Toscaninihof: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Clemens Holzmeister Stiege Holzmeister Stiege.jpg|thumb|Der Toscanini-Hof und rechts die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]]]]
[[Datei:2026 02 28 Toscaninihof Altstadt Salzburg 03.jpg|thumb|Toscaninihof, Ansicht von der Peterswachtbastei.]]
[[Datei:Toscaninihof, Ansicht vom Mönchsberg aus.jpg|thumb|Toscaninihof, Ansicht vom Mönchsberg aus]]
Der '''Toscaninihof''' ist ein [[Plätze der Stadt Salzburg|Platz]] in der [[Salzburger Altstadt]] am Fuß der [[Peterswachtbastei]] des [[Mönchsberg]]s unterhalb der [[Edmundsburg]].


Der '''Toscanini-Hof''' ist ein Platz in der Salzburger [[Altstadt]] zu Füßen des [[Mönchsberg]]s unterhalb der [[Edmundsburg]].
==Beschreibung ==
Um den Toscaninihof herum befinden sich die [[Felsenreitschule]], das [[Bühnenhaus Haus für Mozart]], die Einfahrt in den [[Klostergarten der Franziskaner]] sowie zum [[Franziskanerkloster]] und Gebäudeteile um den [[Hof Kolleg St. Benedikt]]. Durch ein Tor gelangt man in diesen Hof, der Teil der [[Benediktinererzabtei St. Peter]].


==Lage==
[[Datei:Clemens Holzmeister Stiege Holzmeister Stiege.jpg|thumb|Der Toscaninihof unter der Peterswachtbastei, rechts die Clemens-Holzmeister-Stiege.]]
Er befindet sich zwischen der [[Felsenreitschule]], dem [[Franziskanerkloster]] und [[Kollegium Benedictinum]]. Von ihm kann man die [[Mönchsberggaragen]] betreten und erreicht den [[Festspielbezirk]] über den [[Max-Reinhardt-Platz]].


==Stiege==
Die [[Mönchsberggaragen]] haben einen Ausgang in den Hof, über den man den [[Festspielbezirk]] über den [[Max-Reinhardt-Platz]] sowie die gesamte [[Altstadt]] erreicht. In einer Nische über dem Ausgang der Mönchsberggaragen befindet sich das Kunstwerk "Frau im Fels", das Teil des Gesamtkunstwerks "[[Sphaera]]" ist.
Vom Toscanini-Hof führt die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] auf den Mönchsberg.


==Name==
[[Datei:2026 02 28 Toscaninihof Altstadt Salzburg 01.jpg|thumb|Toscaninihof, Ansicht von der Peterswachtbastei.]]
Der Hof ist nach dem italienischen Dirigenten [[Arturo Toscanini]] benannt, der mit den [[Salzburger Festspiele|Salzburger Festspielen]] erstmals [[1934]] Verbindung hatte.


==Erwähnenswert==
Vom Toscaninihof führt die [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] entlang der Peterswachtbastei auf den Mönchsberg.
Im Bereich der Einfahrt zum Toscanini-Hof befand sich das Geburtshaus von [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], der dieses im Zuge des Umbaus des ersten [[Salzburger Festspielhäuser|Festspielhauses]] abreißen ließ.


==Quelle==
In einer Art Balkon befindet sich im Toscaninihof eine [[1938]] errichtete [[Freiluftorgel im Toscaninihof|Freiluftorgel]] der Salzburger Orgelbaufirma [[Dreher & Flamm]].
 
==Geschichte ==
Im Bereich der Einfahrt zum Toscaninihof befand sich das Geburtshaus von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], der dieses im Zuge des Umbaus des ersten [[Salzburger Festspielhaus]]es abreißen ließ. Der Platz ist nach dem italienischen Dirigenten [[Arturo Toscanini]] benannt, der bei den [[Salzburger Festspiele]]n erstmals [[1934]] als Dirigent zu sehen war.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19370415&query=%22Festspielhaus%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 15. April 1937, Seite 4</ref> 
 
== Lokale ==
Im Felsen des Mönchsbergs befinden sich das Lokal [[Resch &amp; Lieblich]] und der [[Felsenkeller (Marstall)|Felsenkeller]].
 
== Bilder  ==
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* {{Commonscat|Toscaninihof}}
== Weblink ==
* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.797642&mlon=13.042783#map=19/47.797642/13.042783 www.openstreetmap.org]
 
==Quellen==
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{{Quelle Kulturlexikon}}
* Gottfried Allmer: "Orgeln im Mozarteum und bei den Salzburger Festspielen", in: Das Orgelforum, Wien 2010, S. 56–78
* www.openstreetmap.org


== Einzelnachweis ==
<references/>
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Festspielbezirk]]
[[Kategorie:Infrastruktur]]
[[Kategorie:Platz]]
[[Kategorie:Platz (Salzburg)]]
[[Kategorie:Platz (Salzburg)]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Hof (Platz)]]

Aktuelle Version vom 2. März 2026, 16:53 Uhr

Toscaninihof, Ansicht von der Peterswachtbastei.

Der Toscaninihof ist ein Platz in der Salzburger Altstadt am Fuß der Peterswachtbastei des Mönchsbergs unterhalb der Edmundsburg.

Beschreibung

Um den Toscaninihof herum befinden sich die Felsenreitschule, das Bühnenhaus Haus für Mozart, die Einfahrt in den Klostergarten der Franziskaner sowie zum Franziskanerkloster und Gebäudeteile um den Hof Kolleg St. Benedikt. Durch ein Tor gelangt man in diesen Hof, der Teil der Benediktinererzabtei St. Peter.

Der Toscaninihof unter der Peterswachtbastei, rechts die Clemens-Holzmeister-Stiege.

Die Mönchsberggaragen haben einen Ausgang in den Hof, über den man den Festspielbezirk über den Max-Reinhardt-Platz sowie die gesamte Altstadt erreicht. In einer Nische über dem Ausgang der Mönchsberggaragen befindet sich das Kunstwerk "Frau im Fels", das Teil des Gesamtkunstwerks "Sphaera" ist.

Toscaninihof, Ansicht von der Peterswachtbastei.

Vom Toscaninihof führt die Clemens-Holzmeister-Stiege entlang der Peterswachtbastei auf den Mönchsberg.

In einer Art Balkon befindet sich im Toscaninihof eine 1938 errichtete Freiluftorgel der Salzburger Orgelbaufirma Dreher & Flamm.

Geschichte

Im Bereich der Einfahrt zum Toscaninihof befand sich das Geburtshaus von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl, der dieses im Zuge des Umbaus des ersten Salzburger Festspielhauses abreißen ließ. Der Platz ist nach dem italienischen Dirigenten Arturo Toscanini benannt, der bei den Salzburger Festspielen erstmals 1934 als Dirigent zu sehen war.[1]

Lokale

Im Felsen des Mönchsbergs befinden sich das Lokal Resch & Lieblich und der Felsenkeller.

Bilder

 Toscaninihof – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Datei:Commons-logo.svg Toscaninihof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblink

Quellen

  • Gottfried Allmer: "Orgeln im Mozarteum und bei den Salzburger Festspielen", in: Das Orgelforum, Wien 2010, S. 56–78
  • www.openstreetmap.org

Einzelnachweis

  1. ANNO, "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 15. April 1937, Seite 4