Südostgrat des Hohen Sonnblicks: Unterschied zwischen den Versionen

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Über diesen Grat musste Ignaz Rojacher und seine Leute im Sommer [[1886]] das komplette - damals natürlich noch kleinere - Gebäude des [[Zittelhaus]]es, das damals auch noch das [[Observatorium Sonnblick]] integriert hatte, zerlegt auf den Gipfel getragen werden. Noch ein halbes Jahrhundert mussten Lasten - alles, was zum Leben und zum Betrieb des Observatoriums und der Schutzhütte notwendig war, von Menschen hinaufgetragen werden. Die größte Leistung vollbrachte Alois Janschütz, der vom [[23. Juli|23.]] bis [[29. Juli]] [[1888]], also in sieben Tagen, nicht weniger als 528 Kilo über diesen Grat hinauftrug. Auch Josef Poberschnig und Valentin Oberbucher trugen über diesen Felsgrat an manchen Tagen zwei Mal rund 47 bis 47 Kilo am Rücken bergwärts.<ref>[[Fritz Gruber]]: [[Das Raurisertal]], Seite 194</ref>
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Über diesen Grat mussten Ignaz Rojacher und seine Leute im Sommer [[1886]] das komplette - damals natürlich noch kleinere - Gebäude des [[Zittelhaus]]es, das damals auch noch das [[Observatorium Sonnblick]] integriert hatte, zerlegt auf den Gipfel tragen. Noch ein halbes Jahrhundert mussten Lasten - alles, was zum Leben und zum Betrieb des Observatoriums und der Schutzhütte notwendig war, von Menschen hinaufgetragen werden. Die größte Leistung vollbrachte Alois Janschütz, der vom [[23. Juli|23.]] bis [[29. Juli]] [[1888]], also in sieben Tagen, nicht weniger als 528 Kilo über diesen Grat hinauftrug. Auch Josef Poberschnig und Valentin Oberbucher trugen über diesen Felsgrat an manchen Tagen zwei Mal rund 47 bis 47 Kilo am Rücken bergwärts.<ref>[[Fritz Gruber]]: [[Das Raurisertal]], Seite 194</ref>
  
 
=== Gedenktafel ===
 
=== Gedenktafel ===

Aktuelle Version vom 11. November 2024, 09:18 Uhr

Auf dem Südostgrat auf den Hohen Sonnblick, rechts unten der Goldbergkees, links im Hintergrund der Hoher Goldberg mit dem Schareck darüber.
Blick nach Nordwesten über den Südostgrat.

Der Südostgrat des Hohen Sonnblicks stellt den einzigen Zugang auf den Gipfel des Hohen Sonnblicks dar, den man zu Fuß bewältigen kann.

Auf den Hohen Sonnblick über den Südostgrat 03:51 min. Video

Geografie

Der Südostgrat befindet sich zwischen 2 719 m ü. A. (bei der Rojacherhütte im Südosten) und dem Gipfel des Sonnblicks auf 3 106 m ü. A. Er hat eine Länge von rund 1,2 Kilometern.

Geschichte

Über diesen Grat mussten Ignaz Rojacher und seine Leute im Sommer 1886 das komplette - damals natürlich noch kleinere - Gebäude des Zittelhauses, das damals auch noch das Observatorium Sonnblick integriert hatte, zerlegt auf den Gipfel tragen. Noch ein halbes Jahrhundert mussten Lasten - alles, was zum Leben und zum Betrieb des Observatoriums und der Schutzhütte notwendig war, von Menschen hinaufgetragen werden. Die größte Leistung vollbrachte Alois Janschütz, der vom 23. bis 29. Juli 1888, also in sieben Tagen, nicht weniger als 528 Kilo über diesen Grat hinauftrug. Auch Josef Poberschnig und Valentin Oberbucher trugen über diesen Felsgrat an manchen Tagen zwei Mal rund 47 bis 47 Kilo am Rücken bergwärts.[1]

Gedenktafel

Bilder

 Südostgrat des Hohen Sonnblicks – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

Einzelnachweis