Gertrude Kaindl-Hönig: Unterschied zwischen den Versionen

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Dkfm. '''Gertrude Kaindl-Hönig''' (* [[4. Mai]] [[1939]] in Salzburg) ist Miteigentümerin der [[Salzburger Nachrichten]].
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Dkfm. '''Gertrude Kaindl-Hönig''' (kurz auch ''Trude'') (* [[4. Mai]] [[1939]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ehemalige Miteigentümerin der [[Salzburger Nachrichten]].
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==Leben==
Sie ist die Tochter von [[Max Dasch senior]] (* [[1903]]; † [[1977]]) und war verheiratet mit dem SN-Kulturredakteur [[Max Kaindl-Hönig]] (* [[1919]]; † [[2001]]).
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Gertrude Kaindl-Hönig ist die Tochter von [[Max Dasch senior]] (* [[1903]]; † [[1977]]). Sie trat bereits vor ihrem Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien in das Familienunternehmen ein und durchlief alle Abteilungen des Hauses. Sie war unter anderem als Leiterin der Werbeabteilung und als Leiterin Sonderprojekte tätig. Gemeinsam mit ihrem Bruder [[Max Dasch (Herausgeber)|Maximilian Dasch]] war sie nach dem Tod ihres Vaters im September 1977 Kommanditistin der Salzburger Nachrichten Verlags GesmbH.
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Neben ihrer verlegerischen Tätigkeit engagierte sich Gertrude Kaindl-Hönig vor allem für soziale und kulturelle Projekte in Salzburg. So gehen unter anderem die Schaffung eines Kinderschutzzentrums für missbrauchte Kinder ([[1987]]), die Errichtung der Salzburger Kinderkrebsstation sowie das Kinder- und Jugendhaus in [[Liefering]] auf ihr Engagement zurück. Nach dem Tsunami im Dezember 2004 rief Kaindl-Hönig gemeinsam mit dem [[Rotes Kreuz Salzburg|Roten Kreuz Salzburg]] und dessen Landesrettungskommandanten [[Gerhard Huber]] die Aktion "Salzburg baut ein Fischerdorf" für Tsunami-Opfer in Sri Lanka ins Leben. Im kulturellen Bereich stechen ihr Beitrag zur Rettung des [[Sattler Panorama|Sattlerpanorama]]s und die Restaurierung der Salzburger [[Kollegienkirche]] hervor.
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Gertrude Kaindl-Hönig war mit dem SN-Kulturredakteur [[Max Kaindl-Hönig]] (* [[1919]]; † [[2001]]) verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.
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== Auszeichnungen ==
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Im April 2016 wurde Gertrude Kaindl-Hönig mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Für ihr Engagement für Menschen in psychischen und sozialen Notlagen wurde sie bereits 2010 mit dem Ehren-Promenteus von Pro Mente ausgezeichnet. Für ihren Beitrag zur Tsunami Hilfe 2004 erhielt sie das Ehrenzeichen des Roten Kreuzes in Bronze.
  
==Quelle==
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==Quellen==
* Artikel [[Salzburger Nachrichten#Meilensteine_1960_bis_1989|Salzburger Nachrichten]]
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* Artikel "[[Salzburger Nachrichten#Meilensteine_1960_bis_1989|Salzburger Nachrichten]]"
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* [https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160415_OTS0194/bundesminister-ostermayer-ehrt-gertrude-kaindl-hoenig Presseaussendung zur Verleihung des Großen Ehrenzeichens]
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* [https://sbgv1.orf.at/magazin/leben/stories/107330/index.html Rotkreuz-Ehrenzeichen für ORF-Redakteure]
  
[[Kategorie:Person|Kaindl-Hönig, Gertrude]]
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{{SORTIERUNG: Kaindl-Hönig, Gertrude}}
[[Kategorie:Salzburger Nachrichten|Kaindl-Hönig, Gertrude]]
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[[Kategorie:Person]]
[[Kaindl-Hönig, Gertrude]]
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
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[[Kategorie:Salzburger Nachrichten]]
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[[Kategorie:Person (Salzburger Nachrichten)]]

Aktuelle Version vom 26. März 2024, 11:11 Uhr

Verleihung des Salzburger Volkskulturpreises, von links: Bernhard Strobl, Fotograf Peter Laub, Hiltrud Oman, Landesrätin Tina Widmann und Gertrude Kaindl-Hönig übergeben die Urkunde.
Gertrude Kaindl-Hönig und Bundesminister Dr. Josef Ostermayer
Gertrude Kaindl-Hönig (2. Person von links)

Dkfm. Gertrude Kaindl-Hönig (kurz auch Trude) (* 4. Mai 1939 in der Stadt Salzburg) ist ehemalige Miteigentümerin der Salzburger Nachrichten.

Leben

Gertrude Kaindl-Hönig ist die Tochter von Max Dasch senior (* 1903; † 1977). Sie trat bereits vor ihrem Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien in das Familienunternehmen ein und durchlief alle Abteilungen des Hauses. Sie war unter anderem als Leiterin der Werbeabteilung und als Leiterin Sonderprojekte tätig. Gemeinsam mit ihrem Bruder Maximilian Dasch war sie nach dem Tod ihres Vaters im September 1977 Kommanditistin der Salzburger Nachrichten Verlags GesmbH.

1982 übernahm sie federführend die Gestaltung der Kinderseite WuWaWi. Das Projekt hatte Vorbildcharakter in der österreichischen Medienlandschaft. Ende 2015 ging Kaindl-Hönig in Ruhestand.

Neben ihrer verlegerischen Tätigkeit engagierte sich Gertrude Kaindl-Hönig vor allem für soziale und kulturelle Projekte in Salzburg. So gehen unter anderem die Schaffung eines Kinderschutzzentrums für missbrauchte Kinder (1987), die Errichtung der Salzburger Kinderkrebsstation sowie das Kinder- und Jugendhaus in Liefering auf ihr Engagement zurück. Nach dem Tsunami im Dezember 2004 rief Kaindl-Hönig gemeinsam mit dem Roten Kreuz Salzburg und dessen Landesrettungskommandanten Gerhard Huber die Aktion "Salzburg baut ein Fischerdorf" für Tsunami-Opfer in Sri Lanka ins Leben. Im kulturellen Bereich stechen ihr Beitrag zur Rettung des Sattlerpanoramas und die Restaurierung der Salzburger Kollegienkirche hervor.

2021 verkaufte sie ihren Anteil an den Salzburger Nachrichten an ihren Bruder Max Dasch.

Gertrude Kaindl-Hönig war mit dem SN-Kulturredakteur Max Kaindl-Hönig (* 1919; † 2001) verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.

Auszeichnungen

Im April 2016 wurde Gertrude Kaindl-Hönig mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Für ihr Engagement für Menschen in psychischen und sozialen Notlagen wurde sie bereits 2010 mit dem Ehren-Promenteus von Pro Mente ausgezeichnet. Für ihren Beitrag zur Tsunami Hilfe 2004 erhielt sie das Ehrenzeichen des Roten Kreuzes in Bronze.

Quellen