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Textersetzung - „Altstadt]] von der Stadt Salzburg“ durch „Altstadt]] der Stadt Salzburg
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''' Admonter Hof ''' war die Bezeichnung zweier unterschiedlicher Gebäude in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
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''' Admonter Hof ''' war die Bezeichnung zweier unterschiedlicher Gebäude in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Das [[Benediktinerstift Admont]], das von Salzburg aus gegründet worden war, hatte Besitz im Stadtgebiet.  
 
Das [[Benediktinerstift Admont]], das von Salzburg aus gegründet worden war, hatte Besitz im Stadtgebiet.  
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=== älterer Admonter Hof ===
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=== Der ältere Admonter Hof ===
 
Der ''ältere'' Admonter Hof befand sich an der Stelle des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius]], dessen Grundbesitz bis in den Bereich der heutigen [[Münzgasse]] und an den ''Gries'' ( heutige [[Griesgasse]]–[[Ferdinand-Hanusch-Platz]]) reichte.  
 
Der ''ältere'' Admonter Hof befand sich an der Stelle des [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius]], dessen Grundbesitz bis in den Bereich der heutigen [[Münzgasse]] und an den ''Gries'' ( heutige [[Griesgasse]]–[[Ferdinand-Hanusch-Platz]]) reichte.  
    
[[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] tauschte [[1327]] mit dem Stift Admont diesen Grund gegen zwei Häuser am heutigen [[Waagplatz]] und errichtete anstelle des alten Admonter Hofes dort das Bürgerspital.
 
[[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] tauschte [[1327]] mit dem Stift Admont diesen Grund gegen zwei Häuser am heutigen [[Waagplatz]] und errichtete anstelle des alten Admonter Hofes dort das Bürgerspital.
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=== jüngere Admonter Hof ===
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=== Der jüngere Admonter Hof ===
Der jüngere Admonter Hof ist ein Teil des [[Schaffner-Haus]]es. Der jüngere Admonter Hof hat im Innenhof heute die Adresse [[Rudolfskai]] 32, das Schaffer-Haus an sich die Adresse [[Waagplatz]] 1A. Der Zugang zu dem im Innenhof gelegenen Gebäude erfolgt durch ein Durchhaus, das sich im Erdgeschoss des Hauses Waagplatz 2 befindet.
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Der jüngere Admonter Hof ist heute auch als Teil des [[Schaffner-Haus]]es zu betrachten. Der jüngere Admonter Hof hat im Innenhof heute die Adresse [[Rudolfskai]] 32, das Schaffer-Haus an sich die Adresse [[Waagplatz]] 1A. Der Zugang zu dem im Innenhof gelegenen Gebäude erfolgt durch ein Durchhaus, das sich im Erdgeschoss des Hauses Waagplatz 2 befindet.
    
Der jüngere Admonter Hof entstand ab [[1327]] aus den zwei Häusern (einem gemauerten und einem hölzernen) in der Nähe der ''[[Pforte]] und Stadtmauer'', die zuvor im Lehensbesitz des ausgestorbenen Geschlechts der [[Guetrater]] gestanden hatten. Von 1327 bis 1575 war das Stift Admont der Besitzer.  
 
Der jüngere Admonter Hof entstand ab [[1327]] aus den zwei Häusern (einem gemauerten und einem hölzernen) in der Nähe der ''[[Pforte]] und Stadtmauer'', die zuvor im Lehensbesitz des ausgestorbenen Geschlechts der [[Guetrater]] gestanden hatten. Von 1327 bis 1575 war das Stift Admont der Besitzer.  
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Der östliche Seitenflügel ist in drei Stockwerke mit Laubengängen aus Rundbogenarkaden aufgelöst. Im Erdgeschoss werden die sechs Rundbogen von fünf grauen, runden, geschwellten Steinsäulen aus [[Konglomerat]] mit viereckiger Basis und Deckplatte getragen. Im I. Stock und im II. Stock werden die je sechs Rundbogen von je fünf schlichten geschwellten Säulen aus rotem [[Marmor]] getragen. An der elften Marmorsäule ist das Wappen der Alt zu finden. Drüber befindet sich ein Attikageschoß mit quadratischen Kastenfenstern, vermutlich später aufgesetzt.  
 
Der östliche Seitenflügel ist in drei Stockwerke mit Laubengängen aus Rundbogenarkaden aufgelöst. Im Erdgeschoss werden die sechs Rundbogen von fünf grauen, runden, geschwellten Steinsäulen aus [[Konglomerat]] mit viereckiger Basis und Deckplatte getragen. Im I. Stock und im II. Stock werden die je sechs Rundbogen von je fünf schlichten geschwellten Säulen aus rotem [[Marmor]] getragen. An der elften Marmorsäule ist das Wappen der Alt zu finden. Drüber befindet sich ein Attikageschoß mit quadratischen Kastenfenstern, vermutlich später aufgesetzt.  
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Der westliche Seitenflügel, gegenüber liegend, ist ebenso in drei Stockwerke mit Laubengängen aus Rundbogenarkaden aufgelöst. Im Erdgeschoss werden die zwei weiten Rundbogen von einer einzigen grauen, runden, wulstigen Steinsäule aus [[Konglomerat]] mit viereckiger Basis und Deckplatte getragen. Im I. Stock und im II. Stock werden die je vier Rundbogen von je drei schlichten geschwellten Säulen aus rotem Marmor getragen.
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Der westliche Seitenflügel, gegenüber liegend, ist ebenso in drei Stockwerke mit Laubengängen aus Rundbogenarkaden aufgelöst. Im Erdgeschoss werden die zwei weiten Rundbogen von einer einzigen grauen, runden, wulstigen Steinsäule aus Konglomerat mit viereckiger Basis und Deckplatte getragen. Im I. Stock und im II. Stock werden die je vier Rundbogen von je drei schlichten geschwellten Säulen aus rotem Marmor getragen.
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1575 verkaufte das Stift Admont das Haus an das [[Erzstift Salzburg]]. Später ging das Haus in die Besitz von verschiedenen Bürgern über.
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1575 verkaufte das Stift Admont das Haus an das [[Fürsterzbistum]]. Später ging das Haus in die Besitz von verschiedenen Bürgern über.
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Seit [[1973]] wird der jüngere Admonter Hof als [[Georg-Trakl-Haus]] bezeichnet, weil der Dichter [[Georg Trakl]] in der Wohnung im Haus Rudolfskai 32 im Jahr 1887 geboren wurde, die Familie dort wohnte und sich dort heute die [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]] befindet. Das Gebäude steht heute im Besitz des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] und beherbergt mehrere kulturelle Einrichtungen.
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Seit [[1973]] wird der jüngere Admonter Hof des Schaffner-Haues als [[Georg-Trakl-Haus]] bezeichnet, weil der Dichter [[Georg Trakl]] in der Wohnung im Haus Rudolfskai 32 im Jahr 1887 geboren wurde, die Familie dort wohnte und sich dort heute die [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]] befindet. Das Gebäude steht heute im Besitz des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] und beherbergt mehrere kulturelle Einrichtungen.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Franz Valentin Zillner]]: ''Geschichte der Stadt Salzburg'', zwei Bände, in drei Teilen, Salzburg 1885–1890, Seite 245 (bei [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n259 Internetabfrage] Seite 260)
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* [[Franz Valentin Zillner]]: ''[[Geschichte der Stadt Salzburg (Buch I.)]]'', [https://archive.org/details/geschichtederst01zill/page/245 Seite 245] und [https://archive.org/details/geschichtederst01zill/page/243 Seite 260]
 
* für weitere Details und Besitzer siehe [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n291 Internet Seite 292], Zillner Seite 277
 
* für weitere Details und Besitzer siehe [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n291 Internet Seite 292], Zillner Seite 277
 
* [https://diglib.tugraz.at/download.php?id=53f2ef38921a6&location=browse diglib.tugraz.at]
 
* [https://diglib.tugraz.at/download.php?id=53f2ef38921a6&location=browse diglib.tugraz.at]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]