Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Ausgrabungen, die während der letzten umfassenden Kirchenrenovierung [[1998]] durchgeführt wurden, bestätigten, dass die Kirche von Seetal aus dem [[11. Jahrhundert|11.]] oder [[12. Jahrhundert]] stammt, erstmals urkundlich erwähnt wird sie 1388. Es gab keinen Vorgängerbau, aber im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals umgebaut. Der Turm wurde im [[13. Jahrhundert]] errichtet und [[1715]] in seine heutige Form gebracht. Im [[15. Jahrhundert]] | + | Ausgrabungen, die während der letzten umfassenden Kirchenrenovierung [[1998]] durchgeführt wurden, bestätigten, dass die Kirche von Seetal aus dem [[11. Jahrhundert|11.]] oder [[12. Jahrhundert]] stammt, erstmals urkundlich erwähnt wird sie [[1388]]. Es gab keinen Vorgängerbau, aber im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals umgebaut. Der Turm wurde im [[13. Jahrhundert]] errichtet und [[1715]] in seine heutige Form gebracht. Im [[15. Jahrhundert]] wurden der Altarraum und Wandmalereien in gotischem Stil geschaffen. Im [[18. Jahrhundert]] wurde die Kirche [[barock]]isiert, [[1799]] wurde die Sakristei angebaut. |
[[1998]] bis [[2002]] wurde unter Pfarrer [[Josef Matzinger]] eine Generalsanierung des Bauwerks durchgeführt, bei der auch die gotischen Wandmalereien freigelegt wurden. | [[1998]] bis [[2002]] wurde unter Pfarrer [[Josef Matzinger]] eine Generalsanierung des Bauwerks durchgeführt, bei der auch die gotischen Wandmalereien freigelegt wurden. | ||
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*Hochaltar mit Figuren des hl. Sebastian und des hl. Rochus, die als Pestheilige auf die [[Pest]] [[1713]] hinweisen | *Hochaltar mit Figuren des hl. Sebastian und des hl. Rochus, die als Pestheilige auf die [[Pest]] [[1713]] hinweisen | ||
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*Orgel von Johann Pirchner aus Steinach am Brenner 1954/55 | *Orgel von Johann Pirchner aus Steinach am Brenner 1954/55 | ||
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Aktuelle Version vom 19. August 2025, 19:39 Uhr
Die Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer ist die Pfarrkirche der Pfarre Seetal, die zum Pfarrverband Lessach-Ramingstein-Seetal-Tamsweg-Thomatal-Unternberg gehört. Die Kirche steht in der Tamsweger Ortschaft Seetal und unter Denkmalschutz.
Geschichte
Ausgrabungen, die während der letzten umfassenden Kirchenrenovierung 1998 durchgeführt wurden, bestätigten, dass die Kirche von Seetal aus dem 11. oder 12. Jahrhundert stammt, erstmals urkundlich erwähnt wird sie 1388. Es gab keinen Vorgängerbau, aber im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals umgebaut. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1715 in seine heutige Form gebracht. Im 15. Jahrhundert wurden der Altarraum und Wandmalereien in gotischem Stil geschaffen. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert, 1799 wurde die Sakristei angebaut.
1998 bis 2002 wurde unter Pfarrer Josef Matzinger eine Generalsanierung des Bauwerks durchgeführt, bei der auch die gotischen Wandmalereien freigelegt wurden.
Patrozinium
Kirchenpatron ist der hl. Johannes der Täufer.
Ausstattung
- Barocker Innenraum mit den Seitenaltären, die Ende des 18. Jahrhunderts vom Tamsweger Altartischler Gregor Sapser geschaffen wurden
- Hochaltar mit Figuren des hl. Sebastian und des hl. Rochus, die als Pestheilige auf die Pest 1713 hinweisen
- Der Taufstein zeigt romanische Formen, es findet sich darauf aber die Jahreszahl 1520
- Orgel von Johann Pirchner aus Steinach am Brenner 1954/55
Fresken des Meisters von Schöder
Der Altarraum ist mit spätgotischen Fresken des Meisters von Schöder geschmückt, die bei der Restaurierung 1998 wieder freigelegt wurden.
- Südliche Chorwand: Das Werk war für eine Freilegung zu stark zerstört
- Nördliche Chorwand: Darstellung des Weltgerichts, in der auch eine ältere Bemalung aus dem 13. Jahrhundert mitverwendet wurde
- Hinter dem Hochaltar ist links die Geburt Jesu dargestellt, rechts die Anbetung der Weisen
Bilder
Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Pfarrverband Tamsweg Lessach Seetal-Homepage
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer"