Karlmetzgerhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Karlmetzgerhof''' in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] ist ein historisches Gebäude im [[Stadtzentrum Neumarkt am Wallersee|Stadtzentrum]].
Der '''Karlmetzerhof''' in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] ist ein historisches Gebäude im [[Stadtzentrum Neumarkt am Wallersee|Stadtzentrum]].
 
  
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Zwischen [[20. September]] [[1920]] und [[31. Mai]] [[1922]] war im Karlmetzgerhof eine sogenannte "Amerikanische Küche" eingerichtet. Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] lieferten die Amerikaner unentgeltlich Lebensmittel zur Verköstigung bedürftiger Kinder. Die übrigen Kosten trug die Marktgemeinde.
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[[2025]] erzählte Antonia Gerbl, Seniorchefin im [[Gasthaus Gerbl]], dass der letzte Karlmetzgerhof-Bauer Mathias Karl noch seine Kühe aus dem Stall hinter dem Haus Kirchenstraße über den [[Lötschenhügel (Neumarkt am Wallersee)|Lötschenhügel]] hinunter Richtung [[Steindorf (Straßwalchen)|Steindorf]] auf seine Wiesen im Bereich des heutigen [[Gewerbegebiet Bahnhof (Neumarkt am Wallersee)|Gewerbegebiets Bahnhof]] (Autohaus Swoboda/[[Recyclinghof Neumarkt am Wallersee|Recyclinghof]]) trieb. Ungeachtet des Verkehrs auf der damaligen Bundesstraße 1, was immer wieder zu Problemen führte.
  
 
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Aktuelle Version vom 6. November 2025, 20:16 Uhr

Der Karlmetzerhof von der Hauptstraße auf dem Lötschenhügel.

Der Karlmetzgerhof in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee ist ein historisches Gebäude im Stadtzentrum.

Geschichte

1768 wurde das Gebäude mit heutiger Adresse Kirchenstraße 2 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Haus lag eine Fleischhacker-Gerechtsame. 1913 wurde die Fleischhauerei von Pauline und Johann Karl ins das heute Haus Hauptstraße Nr. 28 verlegt, in das Gasthaus Gerbl.

Der Karlmetzgerhof, der sich zunächst im Gebäude Wallbachstraße 2 befand, verlegte sein wirtschaftliches Zentrum nach Verkauf des Hauses an die Kirchenstraße.

Zwischen 20. September 1920 und 31. Mai 1922 war im Karlmetzgerhof eine sogenannte "Amerikanische Küche" eingerichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg lieferten die Amerikaner unentgeltlich Lebensmittel zur Verköstigung bedürftiger Kinder. Die übrigen Kosten trug die Marktgemeinde.

Der Karlmetzerhof von der Kirchenstraße gesehen.

Anekdote

2025 erzählte Antonia Gerbl, Seniorchefin im Gasthaus Gerbl, dass der letzte Karlmetzgerhof-Bauer Mathias Karl noch seine Kühe aus dem Stall hinter dem Haus Kirchenstraße über den Lötschenhügel hinunter Richtung Steindorf auf seine Wiesen im Bereich des heutigen Gewerbegebiets Bahnhof (Autohaus Swoboda/Recyclinghof) trieb. Ungeachtet des Verkehrs auf der damaligen Bundesstraße 1, was immer wieder zu Problemen führte.

Weblink

Quelle