Bücherverbrennung der Nationalsozialisten in der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
(mahnmal und quellenangabe dazu ergänzt) |
K (Linkfix, Artikel bereits in die Vergangenheit gesetzt, weil der 13.1. gleich um ist...) |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | [[Datei:Gedenktafel_Bücherverbrennung.jpg|thumb | + | [[Datei:Gedenktafel_Bücherverbrennung.jpg|thumb|Gedenktafel zur Erinnerung an die Bücherverbrennung an der [[St. Michaelskirche]]]] |
| − | Die '''Salzburger Bücherverbrennung''' fand am [[30. April]] [[1938]], nach dem Anschluss an [[Nazi]]-Deutschland, am [[Residenzplatz]] in der [[Altstadt]] von Salzburg als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt. | + | Die '''Salzburger Bücherverbrennung''' fand am [[30. April]] [[1938]], nach dem Anschluss an [[Nationalsozialismus|Nazi]]-Deutschland, am [[Residenzplatz]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt. |
== Allgemeines == | == Allgemeines == | ||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
== Mahnmal == | == Mahnmal == | ||
| − | Am 13. Jänner 2012 | + | Am [[13. Jänner]] [[2012]] wurde beim Haupteingang des [[Unipark Nonntal]], im ersten Untergeschoss im Innenhof der Fachbibliothek, ein Mahnmal feierlich enthüllt. Die Enthüllung fand unter dem Beisein von Rektor [[Heinrich Schmidinger]], [[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] und dem Künstler [[Zoltan Pap]] statt. Über das Werk sprach [[Werner Thuswaldner]]. |
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
Version vom 11. Januar 2012, 16:35 Uhr
Die Salzburger Bücherverbrennung fand am 30. April 1938, nach dem Anschluss an Nazi-Deutschland, am Residenzplatz in der Altstadt von Salzburg als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt.
Allgemeines
Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller Karl Springenschmid, der auch als Redner auftrat, inszeniert. 1nbsp;200 Bücher wurden aus Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten abgeliefert und verbrannt, darunter auch jene von Joseph August Lux.
Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates.
Mahnmal
Am 13. Jänner 2012 wurde beim Haupteingang des Unipark Nonntal, im ersten Untergeschoss im Innenhof der Fachbibliothek, ein Mahnmal feierlich enthüllt. Die Enthüllung fand unter dem Beisein von Rektor Heinrich Schmidinger, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und dem Künstler Zoltan Pap statt. Über das Werk sprach Werner Thuswaldner.
Weblinks
- Das Salzburger Autodafé
- Dort wo man Bücher verbrennt
- Artikel auf der Seite der Salzburger Altstadt im Facebook, vom 11. Jänner 2012