mail: museum@swgm.at


== Literatur ==
== Weblinks ==
* [[Kurt Mitterer|Mitterer, Kurt]]: ''Das Wehrgeschichtliche Museum in Salzburg.'' In: ''[[Bastei]] – Magazin des [[Salzburger Stadtverein|Stadtvereins Salzburg]]'', Frühjahr 2012, S. 24.
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Salzburger_Wehrgeschichtliches_Museum SWGM auf SALZBURGWIKI]
* [http://www.wehrgeschichte-salzburg.at/ Homepage des Salzburger Wehrgeschichtlichen Museums]
* [http://www.drehpunktkultur.at/index.php/home-sp-1905016579/10129-lauter-alte-dinge-top-in-schuss/ Tag des Denkmals 2016]
* [https://www.museumswochenende.at/archiv-2017/sonntag-21-mai-2017/salzburger-wehrgeschichtliches-museum-wals/ Salzburger Museumswochenende 2017]


==Weblinks==
{{Homepage|http://www.wehrgeschichte-salzburg.at}}
==Quelle==
==Quelle==
{{Homepage|http://www.wehrgeschichte-salzburg.at}}
{{Homepage|http://www.wehrgeschichte-salzburg.at}}
== Fußnoten==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Museum]]
[[Kategorie:Museum]]
[[Kategorie:Museum (Sonstige)]]
[[Kategorie:Museum (Sonstige)]]
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[[Kategorie:Wals-Siezenheim]]
[[Kategorie:Wals-Siezenheim]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Militär (Sonstiges)]]
[[Kategorie:Militär (Geschichte)]]

Aktuelle Version vom 28. Dezember 2025, 21:43 Uhr

2019: Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior zu Besuch im Salzburger Wehrgeschichtlichen Museum in der Schwarzenbergkaserne, im Bild: Oberst Kurt Mitterer (Obmann des SWGM und Kurator der Ausstellung), Harald Gredler (Kurator der Ausstellung), LH Wilfried Haslauer, Oberstveterinär Ulrike Winter und Landesveterinärdirektor Josef Schöchl.

Das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum (SWGM) in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim bietet in seiner Ausstellung über viele Exponate und Informationen einen intensiven Einblick in zweitausend Jahre Militärgeschichte aus allen historisch bedeutenden Epochen.

Museum und Ausstellungen

Neben Uniformen, Ausrüstungsgegenständen, Orden und Ehrenzeichen sind es vor allem Waffen und Munition.

Eigene Ausstellungen

Es beginnt mit dem Gladius (Kurzschwert) eines römischen Legionärs und geht über verschiedenste alte Blankwaffen, Steinschlosspistolen und Gewehre bis zu den Waffen des Ersten Weltkrieges und der Gegenwart.

Weitere Themenbereiche des Museums betreffen das Österreichische Bundesheer einschließlich der aktuellen Maßnahmen zur Friedenserhaltung aufgrund von UN-Beschlüssen, die Militärgeschichte Salzburgs unter den Fürsterzbischöfen, das Militär in der k.u.k. Monarchie und das Bundesheer in der Ersten Republik. Dazu wird alles gesammelt, präsentiert und dokumentiert, was damit zu tun hat: Bücher, Bilder, Uniformen, alte und neue Waffen, Landkarten, Munition, Vorschriften, Großgeräte wie Panzer, Kanonen und Fahrzeuge, Medien, Ausrüstung, Dokumente und vieles mehr – insgesamt weit über 13 000 Objekte. Im Außengelände sind Großgeräte des Bundesheeres aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen.

Darüber hinaus sind noch viele andere Ausstellungsobjekte zu besichtigen. Darunter befinden sich seltene Urkunden, wie der Trachtenberger Kriegsplan des österreichischen Generalstabschefs Josef Graf Radetzky, eine absolute Rarität aus militärhistorischer Sicht.

Im Wechsel werden Sonderausstellungen gezeigt (Auszug):

  • 2019: Salzburger Kontingente im Dienste des Kaisers[1]
  • 2018: Zeitenwende - "....der Rest ist Österreich". Die Geschichte der 1. Republik von 1918 - 1938.
  • 2017: Maria Theresia – Kämpferische Regentin in bewegten Zeiten.
  • 2016: 1816 – Schicksalsjahr für Salzburg. Säbelrasseln an Salzburgs Grenzen.
  • 2015: Von der Besatzungszeit zu den internationalen Einsätzen – Das Österreichische Bundesheer im Wandel der Zeit.

Externe Ausstellungen

Ergänzend zur eigenen Ausstellung hat das SWGM an verschiedenen Ausstellungen mitgewirkt, so z. B. an

Forschung

Mit der Veröffentlichung[2] der eigenen Forschungsergebnisse, fachlichen Beiträgen in schriftlicher oder Vortragsform unterstützt das SWGM andere Institutionen wie Universitäten, Schulen, Museen bzw. Projekte im Salzburger Land. Auch die Mitarbeit der gut vernetzten Mitglieder an einschlägigen militärwissenschaftlichen Publikationen findet im In- und Ausland eine hohe Anerkennung. Die Betreuung von Studenten bei Ihren wissenschaftlichen Arbeiten ergänzt diese Tätigkeit.

Sammlung

Die Sammlung ist das Kernstück und stellt die Exponate dem Museum und der Forschung zur Verfügung. Dazu sammelt, sichtet, ordnet, bewertet, dokumentiert und lagert das SWGM werterhaltend für künftige Generationen.

Zu dieser umfangreichen Sammlung gehören auch alte Bilder und Drucke, Landkarten und einzigartiger Fotografien, sowie eine auch für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugängliche und nutzbare Bibliothek.

Verein und Vereinsgeschichte

Das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum wird von einem 1992 gegründeten privaten Museumsverein getragen.

Alle Mitarbeiter arbeiten auf ehrenamtlicher Grundlage. Nur die Museumsräume werden von der Republik Österreich zur Verfügung gestellt. Das SWGM steht mit der Registrierungsnummer MP-10580 auf der Liste begünstigter Einrichtungen, womit Spenden an das Museum steuerlich geltend gemacht werden können.

Der volle Vereinsname lautet Wehrgeschichtliche Forschung – Salzburger Wehrgeschichtliches Museum. In Verfolgung dieses zweiten Aufgabengebietes haben Vereinsmitglieder zahlreiche wehrgeschichtliche Publikationen veröffentlicht.

Die Gründung des Museumsvereins für das SWGM wurde durch den damaligen Militärkommandanten von Salzburg, Generalmajor Engelbert Lagler, angeregt. Von 1996 bis 2014 war das Museum mit Ausstellungs- und Archivräumen in Räumlichkeiten der ehemaligen Kaserne Riedenburg in der Stadt Salzburg untergebracht. Nach der Schließung der Riedenburgkaserne zog das SWGM in die Schwarzenbergkaserne um. Seit 2003 leitet Oberst i. R. Prof. Dr. Kurt A. Mitterer das Museum.

Museumsinformationen

Adresse

Karte
Kaserne Schwarzenberg
Gebäude 21
5071 Wals
Telefon: (06 64) 75 08-27 17 und 05 02 01-80-4 06 43
E-Mail: museum@swgm.at

Öffnungszeiten

Mitte Jänner bis Mitte Dezember: jeden Mittwoch von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr mit Führungen;
Dienstag, Donnerstag und Freitag nach Vereinbarung
Eintritt frei, Spenden erbeten
Zum Besuch in der Schwarzenberg-Kaserne bitte telefonisch anmelden! Du wirst dann bei der Wache am Haupttor der Kaserne abgeholt.
Zufahrt: Mit dem Auto über A 1 West Autobahn Autobahnanschlussstelle Salzburg-Flughafen oder mit dem Obus  2  oder  10 , sowie Bus 32 bis zur Haltestelle Schwarzenbergkaserne;

Literatur

  • 2000 Jahre Wehrgeschichte – Von den Römern bis ins 21. Jahrhundert. Museumsflyer 2015.
  • Kurt Mitterer: Das Wehrgeschichtliche Museum in Salzburg. In: Bastei – Magazin des Stadtvereins Salzburg, Frühjahr 2012, S. 24.

Weblinks

Quelle

Einzelnachweise

  1. Salzburger Landeskorrespondenz vom 6. August 2019
  2. Wehrgeschichtliche Publikationen auf der Seite des Wehrgeschichtlichen Museums, abgerufen am 26. Jänner 2017