Rudolf Bayr (Landesintendant): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Rudolf Bayr]] (* [[22. Mai]] [[1919]] in Linz, [[Oberösterreich]]; † [[17. Oktober]] [[1990]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer Dramatiker, Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer.
Dr. phil. '''Rudolf Bayr''' (* [[22. Mai]] [[1919]] in [[Linz]], [[Oberösterreich]]; † [[17. Oktober]] [[1990]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Schriftsteller, Übersetzter, Gourmet und [[ORF#Landesintendanten|ORF-Landesintendant]] von Salzburg.


==Leben==
==Leben==
Bayr studierte Philosophie, Germanistik und Musikgeschichte in Wien. Danach war er Literatur-und Theaterkritiker und bereits freier Schriftsteller, auch beim "Völkischen Beobachter". Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] war er für die [[Salzburger Nachrichten]] tätig, Lektor und Autor im [[Residenz Verlag]] und wirkte ab [[1975]] bis [[1984]] als Intendant des [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF-Studios Salzburg]].  
Bayr studierte Philosophie, Germanistik und Musikgeschichte in [[Wien]]. Seit Ende seines Studiums, [[1943]], war er Literatur- und Theaterkritiker in Wien und bereits freier Schriftsteller, auch beim "Völkischen Beobachter".  
 
[[1955]] wurde er Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung von [[Radio Salzburg]]. Von [[1971]] bis 1975 war er Leiter der Hauptabteilung Kultur des ORF in Wien. Von [[1975]] des [[1984]] Intendant des [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF-Landesstudios Salzburg]]. In dieser Funktion war er ein großer Förderer literarischer Talente und wirkte an den [[Rauriser Literaturtage]]n mit.
 
Er gewann viele Literaturpreise und kulinarische Preise (''Premio Europa a Tavola'', 1984; Gourmet des Jahres, 1984).
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] war er für die "[[Salzburger Nachrichten]]" tätig sowie Lektor und Autor im [[Residenz Verlag]]. Er schrieb Gedichte, Erzählungen, Hörspiele und Essays. Diese Werke waren von seiner Sprachform Ironie und pointierter Gedanken geprägt.  


==Werke==
==Werke==
*Übersetzungen von Sophokles-Tragödien
* Eines seiner ersten Bücher war über "[[Karl Heinrich Waggerl|K. H. Waggerl]], der Dichter und sein Werk", [[1947]]
*Dramen,die der griechischen Antike nachempfunden sind(z.B.Agamemnon muss sterben 1962)
* Übersetzungen von Sophokles-Tragödien: Aufführung bei den [[Salzburger Festspiele 1965|Salzburger Festspielen 1965]]: "König Ödipus" und "Ödipus auf Kolonos"M
*Prosa (z.B. Ein Loch im Lehm 1981)
* Dramen, die der griechischen Antike nachempfunden sind (z. B. "Agamemnon muss sterben", [[1962]])
*Lyrik
* Prosa (z. B. "Ein Loch im Lehm", [[1981]])
* Essays (z. B. "Die Eiben von Sammezzano", [[1984]]
* Romane (z. B. Der Betrachter", [[1978]]
 
== Weblink ==
* [https://www.plus.ac.at/wp-content/uploads/2021/02/SPRING_las_FUNDE_bayr.pdf plus.ac.at], pdf, Rudolf Bayr: Ödipus auf Kolonos, Manuskriptblatt und Hektographie des Regiebuchs 1965


==Quellen==
==Quellen==
*de.wikipedia.org
* {{wikipedia-de|Rudolf Bayr|Rudolf Bayr}}
*Isabella Ackerl,Friedrich Weissensteiner:Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik(Ueberreuter,1992)
* Ackerl, Isabella; Weissensteiner, Friedrich: ''Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik'' (Ueberreuter 1992)
* {{Quelle Kulturlexikon}}
 
{{Zeitfolge
|AMT= [[ORF#Landesintendanten|ORF-Landesintendant]]
|ZEIT=1975–1984
|VORGÄNGER=[[Paul Becker]]
|NACHFOLGER=[[Friedrich Urban]]
}}


[[Kategorie:Person|Bayr,Rudolf]]
{{SORTIERUNG:Bayr (Landesintendant), Rudolf}}
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Zuagroaste |Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:aus anderen Bundesländern|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Person (Kunst)]]
[[Kategorie:Künstler|Bayr,Rudolf]]
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[[Kategorie:Autor|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Person (Salzburger Nachrichten)]]
[[Kategorie:Buchautor|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Schriftsteller|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Journalist|Bayr,Rudolf]]
[[Kategorie:Literatur]]
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Buchautor]]
[[Kategorie:Schriftsteller]]
[[Kategorie:Medien]]
[[Kategorie:Rundfunk und Fernsehen]]
[[Kategorie:Fernsehen]]
[[Kategorie:Salzburger Nachrichten]]
[[Kategorie:Redakteur]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Oberösterreich]]
[[Kategorie:Geboren 1919]]
[[Kategorie:Gestorben 1990]]

Aktuelle Version vom 28. März 2026, 08:15 Uhr

Dr. phil. Rudolf Bayr (* 22. Mai 1919 in Linz, Oberösterreich; † 17. Oktober 1990 in der Stadt Salzburg) war Schriftsteller, Übersetzter, Gourmet und ORF-Landesintendant von Salzburg.

Leben

Bayr studierte Philosophie, Germanistik und Musikgeschichte in Wien. Seit Ende seines Studiums, 1943, war er Literatur- und Theaterkritiker in Wien und bereits freier Schriftsteller, auch beim "Völkischen Beobachter".

1955 wurde er Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung von Radio Salzburg. Von 1971 bis 1975 war er Leiter der Hauptabteilung Kultur des ORF in Wien. Von 1975 des 1984 Intendant des ORF-Landesstudios Salzburg. In dieser Funktion war er ein großer Förderer literarischer Talente und wirkte an den Rauriser Literaturtagen mit.

Er gewann viele Literaturpreise und kulinarische Preise (Premio Europa a Tavola, 1984; Gourmet des Jahres, 1984).

Nach dem Krieg war er für die "Salzburger Nachrichten" tätig sowie Lektor und Autor im Residenz Verlag. Er schrieb Gedichte, Erzählungen, Hörspiele und Essays. Diese Werke waren von seiner Sprachform Ironie und pointierter Gedanken geprägt.

Werke

  • Eines seiner ersten Bücher war über "K. H. Waggerl, der Dichter und sein Werk", 1947
  • Übersetzungen von Sophokles-Tragödien: Aufführung bei den Salzburger Festspielen 1965: "König Ödipus" und "Ödipus auf Kolonos"M
  • Dramen, die der griechischen Antike nachempfunden sind (z. B. "Agamemnon muss sterben", 1962)
  • Prosa (z. B. "Ein Loch im Lehm", 1981)
  • Essays (z. B. "Die Eiben von Sammezzano", 1984
  • Romane (z. B. Der Betrachter", 1978

Weblink

  • plus.ac.at, pdf, Rudolf Bayr: Ödipus auf Kolonos, Manuskriptblatt und Hektographie des Regiebuchs 1965

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Rudolf Bayr"


Zeitfolge
Vorgänger

Paul Becker

ORF-Landesintendant
1975–1984
Nachfolger

Friedrich Urban