Euthanasie Mahndenkmal (Thalgau): Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:DSC08157.JPG|die Inschrift an der Frontseite des Euthanasie Mahndenkmals am Thalgauer Friedhof | Datei:DSC08157.JPG|die Inschrift an der Frontseite des Euthanasie Mahndenkmals am Thalgauer Friedhof | ||
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 19:08 Uhr
Das Euthanasie Mahndenkmal befindet sich in der Nähe der alten Kriegergedenktafel an der Ostseite des Ortsfriedhofes von Thalgau.
Geschichte
Das Mahnmal wurde auf Betreiben von Hofrat Othmar Eiterer durch die Marktgemeinde Thalgau unter Bürgermeister Herbert Winkler errichtet. Am 3. November 2001 wurde die Gedenkstätte durch Dechant Franz Weikinger eingeweiht. Den Marmorträger schuf der Seekirchener Steinmetzmeister Helmut Moser nach einem Entwurf von Helga und Othmar Eiterer. Das Grabkreuz ist eine Schmiedearbeit etwa um 1800 und stammt von einem Schmiedemeister aus Südtirol.
Beschreibung
Das Mahnmal dient zu Erinnerung an die Thalgauer Opfer, die im Jahre 1941 bei der Aktion T4 (Vernichtung lebensunwertens Lebens) der NS-Regierung im Schloss Hartheim ermordet wurden.
Das Mahnmal für die Thalgauer Opfer der nationalsozialistischen T4 Aktion steht in unmittelbarer Nähe der Kriegergedenktafel am alten Friedhof. Auf einer quadratischen Stele aus Untersberger Marmor (22 x 22 cm) befindet sich im oberen Bereich über drei Seiten die Inschrift: Die Erinnerung ist der Schlüssel zur Erlösung. Auf der Vorderseite steht: Den Opfern der Aktion IV zum mahnenden Gedenken. Auf der Stele liegt ein Kieselstein aus Südtirol, auf ihm steht ein altes Eisengrabkreuz (87 cm). Dieses hat in der Stammmitte eine Scheibe und am Ende eine sonnenähnliche Rundgestaltung. Vorne kann man in einem Halter eine Kerze befestigen.
Bildergalerie
Quellen
- Marktgemeinde Thalgau
- Marterl.at