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Version vom 11. November 2018, 20:23 Uhr
Faberhäuser ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für mehrere Gebäudekomplexe in der Neustadt von Salzburg.
Lage
Die einzelnen Gebäudekomplexe stehen auf einem viergeteilten Karee aus mehreren Baugründen. Die Vorderseite bilden die beiden großen Gebäude mit der repräsentativen Fassadengestaltung zur Rainerstraße im Westen, die Seiten bilden die Auerspergstraße im Norden und die Hubert-Sattler-Gasse im Süden, die Rückseite bilden die Gebäude an der Faberstraße im Osten. Dazwischen verläuft, das Karee aufbrechend, die Franz-Josef-Straße.
Die sogenannten Faberhäuser sind:
- Rainerstraße Nr. 2 - im Stil des Historismus
- Rainerstraße Nr. 4 - im Stil des Historismus
- Faberstraße Nr. 7 - 11 - vier Häuser
- Faberstraße Nr. 15 - 17 - zwei Häuser
Die repräsentative Fassadengestaltung zur Rainerstraße steht unter Denkmalschutz und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Nach 1866, als die Wälle und Gräben der Verteidigungsanlagen von Kaiser Franz Joseph I. der Stadtgemeinde Salzburg überlassen wurden, erwarb der Wiener Brauereibesitzer Moritz Faber mehrere Baulose. Moritz Faber beauftragte den Architekten Franz Sonnleitner mit der Planung, die Baumeister Valentin Ceconi ab 1873 ausgeführte. Das erste Gebäude war 1874 bereits bezugsfertigt, das zweite Gebäude wurde 1878 fertig gestellt. Die Straße, an der sie lagen, hieß damals Westbahnstraße.
Die Umbauung, d.h. die Errichtung von sieben Häusern entlang der Faberstraße, erfolgte ab 1888 durch die Firma Heller & Comp. [1]
einzelne Gebäude
- Rainerstraße Nr. 2 - Erste Bank, zuvor Bundesländer-Versicherung
- Rainerstraße Nr. 4 - Salzburger Sparkasse, ab 2019 Umbau zu einem Hotel
- Faberstraße Nr. 7 - 11 - Amtsgebäude der Stadtgemeinde Salzburg
- Faberstraße Nr. 8 - 17 - Stadtgemeinde Salzburg (Vermietung)
Quellen
- Salzburgwiki-Beitrag Valentin Ceconi
- Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6
- Digitaler Salzburg-Stadtplan
Weblinks
- Lage auf dem digitaler Salzburg-Stadtplan