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Der Grieser Graben ist größtenteils ein enges Gebirgstal, das von hohen, steilen Berghängen begrenzt ist. Er befindet sich in der [[Grauwackenzone]] und die Abhänge sind bei entsprechender Witterung stets rutschgefährdet, was sich im Juni 2013 durch den Abgang von [[Plaike]]n und [[Mure]]n eindrücklich gezeigt hat.
Der Grieser Graben ist größtenteils ein enges Gebirgstal, das von hohen, steilen Berghängen begrenzt ist. Er befindet sich in der [[Grauwackenzone]] und die Abhänge sind bei entsprechender Witterung stets rutschgefährdet, was sich im Juni 2013 durch den Abgang von [[Plaike]]n und [[Mure]]n eindrücklich gezeigt hat.
   
   
Der Graben wird durch einen Wildbach entwässert, der im Bereich der [[Pülzlalm]] und der [[Tödlingalm]] entspringt und im Bereich des Brandenauer Grabens links- und rechtsufrig zahlreiche Zuflüsse aufweist. Weitere Seitenbäche münden auch noch im Bereich des Grieser Grabens ein. Plaiken und Muren können hier trotz massiver [[Geschiebesperre]]n leicht zu [[Verklausung]]en führen, die schwere Schäden an der Straße und im schlimmsten Fall auch in der Ortschaft Gries am Talausgang zur Folge haben können.
Der Graben wird durch einen Wildbach entwässert, der im Bereich der [[Pülzlalm]] und der [[Tödlingalm]] entspringt und im Bereich des Brandenauer Grabens links- und rechtsufrig zahlreiche Zuflüsse aufweist. Weitere Seitenbäche münden auch noch im Bereich des Grieser Grabens ein. Hangbewegungen wie Plaiken und Muren können trotz massiver [[Sperre]]n wie Geschiebe-Rückhaltesperren und Murenbrecher dennoch zu [[Verklausung]]en führen, die schwere Schäden an der Straße und im schlimmsten Fall auch in der Ortschaft Gries am Talausgang zur Folge haben können.


==Hochwasserkatastrophe 2013==
==Hochwasserkatastrophe 2013==
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Die nachstehende Aufnahmen - alle vom 20. Juli 2013 - zeigen nur einen Teil der [[Plaike]]n und [[Mure]]nabgänge, die beim [[Hochwasser im Pinzgau (Juni 2013)]] im Grieser Graben entstanden sind. Sie geben weder die Steilheit des Geländes, noch die wirkliche Dramatik der Situation im Grieser Graben wieder.
Die nachstehende Aufnahmen - alle vom 20. Juli 2013 - zeigen nur einen Teil der [[Plaike]]n und [[Mure]]nabgänge, die beim [[Hochwasser im Pinzgau (Juni 2013)]] im Grieser Graben entstanden sind. Sie geben weder die Steilheit des Geländes, noch die wirkliche Dramatik der Situation im Grieser Graben wieder.


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Datei:Geschiebesperre im Grieser Graben.jpg|Bereits geräumte Geschiebesperre im Mittelteil des Grieser Grabens.
Datei:Geschiebesperre im Grieser Graben.jpg|Bereits geräumte Geschiebesperre im Mittelteil des Grieser Grabens.
Datei:Grieser Graben, Abhang Hochegg 4.jpg|Plaiken zwischen Talboden und Hochegg
Datei:Grieser Graben, Abhang Hochegg 4.jpg|Plaiken zwischen Talboden und Hochegg
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*3221 – Ost, Topografische Karte 1:25 000V, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, 2008
*3221 – Ost, Topografische Karte 1:25 000V, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, 2008


[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Tal]]
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Tal]]
[[Kategorie:Bruck an der Großglocknerstraße]]
[[Kategorie:Bruck an der Großglocknerstraße]]
[[Kategorie:Taxenbach]]
[[Kategorie:Taxenbach]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Pinzgau]]