Valentin Ceconi: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Valentin Ceconi''', eigentlich ''Valentino Ceconi'' (* [[30. Dezember]] [[ | [[Datei:Grab-Valentin-Ceconi.jpg|thumb|Das Grab von Valentin Ceconi auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]].]] | ||
'''Valentin Ceconi''', eigentlich ''Valentino Ceconi'' (* [[30. Dezember]] [[1823]] in Dogna, [[Friaul-Julisch Venetien]]; † [[17. August]] [[1888]] in der [[Stadt Salzburg]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB10/?pg=190 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band X, S. 187.]</ref>, war ein gründerzeitlicher Baumeister und Architekt. | |||
== | == Biografie == | ||
[[Ceconi]] war der Sohn des Holzhändlers Giovanni Ceconi-Covase und der Maddalena, geb. Cappelari. Er wurde im Friaul zum Maurermeister ausgebildet und verehelichte sich [[1856]] in Gemona mit Eva Ostermann. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes [[Jakob Ceconi|Jakob]] kam er [[1857]] | [[Ceconi]] war der Sohn des Holzhändlers Giovanni Ceconi-Covase und der Maddalena, geb. Cappelari. Er wurde im Friaul zum Maurermeister ausgebildet und verehelichte sich [[1856]] in Gemona mit Eva Ostermann. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes [[Jakob Ceconi|Jakob]] kam er [[1857]] mitsamt seiner Familie nach Salzburg und gründete [[1863]] ein Baugeschäft zur Ausführung von Wohn- und Geschäftshäusern. | ||
Er hatte von der bevorstehenden Schleifung der [[ | Er hatte von der bevorstehenden Schleifung der Salzburger [[Stadtbefestigungen]] gehört und erhoffte sich aus der damit einhergehenden Stadterweiterung große Aufträge. Mit seinen in Friaul angeworbenen günstigen Saisonarbeitern und dem Ankauf eigener Zulieferbetriebe (Steinbruch, Gips-, Kalk- und Ziegelwerke, Bildhauerwerkstätte, Tischlerei) machte er sich von fremden Leistungen unabhängig und war maßgebend am Aufbau der Stadtteile [[Schallmoos]], [[Andräviertel]] und [[Elisabeth-Vorstadt|Froschheim]] beteiligt. | ||
Nach seinem Ableben übernahm sein Sohn Jakob die Leitung der auf | Nach seinem Ableben übernahm sein Sohn Jakob die Leitung der auf 1 000 Beschäftigte herangewachsenen Baufirma [[Valentin Ceconi & Sohn]]. Valentin Ceconi fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Der gleichnamige [[Pfarrer von St. Jakob am Thurn]], [[Valentin Ceconi (Priester)|Valentin Ceconi]] war sein Sohn. | ||
== | == Weblinks == | ||
* [http://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ceconi.htm Historischer Stadtatlas Salzburg], Bilder von weiteren Bauten von Valentin Ceconi | |||
== Quellen == | |||
* [[Walburg Schobersberger|Schobersberger, Walburga]]: ''Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg.'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 125, S. [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_125_0703-0745.pdf 703–745]. Salzburg 1985. | |||
{{Quelle Kulturlexikon}} | |||
* {{Quelle Leben über den Tod hinaus}} | |||
== Einzelbelege == | |||
<references/> | |||
{{SORTIERUNG:Ceconi, Valentin}} | |||
[[Kategorie:Person]] | |||
[[Kategorie:Person (Geschichte)]] | |||
[[Kategorie:Geschichte (Person)]] | |||
[[Kategorie:Person (Familie)]] | |||
[[Kategorie:Geschichte]] | |||
[[Kategorie:Architekt]] | |||
[[Kategorie:Baumeister]] | |||
[[Kategorie:Architekt | [[Kategorie:Wirtschaftstreibender]] | ||
[[Kategorie:Baumeister | [[Kategorie:Unternehmer]] | ||
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender | [[Kategorie:Zuagroaste]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Italien]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Geboren 1823]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Gestorben 1888]] | ||