Ausbildungszentrum St. Josef: Unterschied zwischen den Versionen

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=== "Modell St. Josef" ===
 
=== "Modell St. Josef" ===
  
Die einjährige Wirtschaftsfachschule ist eine "integrative Schule", das heißt, dass hier auch leistungsschwächere Schülerinnen unterrichtet werden, ebenso solche aus schwierigen persönlichen Verhältnissen. Das große Plus, das die Schülerinnen mit ihrem Abschlusszeugnis aus dieser Schule mitnehmen ist, dass der "Sonderpädagogische Förderbedarf (SPF)" dort nicht aufscheint. Somit haben diese Schülerinnen auch später am Arbeitsmarkt bessere Chancen, vermittelt zu werden. 
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Die einjährige Wirtschaftsfachschule ist eine "integrative Schule", das heißt, dass hier auch leistungsschwächere Schülerinnen unterrichtet werden, ebenso solche aus schwierigen persönlichen Verhältnissen.  
  
 
Schulmodell: COOL mit Formen der Marchtalpädagogik
 
Schulmodell: COOL mit Formen der Marchtalpädagogik

Version vom 15. November 2007, 04:25 Uhr

St. Josef - Ansicht von der Hellbrunner Straße
St. Josef - Gartenansicht

Das Ausbildungszentrum St. Josef ist eine berufsbildende mittlere Schule mit Öffentlichkeitsrecht. Sie wird geführt vom Verein der Schwestern vom Guten Hirten für Bildung und Erziehung.

Schulformen

Einjährige Wirtschaftsfachschule

"Modell St. Josef"

Die einjährige Wirtschaftsfachschule ist eine "integrative Schule", das heißt, dass hier auch leistungsschwächere Schülerinnen unterrichtet werden, ebenso solche aus schwierigen persönlichen Verhältnissen.

Schulmodell: COOL mit Formen der Marchtalpädagogik

Neben dem projektorientierten Unterricht wird seit dem Schuljahr 2007/08 an der einjährigen Wirtschaftsfachschule nach dem Konzept der "Coolen Schule" (Cooperatives Offenes Lernen) unterrichtet. Der Begriff "Cooperatives Offenes Lernen" beschreibt eher sehr allgemein "neue" Formen des Lernens und Lehrens, die auf verschiedene reformpädagogische Ansätze Bezug nehmen und neben der "Erziehung" zu mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit (selbst-gesteuertes Lernen) vor allem die Entwicklung sozialer Kompetenz in den Vordergrund stellen.

Zweijährige Wirtschaftsfachschule

Schule für medizinische Verwaltung

Leitung

Direktor Mag. Reinhold Freinbichler wird von Prof. Mag. Alexander Schallhammer als Administrator bei der Leitung der Schule unterstützt. Die Vorsitzende des Dienststellenausschusses ist Dipl.Päd. Gabriela Wiednig. Schulsprecherinnen im Schuljahr 07/08 sind an der Wirtschaftsfachschule Celine Caf und an der Schule für medizinische Verwaltung Eldina Mahmudovic.

Geschichte

Am 27. März 1884 erfolgte die Grundsteinlegung zur Kirche in Nonntal und am 17. Juni 1886 die Einweihung der durch Fürsterzbischof Eder.

Bis 1885 besuchten die schulpflichtigen Kinder die Schule im Stift Nonnberg. Von 1885 bis 1908 wurde im Haus von den Schwestern Privatunterricht erteilt.

Am 16. September 1908 wurde die Privat-Volksschule unter der Leitung einer Schwester eröffnet. Im Mai 1918 wird der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Im Laufe der Zeit steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf 100 bis 120. Die dem Pflichtschulalter Entwachsenen werden durch Kurse und verschiedene praktische Arbeiten für alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten vorbereitet.

Am 23. September 1935 wird in St. Josef die erste Hauswirtschaftsschule gegründet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Schule geschlossen und im Kloster ein Lazarett eingerichtet.

1. Jänner 1947: Auflösung des Heimkehrerspitals und Rückgabe des Hauses für die eigentliche Aufgabe - Wiedereröffnung der Hauswirtschaftsschule;

Verleihung ENIS - Diplom

2000/01 wird Prof. Mag. Reinhold Freinbichler zum Direktor ernannt.


Quelle

Chronik des Klosters St. Josef / Schulchronik / Homepage der Schule

Weblinks