Epagoge grotiana: Unterschied zwischen den Versionen

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''E. grotiana'' wurde erst am 4.7.2014 von Gernot Embacher zum ersten Mal in Salzburg im [[Weidmoos]] nachgewiesen (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 425 m Höhe, Lebensraum ist ein renaturiertes Hochmoor (Kurz & Kurz 2015). Nach Razowski (2001) bewohnt die Art in Mitteleuropa Laubwälder, Waldränder, Gebüsche, Parkanlagen und dergleichen und fliegt in einer Generation im Jahr im Juni und Juli.
 
  
 
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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2015. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 10 August 2015].
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* [[Marion Kurz|Kurz, M. A.]] &amp; [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. E.]]: ''Naturkundliches Informationssystem'', 2000–2015, [http://www.nkis.info www.nkis.info] [online 10 August 2015].
*Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.
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*Razowski, Józef: ''Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen.'', Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe [https://species.wikimedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski species.wikimedia.org] und [https://en.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski Razowski, Józef]
  
[[Kategorie: Biologie]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie: Pflanzen und Tiere]]
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
[[Kategorie: Tiere]]
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[[Kategorie:Biologie]]
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[[Kategorie:Fauna]]
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[[Kategorie:Insekt]]
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[[Kategorie:Schmetterling]]
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[[Kategorie:Kleinschmetterling]]

Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:57 Uhr

Epagoge grotiana (Pyralis grotiana Fabricius, 1781) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

E. grotiana wurde erst am 4. Juli 2014 von Gernot Embacher zum ersten Mal in Salzburg im Weidmoos nachgewiesen (Zone I, Alpenvorland und Flyschzone, nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 425 m Höhe, Lebensraum ist ein renaturiertes Hochmoor (Kurz & Kurz 2015). Nach Razowski (2001) bewohnt die Art in Mitteleuropa Laubwälder, Waldränder, Gebüsche, Parkanlagen und dergleichen und fliegt in einer Generation im Jahr im Juni und Juli.

Biologie und Gefährdung

Über die Lebensweise und die Entwicklungsstadien der Art sind aus Salzburg keine Daten bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen zwischen versponnenen Blättern von Eiche (Quercus), Weißdorn (Crataegus), Rubus sp., Rosen (Rosa) oder Vaccinium. Auf Basis des einzigen bisher vorliegenden Fundes kann zur Zeit keine Aussage über eine eventuelle Gefährdung der Art in Salzburg getroffen werden.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Epagoge grotiana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen