Orophia ferrugella: Unterschied zwischen den Versionen

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''O. ferrugella'' wurde von Mitterberger im Jahr 1909 noch von mehreren Orten im Land Salzburg gemeldet, und zwar aus Salzburg-[[Aigen]], der [[Josefiau]], dem [[Torrener Wasserfall]] im [[Bluntautal]], sowie oberhalb von [[Zell am See]]. Die Funde verteilen sich auf die Zonen Ia [[Stadt Salzburg]], II (nördliche Kalkalpen) und III (Schieferalpen) nach Embacher et al. (2011). Seither konnte die Art allerdings nicht mehr festgestellt werden. Die Höhenverbreitung ist nicht dokumentiert und auch über den natürlichen Lebensraum in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz & Kurz 2013). Die Imagines wurden von Mitterberger (1909) in den Monaten Juni und Juli gefunden.
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''O. ferrugella'' wurde von [[Karl Philipp Mitterberger|Mitterberger]] im Jahr 1909 noch von mehreren Orten im Land Salzburg gemeldet, und zwar aus Salzburg-[[Aigen]], der [[Josefiau]], dem [[Bluntauwasserfall]] im [[Bluntautal]], sowie oberhalb von [[Zell am See]]. Die Funde verteilen sich auf die Zonen Ia [[Stadt Salzburg]], II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und III ([[Schieferalpen]]) nach [[Gernot Embacher|Embacher]] et al. (2011). Seither konnte die Art allerdings nicht mehr festgestellt werden. Die Höhenverbreitung ist nicht dokumentiert und auch über den natürlichen Lebensraum in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2013). Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden von Mitterberger (1909) in den Monaten Juni und Juli gefunden.
  
 
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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2013. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 03 Juni 2013].
 
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2013. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 03 Juni 2013].
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*Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983.
 
*Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983.
  
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2024, 21:35 Uhr

Orophia ferrugella (Tinea ferrugella [Denis & Schiffermüller], 1775) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Depressariidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

O. ferrugella wurde von Mitterberger im Jahr 1909 noch von mehreren Orten im Land Salzburg gemeldet, und zwar aus Salzburg-Aigen, der Josefiau, dem Bluntauwasserfall im Bluntautal, sowie oberhalb von Zell am See. Die Funde verteilen sich auf die Zonen Ia Stadt Salzburg, II (Nördliche Kalkalpen) und III (Schieferalpen) nach Embacher et al. (2011). Seither konnte die Art allerdings nicht mehr festgestellt werden. Die Höhenverbreitung ist nicht dokumentiert und auch über den natürlichen Lebensraum in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz & Kurz 2013). Die Imagines wurden von Mitterberger (1909) in den Monaten Juni und Juli gefunden.

Biologie und Gefährdung

Die Biologie der Art ist in Salzburg unbekannt. Nach Spuler (1910) minieren die jungen Raupen an Blättern von Glockenblumen (Campanula persicifolia und Campanula rotundifolia), später fressen sie in einer zusammen gesponnenen Blattrolle. O. ferrugella ist im Land Salzburg seit mehr als 100 Jahren verschollen, obwohl die nicht unauffällige Art bei normalen faunistischen Untersuchungen durchaus zu entdecken gewesen wäre. Mangels Daten zu Biologie und Lebensraum ist aber zur Zeit eine verlässliche Aussage über eine eventuelle Gefährdung oder ein Aussterben im Land nicht möglich.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2013. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 03 Juni 2013].
  • Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
  • Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983.