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| | + | [[Datei:Lenticularis über den Hohen Tauern im Dezember 2023.jpg|thumb|Eine Lenticularis über den [[Hohen Tauern]]. Links das [[Große Wiesbachhorn]] und rechts die [[Glocknergruppe|Glockner-Hauptgruppe]] mit den beiden Großglocknergipfeln und der [[Glocknerwand]].]] |
| | [[Datei:Hochkönig Lenticularis November 2021.jpg|thumb|Lenticularis-Wolken im November 2021.Im Vordergrund links der [[Hochkönigstock]] mit links dem [[Matrashaus]] auf dem Gipfel des [[Hochkönig (Berg)|Hochkönigs]]. Rechts im Grundgrund das [[Dachsteinmassiv]], der [[Hoher Dachstein|Hohe Dachstein]] von der untergehenden Sonne angestrahlt.]] | | [[Datei:Hochkönig Lenticularis November 2021.jpg|thumb|Lenticularis-Wolken im November 2021.Im Vordergrund links der [[Hochkönigstock]] mit links dem [[Matrashaus]] auf dem Gipfel des [[Hochkönig (Berg)|Hochkönigs]]. Rechts im Grundgrund das [[Dachsteinmassiv]], der [[Hoher Dachstein|Hohe Dachstein]] von der untergehenden Sonne angestrahlt.]] |
| − | [[Datei:Lenticularis über Kitzsteinhorn.jpg|thumb|Lenticularis über dem [[Kitzsteinhorn]] und den [[Hohen Tauern]] bei [[Kaprun]]]] | + | [[Datei:Lenticularis über Kitzsteinhorn.jpg|thumb|Lenticularis über dem [[Kitzsteinhorn]] und den [[Hohen Tauern]] bei [[Kaprun]].]] |
| | '''Lenticularis''' ist eine für [[Föhn]]lagen typische Linsenwolke, die man auch am Himmel über dem [[Bundesland Salzburg]] beobachten kann. | | '''Lenticularis''' ist eine für [[Föhn]]lagen typische Linsenwolke, die man auch am Himmel über dem [[Bundesland Salzburg]] beobachten kann. |
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| | == Bildbeschreibung Lenticularis-Wolken im November 2021== | | == Bildbeschreibung Lenticularis-Wolken im November 2021== |
| − | Pilot [[Gerald Lehner]], der das Bild oben rechts am [[15. November]] [[2021]] aufgenommen hatte, schreibt folgenden Text dazu (Original in seinem Facebook:<blockquote>Lenticulari über [[Dachstein]], Totem Gebirge und [[Gosaukamm]]. | + | Pilot [[Gerald Lehner]], der das zweite Bild rechts am [[15. November]] [[2021]] aufgenommen hatte, schreibt folgenden Text dazu (Original in seinem Facebook:<blockquote>Lenticulari über [[Dachstein]], Totem Gebirge und [[Gosaukamm]]). |
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| − | Vorne [[Hochkönig]]. Schickt eure Kinder auf die Fliegerschulen! Da müssen sie keinen Schwachsinn, sondern solche Sachen lernen: Lenticularis (lateinisch "linsenförmig“, von lens = "Linse“) sind Wolken in der Form von Linsen oder Mandeln, die sehr langgestreckt sind und oft klar definierte Begrenzungen haben. | + | Vorne [[Hochkönig]]. Schickt eure Kinder auf die Fliegerschulen! Da müssen sie keinen Schwachsinn, sondern solche Sachen lernen: Lenticularis (lateinisch "linsenförmig", von lens = "Linse") sind Wolken in der Form von Linsen oder Mandeln, die sehr langgestreckt sind und oft klar definierte Begrenzungen haben. |
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| | Im Riesengebirge zwischen [[Tschechien]] und [[Polen]] entstand dafür die [[Schlesien|schlesische]] Bezeichnung "Moazagotl" (Matz'ens Gottlieb), die durch [[Segelflug|Segelflieger]] verbreitet wurde. Sie kommen am häufigsten bei Bewölkung orographischen Ursprungs vor (auch Föhnwolke, Föhnschiffchen oder Föhnfisch genannt), wenn die Luft über den Bergen angehoben und dadurch abgekühlt wird (Leewellen). In diesem Fall sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d. h. die Luft strömt durch die (scheinbar ortsfeste) Wolke hindurch. Sie zeigen stehende Wellen in den atmosphärischen Strömungen an. Deshalb werden sie gern von Segelfliegern angeflogen und zum Höhengewinn genutzt. | | Im Riesengebirge zwischen [[Tschechien]] und [[Polen]] entstand dafür die [[Schlesien|schlesische]] Bezeichnung "Moazagotl" (Matz'ens Gottlieb), die durch [[Segelflug|Segelflieger]] verbreitet wurde. Sie kommen am häufigsten bei Bewölkung orographischen Ursprungs vor (auch Föhnwolke, Föhnschiffchen oder Föhnfisch genannt), wenn die Luft über den Bergen angehoben und dadurch abgekühlt wird (Leewellen). In diesem Fall sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d. h. die Luft strömt durch die (scheinbar ortsfeste) Wolke hindurch. Sie zeigen stehende Wellen in den atmosphärischen Strömungen an. Deshalb werden sie gern von Segelfliegern angeflogen und zum Höhengewinn genutzt. |