Salzachtal Bundesstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die derzeit (Stand 2015) für das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] maßgebliche Einteilung des Bundesstraßennetzes (jetzt: Netzes der [[Bundesstraße|Landesstraßen B]]) beruht auf dem Bundesstraßengesetz 1971<ref>Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1971_286_0/1971_286_0.pdf BGBl. Nr. 286/1971].</ref>, das einen Teil der Salzachtal Bundesstraße durch eine Schnellstraße, die S 11 Pinzgauer Straße, ersetzen wollte und daher die B 159 Salzachtal Straße schon in Bischofshofen enden ließ; dementsprechend wurden Teilstrecken der {{PAGENAME}} teils zu Teilstrecken anderer Bundesstraßen erklärt, teils − nach Fertigstellung der B 311 [[Pinzgauer Straße]] − als Bundesstraßen aufgelassen<ref>Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 8. Februar 1977 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Salzburg, [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1977_112_0/1977_112_0.html BGBl. Nr. 112/1977.]</ref> (jedoch vereinzelt als [[Landesstraße]]n übernommen, wodurch etwa die L 257 [[Brucker Landesstraße]] [siehe dort] entstand). | Die derzeit (Stand 2015) für das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] maßgebliche Einteilung des Bundesstraßennetzes (jetzt: Netzes der [[Bundesstraße|Landesstraßen B]]) beruht auf dem Bundesstraßengesetz 1971<ref>Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1971_286_0/1971_286_0.pdf BGBl. Nr. 286/1971].</ref>, das einen Teil der Salzachtal Bundesstraße durch eine Schnellstraße, die S 11 Pinzgauer Straße, ersetzen wollte und daher die B 159 Salzachtal Straße schon in Bischofshofen enden ließ; dementsprechend wurden Teilstrecken der {{PAGENAME}} teils zu Teilstrecken anderer Bundesstraßen erklärt, teils − nach Fertigstellung der B 311 [[Pinzgauer Straße]] − als Bundesstraßen aufgelassen<ref>Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 8. Februar 1977 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Salzburg, [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1977_112_0/1977_112_0.html BGBl. Nr. 112/1977.]</ref> (jedoch vereinzelt als [[Landesstraße]]n übernommen, wodurch etwa die L 257 [[Brucker Landesstraße]] [siehe dort] entstand). | ||
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Die alte Bezeichnung und der seinerzeitige Verlauf wirken noch auf der Ebene der von den Gemeinden festgelegten örtlichen Straßennamen fort, so | Die alte Bezeichnung und der seinerzeitige Verlauf wirken noch auf der Ebene der von den Gemeinden festgelegten örtlichen Straßennamen fort, so | ||
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Version vom 26. September 2017, 20:44 Uhr
Salzachtal Bundesstraße ist die alte Bezeichnung einer Bundesstraße, die von der Stadt Salzburg bis zum Pass Thurn führte.
Verlauf
Der Verlauf war so, dass er in Wesentlichen mit
- dem heutigen Verlauf der B 159, der Salzachtal Straße von der Stadt Salzburg bis Bischofshofen,
- einem Teil des heutigen Verlaufs der B 311, der Pinzgauer Straße von Bischofshofen über Bruck an der Glockner Straße (heute Bruck an der Großglocknerstraße geschrieben) bis Bruckberg,
- dem heutigen Verlauf der B 168, der Mittersiller Straße von Bruckberg über Uttendorf bis Mittersill und
- einem Teil des heutigen Verlaufs der B 161, der Pass Thurn Straße von Mittersill bis zum Pass Thurn
übereinstimmte[1].
Die derzeit (Stand 2015) für das Land Salzburg maßgebliche Einteilung des Bundesstraßennetzes (jetzt: Netzes der Landesstraßen B) beruht auf dem Bundesstraßengesetz 1971[2], das einen Teil der Salzachtal Bundesstraße durch eine Schnellstraße, die S 11 Pinzgauer Straße, ersetzen wollte und daher die B 159 Salzachtal Straße schon in Bischofshofen enden ließ; dementsprechend wurden Teilstrecken der Salzachtal Bundesstraße teils zu Teilstrecken anderer Bundesstraßen erklärt, teils − nach Fertigstellung der B 311 Pinzgauer Straße − als Bundesstraßen aufgelassen[3] (jedoch vereinzelt als Landesstraßen übernommen, wodurch etwa die L 257 Brucker Landesstraße [siehe dort] entstand).
Nachwirkungen
Die alte Bezeichnung und der seinerzeitige Verlauf wirken noch auf der Ebene der von den Gemeinden festgelegten örtlichen Straßennamen fort, so
- in Anif,
- in Hallein (mittlerweile wurde hier aber die Salzachtal Bundesstraße Nord in Salzburgerstraße, die Salzachtal Bundesstraße Süd in Salzachtalstraße umbenannt) und
- besonders in Zell am See, wo die örtliche Bezeichnung "Salzachtal Bundesstraße" (auch: Salzachtal-Bundesstraße) mit der Bezeichnung der Bundesstraße − seit 2002: Landesstraße B − "Mittersiller Straße" kontrastiert.
Bildergalerie
- Tauglbrücke 01.jpg
Quellen
- ↑ Bundesstraßengesetz 1948 (Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen), BGBl. Nr. 59/1948.
- ↑ Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), BGBl. Nr. 286/1971.
- ↑ Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 8. Februar 1977 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Salzburg, BGBl. Nr. 112/1977.