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| − | + | Das der ''Stiftung [[Mozarteum]]'' gehörende "Hotel Mirabell" ist nicht dem späteren namensähnlichen ''[[Hotel Sheraton Salzburg|Park Hotel Mirabell]]'' identisch, das mit Mitteln des [[Marshall Plan]]s erbaut wurde und an der Stelle des heutigen ''Sheraton Hotels'' stand. | |
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
| − | * Andreas Weigel: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg] ([[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007) | + | * Andreas Weigel: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg] ([[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007) |
| − | * [http://www.festspiele.de/salzburg/nachrichten/news/10_658/details_33.htm ''Das Salzburger Marionettentheater''] | + | * [http://www.festspiele.de/salzburg/nachrichten/news/10_658/details_33.htm ''Das Salzburger Marionettentheater''] ''Mozart am unsichtbaren Faden'' |
| − | * Offizielle Homepage des [http://www.marionetten.at/ Salzburger Marionettentheater] | + | * Offizielle Homepage des [http://www.marionetten.at/ Salzburger Marionettentheater] |
==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * Broschüre des "[[Salzburger Marionettentheater]]s" | + | * Broschüre des "[[Salzburger Marionettentheater]]s", Salzburg 2005, Seite 15 und 32 |
| − | * Bauakten zu dem Gebäude Schwarzstraße 24 im Mozart-Archiv der "[[Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]" | + | * Bauakten zu dem Gebäude Schwarzstraße 24 im Mozart-Archiv der "[[Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]" |
| − | * Andreas Weigel | + | * Andreas Weigel ''James Joyces Aufenthalte in Österreich'', Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932); Michael Ritter (Hrsg.) ''praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005'', Seiten 93 - 105, Wien: ''präsens 2005'', Seite 100 ff |
| − | [[Kategorie:Gebäude]] | + | [[Kategorie:Gebäude|Mirabell, Hotel]] |
| − | [[Kategorie:Theater]] | + | [[Kategorie:Theater|Mirabell, Hotel]] |
| − | [[Kategorie:Hotel]] | + | [[Kategorie:Hotel|Mirabell, Hotel]] |
| + | [[Kategorie:Neustadt|Mirabell, Hotel]] | ||
| + | [[Kategorie:historische Gebäude|Mirabell, Hotel]] | ||
Version vom 8. September 2007, 08:59 Uhr
Das ursprünglich zwischen Mozarteum und dem Salzburger Landestheater gelegene Hotel Mirabell, in dem der Schriftsteller James Joyce während seines rund sechs Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes im Sommer 1928 logiert hat, wurde 1929 an das Mozarteum verkauft und beherbergt seit 1971 unter anderem die Spielstätte des Salzburger Marionettentheaters.
Geschichte
Im Jahr 1893 hat die Arco-Zinnebergische Brauerei Kaltenhausen zwischen der damaligen Villa Lasser (= heute das Mozarteum) und dem damaligen Stadttheater (= heute das Salzburger Landestheater) ein "Restaurations- und Saalgebäude" errichtet, dessen Architekt Carl Demel und dessen Baumeister Valentin Ceconi war.
Das Saalgebäude wurde im Jahr 1897 zum "Hotel Mirabell" umgewandelt, das als Nobelbetrieb bis Ende der 1920er Jahre mehrere prominente Gäste beherbergt.
Im Jahr 1929 erfolgt der vom Mozarteum seit 1918 geplante Erwerb des Hotel Mirabells. Zwischen 1934 und 1938 wird das Gebäude an das lokale Spielcasino vermietet.
Im Jahr 1938 übernimmt der Pächter Hans Zitter das gesamte Haus, worauf zwischen 1938 und 1945 "gesellschaftliche Veranstaltungen" stattfinden. Es werden Dach und Heizung repariert und die Südseite durch einen Erweiterungsanbau mit dem Salzburger Landestheater vebunden, welches zudem im dritten Stock Räume mietet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Gebäude für diverse Betreungseinrichtungen amerikanischer Soldaten ("Rotes Kreuz") genützt, wodurch die Innenausstattung große Schäden erleidet. Kurz zuvor wurde das Pachtverhältnis mit Hans Zitter und das Untermietverhältnis des Salzburger Landestheaters beendet.
Im Jahr 1955 wird das Gebäude bis 1968 erneut an das Spielcasino Salzburg vermietet, das nach zwei weiteren Standorten endgültig 1993 in das Schloss Klessheim übersiedelte (welches gleichfalls mit James Joyces Salzburg-Aufenthalt verbunden ist).
Seit 1968 findet im Gebäude unter anderem der Schul-, Konzert- und Kusrbetrieb des Mozarteums statt.
Im Jahr 1970 wird das Gebäude zur Spielstätte des Salzburger Marionettentheaters umgebaut, wobei der ehemalige Speisesaal des Hotels Mirabell zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert wird.
Das der Stiftung Mozarteum gehörende "Hotel Mirabell" ist nicht dem späteren namensähnlichen Park Hotel Mirabell identisch, das mit Mitteln des Marshall Plans erbaut wurde und an der Stelle des heutigen Sheraton Hotels stand.
Weblinks
- Andreas Weigel: James Joyce: Spurensuche in Salzburg (Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007)
- Das Salzburger Marionettentheater Mozart am unsichtbaren Faden
- Offizielle Homepage des Salzburger Marionettentheater
Quellen
- Broschüre des "Salzburger Marionettentheaters", Salzburg 2005, Seite 15 und 32
- Bauakten zu dem Gebäude Schwarzstraße 24 im Mozart-Archiv der "Internationalen Stiftung Mozarteum"
- Andreas Weigel James Joyces Aufenthalte in Österreich, Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932); Michael Ritter (Hrsg.) praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005, Seiten 93 - 105, Wien: präsens 2005, Seite 100 ff