Johann Baptist Wichtlhuber: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Johann Baptist Wichtlhuber wurde am [[1. November]] [[1815]] in das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]] der [[Erzdiözese Salzburg]] aufgenommen und am [[11. Juni]] [[1816]] im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht. | |
| − | Vom [[15. Oktober]] [[1819]] | + | Vom [[15. Oktober]] [[1819]] an wirkte er als Koadjutor in der [[Pfarre St. Michael im Lungau]], ab [[7. Februar]] [[1821]] dann als Stadtvikar in Hallein. |
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Ab [[2. April]] [[1845]] war er [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]], ab [[25. Februar]] [[1847]] Dechant und [[Pfarrer von Hallein|Pfarrer]] der [[Pfarre Hallein]]. [[1864]] trat er als Dechant, [[1871]] als Pfarrer zurück. | Ab [[2. April]] [[1845]] war er [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]], ab [[25. Februar]] [[1847]] Dechant und [[Pfarrer von Hallein|Pfarrer]] der [[Pfarre Hallein]]. [[1864]] trat er als Dechant, [[1871]] als Pfarrer zurück. | ||
| − | Wichtlhuber stiftete am [[19. Februar]] [[1860]] der [[Halleiner Bürgergarde]] eine prächtige Fahne | + | Wichtlhuber stiftete am [[19. Februar]] [[1860]] der [[Halleiner Bürgergarde]] eine prächtige Fahne, das Stadtwappen von Hallein zeigend. |
1864 weihte er die später so genannte ''[[Gruber-Orgel]]'' ein. | 1864 weihte er die später so genannte ''[[Gruber-Orgel]]'' ein. | ||
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[[1851]] wurde Wichtlhuber zum fürsterzbischöflichen Geistlichen Rat ernannt. | [[1851]] wurde Wichtlhuber zum fürsterzbischöflichen Geistlichen Rat ernannt. | ||
| − | Aus Anlass seines 50-Jahr-Priesterjubiläums am [[24. Juni]] [[1866]] wurde ihm am [[16. Februar]] 1866 das [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerrecht]] der Stadt Hallein - | + | Aus Anlass seines 50-Jahr-Priesterjubiläums am [[24. Juni]] [[1866]] wurde ihm am [[16. Februar]] 1866 das [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerrecht]] der Stadt Hallein - "''um seine Verdienste zur Unterstützung und Verpflegung armer Kinder und der Stiftung von Legaten für die [[Kleinkinderbewahranstalt Hallein|Kleinkinderbewahranstalt]] und Knabenschule''" - verliehen. Am [[8. Juni]] 1866 wurde er [[Domherr|Ehrendomherr]]. |
In Hallein ist nach ihm die [[Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße (Hallein)|Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße]] benannt worden. | In Hallein ist nach ihm die [[Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße (Hallein)|Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße]] benannt worden. | ||
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* [[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]]: [https://res.icar-us.eu/index.php/Wichtlhuber,_Johann_Baptist_(1793-1872) ''Wichtlhuber, Johann Baptist (1793-1872)''] | * [[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]]: [https://res.icar-us.eu/index.php/Wichtlhuber,_Johann_Baptist_(1793-1872) ''Wichtlhuber, Johann Baptist (1793-1872)''] | ||
| − | * [[ | + | * [[Georg Schwamberger|Schwamberger, Georg]] (Red.): ''Halleiner Biographien''. Halleiner Geschichtsblätter 4. Stadtgemeinde Hallein 1985. |
| − | * [[Ernst Penninger|Penninger, Ernst]]: "Die Straßennamen der Stadt Hallein", Sonderdruck aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110 Salzburg 1970 | + | * [[Ernst Penninger (Archäologe)|Penninger, Ernst]]: "Die Straßennamen der Stadt Hallein", Sonderdruck aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110 Salzburg 1970 |
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Aktuelle Version vom 11. Oktober 2023, 09:53 Uhr
Geistlicher Rat Johann Baptist Wichtlhuber (* 18. Juni 1793 in Palling im Rupertiwinkel, im damaligen Erzstift Salzburg; † 14. April 1872 in Hallein)[1] war Administrator, Pfarrer und Dechant in der Tennengauer Stadt Hallein.
Leben
Johann Baptist Wichtlhuber wurde am 1. November 1815 in das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg aufgenommen und am 11. Juni 1816 im Salzburger Dom zum Priester geweiht.
Vom 15. Oktober 1819 an wirkte er als Koadjutor in der Pfarre St. Michael im Lungau, ab 7. Februar 1821 dann als Stadtvikar in Hallein.
Ab 2. April 1845 war er Administrator, ab 25. Februar 1847 Dechant und Pfarrer der Pfarre Hallein. 1864 trat er als Dechant, 1871 als Pfarrer zurück.
Wichtlhuber stiftete am 19. Februar 1860 der Halleiner Bürgergarde eine prächtige Fahne, das Stadtwappen von Hallein zeigend.
1864 weihte er die später so genannte Gruber-Orgel ein.
Ehrungen
1851 wurde Wichtlhuber zum fürsterzbischöflichen Geistlichen Rat ernannt.
Aus Anlass seines 50-Jahr-Priesterjubiläums am 24. Juni 1866 wurde ihm am 16. Februar 1866 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Hallein - "um seine Verdienste zur Unterstützung und Verpflegung armer Kinder und der Stiftung von Legaten für die Kleinkinderbewahranstalt und Knabenschule" - verliehen. Am 8. Juni 1866 wurde er Ehrendomherr.
In Hallein ist nach ihm die Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße benannt worden.
Quellen
- RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia): Wichtlhuber, Johann Baptist (1793-1872)
- Schwamberger, Georg (Red.): Halleiner Biographien. Halleiner Geschichtsblätter 4. Stadtgemeinde Hallein 1985.
- Penninger, Ernst: "Die Straßennamen der Stadt Hallein", Sonderdruck aus: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Band 110 Salzburg 1970
Einzelnachweis
| Vorgänger |
Pfarrer der Pfarre Hallein 1845–1872 |
Nachfolger |