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Version vom 10. Oktober 2018, 08:08 Uhr
Das Hornwerk St. Virgil war eines von vier den Bollwerken und den Ravelins der Salzburger Stadtbefestigung der rechten Altstadt vorgelagertes Verteidigungsbauwerk aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Es wurde angesichts der militärischen Entwicklung vor 1700 bereits wieder aufgegeben und eingeebnet. Mit dem Hornwerk auf der Festung Hohensalzburg hat dieses Militärbauwerk (außer den Namen) nichts gemeinsam.
Lage
Das Hornwerk St. Virgil besaß eine annähernd symmetrisch-dreieckige Form mit durch den Wehrgraben abgeschnittener Spitze, es besaß dabei nach Norden zu zwei hornartige Spitzen. Im Detail bestand das Hornwerk aus zwei von einer kurzen Kurtine verbundenen kleinen Halbbastionen. Das Hornwerk St. Virgil war dem Bollwerk St. Virgil fast achsengenau symmetrisch vorgelagert, die (fehlende) Spitze des Hornwerks und des zugehörigen Bollwerks wiesen dabei zueinander. Die Begrenzung des Hornwerkes nach Norden lag etwa im Bereich der heutigen Humboldtstraße.
Funktion
Zur Vermeidung von toten Winkeln erhob sich das Hornwerk kaum über das umgebende Gelände, es bestand daher vor allem aus einem um das Verteidigungsbauwerk herum verlaufenden tiefen mit Wasser gefüllten Wehrgraben. Die Geschütze des Haupt-Bollwerkes konnten somit dieses Vorwerk - vor allem von den Seiten her - gut überblicken und damit auch verteidigen.
Quellen
- Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4, in. Historischer Atlas der Stadt Salzburg, Salzburg Archiv, 1999
- historischer Plan von Philipp Harpff, 1643
- Befestigung der Stadt Salzburg
Weblinks historische Karten
Historisches Kartenmaterial über die Stadt Salzburg:
- → Österreichischer Städteatlas Salzburg, diese Quelle erweist sich allerdings vielfach als wenig verlässlich, siehe dazu Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg - Fehlerhaftigkeit des Österreichischen Städteatlas Salzburg