Johann Wagner (NS-Opfer): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Auflösung der Gruppe der [[Revolutionäre Sozialisten Österreichs|Revolutionären Sozialisten Österreichs]] (RSÖ), welche unter der Leitung von [[Engelbert Weiß]] stand und der auch Wagner angehörte, erfolgte 1942. Bald schon stand das Urteil gegen Wagner fest: Er sei an der "Vorbereitung zu Hochverrat" beteiligt gewesen. Am [[21. März]] [[1943]] wurde er, von seinem Arbeitsplatz weg verhaftet und am [[8. Oktober]] des gleichen Jahres vom Oberlandesgericht Wien zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. | Die Auflösung der Gruppe der [[Revolutionäre Sozialisten Österreichs|Revolutionären Sozialisten Österreichs]] (RSÖ), welche unter der Leitung von [[Engelbert Weiß]] stand und der auch Wagner angehörte, erfolgte 1942. Bald schon stand das Urteil gegen Wagner fest: Er sei an der "Vorbereitung zu Hochverrat" beteiligt gewesen. Am [[21. März]] [[1943]] wurde er, von seinem Arbeitsplatz weg verhaftet und am [[8. Oktober]] des gleichen Jahres vom Oberlandesgericht Wien zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. | ||
Version vom 10. August 2013, 14:48 Uhr
Johann Wagner (* 14. Mai 1892 in Kirchschlag bei Krumau (Böhmen), † 6. Juni 1944 Bruchsal bei Karlsruhe (Deutschland)), war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
Leben
Wagner verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Bäcker, war verheiratet und hatte zwei Kinder. Gemeinsam mit seiner Familie lebte er im Stadtteil Elisabeth-Vorstadt. Ferner gehörte Wagner der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und deren Republikanischen Schutzbund an. Zudem war er Bezirksleiter des Schutzbundes. 1934 wurde Wagner ohne ersichtliche Ursache verhaftet, jedoch nach drei Monaten wieder freigelassen und infolgedessen von der Gestapo beobachtet.
Die Auflösung der Gruppe der Revolutionären Sozialisten Österreichs (RSÖ), welche unter der Leitung von Engelbert Weiß stand und der auch Wagner angehörte, erfolgte 1942. Bald schon stand das Urteil gegen Wagner fest: Er sei an der "Vorbereitung zu Hochverrat" beteiligt gewesen. Am 21. März 1943 wurde er, von seinem Arbeitsplatz weg verhaftet und am 8. Oktober des gleichen Jahres vom Oberlandesgericht Wien zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Am 6. Juni 1944 verlor Wagner in Bruchsal bei Karlsruhe, wo er inhaftiert war, sein Leben. Wobei, anhand der Quelle, jedoch nicht eruierbar ist, ob er ermordet wurde oder eines natürlichen Todes starb.
Am 13. Mai 2013 wurde zum Andenken an Johann Wagner in der Plainstraße Nr. 5 ein Stolperstein verlegt.