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Version vom 16. Januar 2018, 18:10 Uhr
Gudrun Mosler-Törnström (* 13. Oktober 1955 in Hallein) ist SPÖ-Politikerin und Kurzzeit-Landtagspräsidentin im Salzburger Landtag.
Leben
Gudrun Mosler-Törnström besucht Schulen in Puch, Hallein und Salzburg, um nach der Matura in die USA und später nach Paris zu ziehen.
Von 1976 bis 1988 lebte sie in Schweden, und zwar in Stockholm, wo sie an der Universität Systemwissenschaften studierte. Nach dem Abschluss arbeitete sie von 1986 bis 1988 als Systemanalytikerin bei Siemens Data in Stockholm.
1988 kehrte Mosler-Törnström nach Salzburg zurück und stieg als Organisations-Programmiererin bei Mannesmann-Kienzle ein. 1989 wechselte sie das Fach und half beim Aufbau des Ergonomiezentrums in Salzburg mit, dessen Leitung sie später übernahm. Von 1994 bis 1999 war sie als selbstständige Ergonomieberaterin tätig.
Nach der Landtagswahl 1999 wurde sie Abgeordnete mit Schwerpunkt Wirtschaft, Energie, Forschung & Entwicklung. Nach dem Wahlsieg der SPÖ 2004 wurde sie von ihrer Partei zur Dritten Landtagspräsidentin gewählt, mit der Intention, Ende 2006 Johann Holztrattner als Landtagspräsident zu beerben. Als dieser sich zum fraglichen Zeitpunkt allerdings entschied, doch weiterzumachen, wechselte Gudrun Mosler-Törnström als einfache Abgeordnete zurück in den Landtag.
Am 18. Dezember 2008 übernahm sie dann doch noch überraschend Holztrattners Amt, das sie aber nach der Landtagswahl 2009 an die ÖVP abgeben musste. Ab 22. April 2009 fungiert sie nun als Zweite Landtagspräsidentin.
Seit 2002 ist Gudrun Mosler-Törnström Vorsitzende der Naturfreunde Salzburg.
Am 19. Oktober 2016 wurde sie zur Präsidentin des Kongresses der Regionen im Europarat gewählt.
Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.
Bilder
Gudrun Mosler-Törnström – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Land Salzburg [1]