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Kommerzialrat '''Wolfgang Haunsberger''' (* [[31. Oktober]] [[1940]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[29. Juli]] [[2018]]) war [[ÖVP]]-Politiker, insbesondere [[Landtagsabgeordneter]].
  
==Leben==
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===Ausbildung und Beruf===
 
===Ausbildung und Beruf===
Haunsberger besuchte die Volks- und die Hauptschule in seiner Geburtsstadt und absolvierte eine Lehre als Tischler (1955 – 1958). Nach Ableistung des Präsenzdienstes war er bis 1963 als Unteroffizier, zuletzt Wachtmeister, beim Bundesheer tätig. Im Jahr 1963 kehrte er in seinen erlernten Beruf zurück und legte 1967 die Meisterprüfung ab. Von 1968 bis 2001 war er als selbstständiger Tischlermeister in [[Elsbethen]] tätig.
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Haunsberger besuchte die Volks- und die Hauptschule in seiner Geburtsstadt und absolvierte eine Lehre als Tischler (1955–1958). Nach Ableistung des Präsenzdienstes war er bis 1963 als Unteroffizier, zuletzt Wachtmeister, beim Bundesheer tätig. Im Jahr 1963 kehrte er in seinen erlernten Beruf zurück und legte 1967 die Meisterprüfung ab. Von 1968 bis 2001 war er als selbstständiger Tischlermeister in [[Elsbethen]] tätig.
  
 
=== Politik ===
 
=== Politik ===
 
Haunsberger trat der [[ÖVP]]-Teilorganisation [[Wirtschaftsbund]] bei; von 1976 bis 1992 war er Bezirksobmann für den [[Flachgau]].
 
Haunsberger trat der [[ÖVP]]-Teilorganisation [[Wirtschaftsbund]] bei; von 1976 bis 1992 war er Bezirksobmann für den [[Flachgau]].
  
In der Salzburger [[Wirtschaftskammer Salzburg|Kammer für die gewerbliche Wirtschaft]] fungierte er von 1981 und 1988 als Obmann der Sektion Gewerbe und wurde 1988 Kurator des [[Wirtschaftsförderungsinstitut]]es. Von 1988 bis 1994 war er Landesobmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, von 1994 bis 2001 Obmann der [[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Landesstelle Salzburg|Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt]] (AUVA).
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In der Salzburger [[Wirtschaftskammer Salzburg|Kammer für die gewerbliche Wirtschaft]] fungierte er von [[1980]] und [[1988]] als Obmann der Sektion Gewerbe und Handwerk. Von [[1988]] bis [[1995]] war er Kurator des [[Wirtschaftsförderungsinstitut]]es. Von [[1988]] bis [[1994]] war er Landesobmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, von [[1994]] bis [[2001]] Obmann der [[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Landesstelle Salzburg|Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt]] (AUVA).
  
Von 1974 bis 1984 gehörte er der [[Gemeindevertretung]] von Elsbethen an, dem [[Salzburger Landtag]] von 1974 bis 1994.
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Von 1974 bis 1984 gehörte er der [[Gemeindevertretung]] von Elsbethen an, dem [[Salzburger Landtag]] als [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] vom [[22. Mai]] [[1974]] bis zum [[1. Mai]] [[1994]].
  
==Ehrungen==
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Wolfgang Haunsberger war Mitglied der [[Kameradschaft Elsbethen]].
Haunsberger wurde im Jahr 1985 mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
 
  
==Quellen==
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Er war verheiratet und hatte mehrere Kinder.
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA78&lpg=PA78 S. 78.]
 
* [[Land Salzburg]], [http://www.salzburg.gv.at/daten_und_fakten_2013-2.pdf ''Daten und Fakten'' (2013/2)]
 
  
==Weblink==
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== Ehrungen ==
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Haunsberger wurde im Jahr [[1985]] mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
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Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens der [[ÖVP|Salzburger Volkspartei]].
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== Weblink ==
 
*de.[[wikipedia]]: [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Haunsberger Wolfgang Haunsberger]
 
*de.[[wikipedia]]: [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Haunsberger Wolfgang Haunsberger]
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== Quellen ==
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* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA78&lpg=PA78 S. 78.]
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* [[Land Salzburg (Verwaltung)|Land Salzburg]], [http://www.salzburg.gv.at/daten_und_fakten_2013-2.pdf ''Daten und Fakten'' (2013/2)]
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* [http://www.salzburger-bestattung.at/assets/files/Haunsberger%20Wolfgang.pdf Parte]
  
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Aktuelle Version vom 12. Juni 2021, 15:55 Uhr

Kommerzialrat Wolfgang Haunsberger (* 31. Oktober 1940 in der Stadt Salzburg; † 29. Juli 2018) war ÖVP-Politiker, insbesondere Landtagsabgeordneter.

Leben

Ausbildung und Beruf

Haunsberger besuchte die Volks- und die Hauptschule in seiner Geburtsstadt und absolvierte eine Lehre als Tischler (1955–1958). Nach Ableistung des Präsenzdienstes war er bis 1963 als Unteroffizier, zuletzt Wachtmeister, beim Bundesheer tätig. Im Jahr 1963 kehrte er in seinen erlernten Beruf zurück und legte 1967 die Meisterprüfung ab. Von 1968 bis 2001 war er als selbstständiger Tischlermeister in Elsbethen tätig.

Politik

Haunsberger trat der ÖVP-Teilorganisation Wirtschaftsbund bei; von 1976 bis 1992 war er Bezirksobmann für den Flachgau.

In der Salzburger Kammer für die gewerbliche Wirtschaft fungierte er von 1980 und 1988 als Obmann der Sektion Gewerbe und Handwerk. Von 1988 bis 1995 war er Kurator des Wirtschaftsförderungsinstitutes. Von 1988 bis 1994 war er Landesobmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, von 1994 bis 2001 Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA).

Von 1974 bis 1984 gehörte er der Gemeindevertretung von Elsbethen an, dem Salzburger Landtag als Abgeordneter vom 22. Mai 1974 bis zum 1. Mai 1994.

Wolfgang Haunsberger war Mitglied der Kameradschaft Elsbethen.

Er war verheiratet und hatte mehrere Kinder.

Ehrungen

Haunsberger wurde im Jahr 1985 mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Salzburger Volkspartei.

Weblink

Quellen